Moin,
heute stelle ich mal wieder einen neuen Fund vor:
Fundort bei Eckernförde
Länge ca. 4 cm
Danke für eine Einschätzung.
Freundliche Grüße Clare
Moin,
heute stelle ich mal wieder einen neuen Fund vor:
Fundort bei Eckernförde
Länge ca. 4 cm
Danke für eine Einschätzung.
Freundliche Grüße Clare
Servus Claire,
bei mir gilt wieder: ich bin Anfänger. Aussagekräftigere Antworten gibt’s von den Steinexperten.
Ein interessanter Stein, würde ich auch von den Experten abchecken lassen. Ich denke aber es ist kein Artefakt. Auch wenn da diese gerade Bruchfläche ist und etwas das wie eine Retusche anmutet, denke ich es ist ein Naturprodukt.
Jetzt bin ich gespannt auf die Experten.
Gruß Shard
Servus Shard,
ich bin ja auch Anfänger und möchte lernen, Funde besser einzuschätzen. Die Rückseite mit dieser umlaufenden Kante mit kleinen ‘Abschlägen’ ist mir aufgefallen, aber vielleicht auch natürlich entstanden.
Viele Grüße Clare
Sollten die Retuschen nicht auf der anderen Seiten (mit dem Grat) sein?
Bin auch für Geofakt.
Viele Grüße
Inez
Hallo Inez,
ich meine, beide Seiten können Retuschen aufweisen?
Heute stelle ich noch ein weiteres Foto von der Vorderseite ein.
Viele Grüße Clare
Hallo Care,
das sind für mich keine Retuschen, erscheint mir alles etwas “absichtslos”. Aber ich kann mich auch täuschen, mal schauen, was die anderen sagen.
LG
Inez
Ja genau, deshalb schrieb ich “anmutet”. Für eine Retusche ist das glaube ich zu unregelmäßig. Es macht irgendwie kein Sinn die Kante wegezuschlagen, aber dann einzelne Bereiche stehen zu lassen.
Bin gespannt was @StoneMan @SvenHorn und @Bucentaur dazu sagen.
Gruß Shard
Hallo Clare,
Das letzte Bild zeigt nicht nur die natürlichen Abplatzungen, sondern auch die Oberfläche, die nicht artifiziell ist. Aber auf den ersten Blick sieht das schon nach einem Artefakt aus.
Viele Grüße
Hallo Sven,
bei den “Retuschen” war ich mir ja auch relativ sicher, das hat einfach nicht gepasst. Bei der Vergrößerung sieht man es jetzt aber wirklich wunderbar, danke, @Clare !
Die Oberfläche müsste aber wie genau beschaffen sein? Ich meine, ich sehe auf dem Bild, dass es nciht passt, aber ich kann es nciht erklären.
Liebe Grüße
Inez
Hallo Inez,
den Blick dafür muss man erst lernen. Geschlagene Oberflächen sind glatt, sie weisen oft Wallnerlinien auf, die sich vom Schlagpunkt aus konzentrisch ausweiten. Solche “Hückel”, wie ich sie hier sehe, treten bei natürlichen Sprüngen, die durch Störungen im Flint entstehen, auf. Häufig sind das sogenannte Frostsprünge, bei denen Wasser in natürliche Spalten eingedrungen ist, welches durch die Ausdehnung beim Gefrieren den Stein aufbricht.
Viele Grüße
Genau, diese “Hückel” haben mich auch gestört, dann bin ich schon mal nciht auf dem Holzweg. Wallnerlinien, Bulbus etc. sind klar. Ich lern dazu ![]()
Danke und lG
Inez
Moin,
der allgemeinen Meinung schließe ich mich (mit Vorbehalt) an.
Mit Vorbehalt deswegen, weil mein Tablet (urlaubsbedingt) zwar gut ist, aber mein PC die besseren Bilder liefert und weil die Fotos selbst auch nicht alles zeigen, was möglich (?) ist.
Warum ich antworte, hat vor allem ein Grund - die Aussage von Sven:“… die Oberfläche, die nicht artifiziell ist”. Diese Aussage ist richtig!
Aber, so eine “Altfläche”, wie sie benannt wird, ist grundsätzlich kein Ausschlusskriterium für ein Artefakt. Bestes Beispiel die sogenannte “Frostscherbe”, Joachim Hahn führt sie als Grundform für Artefakte auf - Sven erwähnte sie auch.
Wird die Frostscherbe als Grundform zu einem Artefakt gewählt, bleibt diese “rubbelige” Altfläche meist erhalten - eben an einem Artefakt.
Gruß
Jürgen
Moin Jürgen,
was oder wie könnte ich den Fund noch besser fotografieren, Du schreibst, die Fotos zeigen nicht alles ‘was möglich’ ist?
Weiter schönen Urlaub Clare
Moin Clare,
den Stein (alle Ansichten) mit einem dunkelgrauen Hintergrund fotografieren.
Von Bild 2 (Rückseite) das obere Ende aus verschiedenen Richtungen fotografieren.
Eine Seitenansicht fehlt auch noch.
Wann ich mich wieder melden kann, weiß ich nicht genau.
Gruß
Jürgen