Guten Abend, ich bin Jan und normalerweise eher Fossil unterwegs. Heute habe ich auf einem Feld obigen Feuerstein Splitter gefunden der für mich bearbeitet aussieht. Halluziniere ich
einen schönen Abend euch allen!
Jan
Moin Jan,
Willkommen hier.
Per Definition (doppelt so lang wie breit, ~ parallele Seitenkanten) ist es eine Klinge.
Um die “Bearbeitung” als solche zu bestimmen, wären schärfere Bilder notwendig.
Kannst Du ausschließen, dass Dein Fund im Wasser oder am Strand lag?
Wo (ungefähr) in MV hast Du ihn gefunden?
Gruß
Jürgen
Moin Jürgen,
das ist von einem Feld bei Kobrow. Definitiv kein Meer aktuell, aber irgendwann war hier ja überall Wasser. Ich war eigentlich auf Sternberger Kuchen Jagd. Bessere Fotos kann ich vermutlich Dienstag liefern, ich versuch dann Macros der Kanten vor dunklem Hintergrund. Danke für die schnelle Rückmeldung, hört sich an als bin ich erst mal noch nicht “out” ![]()
cheers
Jan
Moin Jan,
dunkler (nicht tiefschwarzer) Hintergrund ist gut.
Kobrow ist weit genug von der Brandung weg.
Ist das schmale runde Ende scharfkantig oder sehr glatt, wenn Du mit dem Finger fühlst?
Befinden sich dort ~ glänzende Stellen?
Sternberger Kuchen habe ich in meiner “Fossilien-Zeit” leider nicht gefunden.
Gruß
Jürgen
Das dritte Bild ist von oben auf das “runde” Ende. ich würde es weder als glatt noch als scharfkantig sondern als “rau” bezeichnen. Etwas was ich deutlich “glänzend” beschreiben würde sehe ich nicht (abgesehen dem normalen Glanz der Feuersteinbruchflächen). Ich sehe auch keinen klaren “Bulbus”. Aber für einen Laien ist das alles sehr subjektiv. Insgesammt fühlt sich keine der Bruchkanten “scharf/frisch” an. Wenn das Stück “verdächtig” genug aussieht zeig ichs auch gerne live jemanden mit Erfahrung, am liebsten Berlin/Brandenburg weil da komme ich eigentlich her. Aber erst mal mach ich Dienstag bessere Fotos.
Gruss
Jan
Moin Jan,
solche exponierten (dünnen) Kanten und Spitzen die ungeschützt hervorstehend, sind diversen Beanspruchungen ausgesetzt.
Daher kann man nur schwer erkennen, ob es sich um natürliche Bestoßungen durch z.B. Ackergeräte handelt oder intentionelle Bearbeitung.
Wäre nett, wenn Du uns die Expertise eines Archäologen hier kund tust.
Gruß
Jürgen
Klingen aus Norddeutschland und Dänemark