Geometrische Struktur im Luftbild

@F.Siegmund

Ein römisches (Klein-) Kastell wäre auf jeden Fall aus Stein errichtet.

Das ist ein Irrtum! Hier ein Beispiel:

Kleinkastell Burlafingen

Ein Holz-Erde-Bau trifft für viele “Erstanlagen” von großen und kleinen Kastellen im 1.Jhdt.n.Chr. zu.

Richtig ist, dass bei Erhalt des Standortes nach dem Verfall oder Brand des Kastells die erste Holz-Erde-Konstruktion teilweise oder ganz durch Steinbauten oder mindest Steinfundamente ersetzt wurde.

Übrigens wurde auch die Möglichkeit hier besprochen, dass die steinernen Grundmauern entfernt wurden. Man sollte Threads immer ganz lesen. :innocent:

Gruß

Kurti

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@Steinmetz

Richtig, das ist dort wo wir Kölner bei Stöckskes und Klümkes die Pickelkes ins Gesicht kriegen ! :-D

Größje

Kurti

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@Steinmetz

Und warum funktionieren meine Smileys nicht?

Denen sind wohl die Klümpkes im Hals stecken geblieben und dann das Lachen vergangen ! :stuck_out_tongue_winking_eye:Außerdem ist doch Püttenbeck da wo die Welt mit lauter Bretterkens zugenagelt ist !?=:-O

Mich täten übrigens die Proportionen des Kastellckens recht stark interessiere

RayGee schrieb, dass die Seitenlänge ca.50m beträgt. Den Rest kannst Du über den Püttenbecker-Dreisatz errechnen ! :-D

Gruß

Kurti

Dat Theo kömmt nischt von de Rheinland. Is a Oberpfälza (Nordbayern, 90 km. nördlich v. Regensburg) Servus miteinand TB

Nu ei verbibbsch, dann schbrischs Du jo gor keen Säggsch !? :innocent:

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@Steinmetz

Kopfbrettern zwischen “Schäl Sick” und Köln sprechen… 

Gottseidank bin ich von der “Schäl Sick”, denn die mit dem Brett vor dem Kopf treiben ausschließlich linksrheinisch ihr Unwesen im Rathaus ! :-D 

1 Köhler mit Floß darf in Köln am Rhein nicht anlegen. Wieviele Kilometer muss der Flößer noch weiterfloßen, um Düsseldorf gründen zu dürfen?:

1 Schüppe Kohle und noch eine Schüppe Kohle, das ganze in einen quadratischen Ofen, was gibt das, wenn der Ofen 2 Schüppen hoch ist, sobald er angezündet wird?

Bei diesen hochwissenschaftlichen Fragen muß ich leider passen, denn ich habe leider kein Püttenbecker -Abitur geschweide denn einen Püttenbecker-Plagiator ! =:-O

Jetzt müssen wir das hochgeistige Geplauder aber beenden, denn sonst verbannt uns der Moderator in die “Plauderecke”. :indy:

Zum Thema wird hoffentlich RayGee wieder was sagen können, wenn er bei der Gemeinde war.

Bis dann

Gruß

Kurti

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Interessant ist die geometrische Form.

Update:

Die Anfrage bei der Gemeinde hatte nichts ergeben - keine Reaktion…

Dann habe ich die Struktur bei einem Referenten des Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege gemeldet.  Von diesem habe ich in kürzester Zeit folgende Antwort erhalten:

Die von Ihnen entdeckte Struktur ist uns bereits bekannt: es handelt sich um eine spätrömische Befestigungsanlage (D-1-8036-0149, Befestigung der späten römischen Kaiserzeit), für die aktuell das Verfahren zum Nachtrag in die Denkmalliste läuft. Daher ist das Denkmal derzeit noch nicht öffentlich dargestellt.

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also doch ein Kastellchen? Toll, danke für die Info

@RayGee

Ich schließe mich dem Dank an ! 

So schlecht lagen wir mit unseren Vermutungen dann ja nicht ! :-D

So, nun ist es auch öffentlich.
Ich lasse euch mal zwei Links zu Online Artikeln da, die ein bisserl mehr Infos zu dem Katell bringen.

Inzwischen ist das Kastell auch als Bodendenkmal geführt!

@RayGee

Danke für die Information. Ich stelle gerade fest, dass diese Nachricht bereits in Wikipedia bezüglich der Ortsgeschichte von Aying vermerkt und mit einem Link versehen ist. Da sage noch einer was über Wikipedia! :-D

Vielleicht ergibt diese Entdeckung im Bezug auf Isinisca und Via Julia ein paar neue Erkenntnisse. Erstaunlich ist aber, dass man bei den ganzen Nachforschungen in dieser Gegend das Kastell erst jetzt entdeckt hat.

Gruß

Kurti

Ich hebe das Thema nochmal nach oben.

In der Zeitschrift “Das archäologische Jahr in Bayern 2016” gibt es einen kurzen Bericht über das Kastell in Aying.

Die Verfasser (Faßbinder, Later, Krause und Becker) kommen zu dem Schluss, dass es sich vermutlich um ein unvollendetes Kastell der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts handelt, bei dem nur die Baugrube ausgehoben wurde.

Grund für die Annahme sind fehlende Fundamentreste und, dass so gut wie keine römischen Gegenstände oder Hinterlassenschaften gefunden wurde sowie das Fehlen eines Weges zum vermeintlichen Torturms.

Alternativ - aber nicht so wahrscheinlich ist, wie schon im laufe der Diskussion vermutet - gänzlicher Raub / spätere Verwendung des Baumaterials.

Ich denke, diese Diskussion kann als gelöst/beantwortet gekennzeichnet werden.

Vielen Dank an Alle, die sich hier eingebracht haben.

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hatten wir genau das Bild nicht schon mal?

@theo123

hatten wir genau das Bild nicht schon mal?

 =:-O