Wie entstanden die altägyptischen Monumente

@Hugin

Ich meine mich erinnern zu können, gelesen zu haben, dass die Ecksäulen in den griechischen Tempeln leicht geneigt waren, um ebenfalls den Seitendruck zu kompensieren. Stimmt das?

Du hast recht, dem ist tatsächlich so. Allerdings soll das m.E. die perspektivische Verzerrung optisch ausgleichen!? So sind z.Bsp. auch die Treppenstufen gewölbt.

Parthenon

ZITAT:

Die Außensäulen haben einen Durchmesser von 1,90 Meter und sind 10,43 Meter hoch, die Ecksäulen wurden um 4,3 Zentimeter stärker entworfen.   ENDE

Griechische Architektur.

ZITAT:
_Am Parthenon auf der Akropolis von Athen durchzieht die Kurvatur alle horizontalen Bauglieder bis zum Gesims, selbst die Cellawände greifen in voller Höhe die Kurvatur auf. Die Inklination der mit Entasis versehenen Säulen setzt sich in Architrav und Triglyphenfries fort. Die Außenseiten der Cellawände wiederholen die Inklination der Säulen. Kein Stein des Baus, kein Architrav, kein Friesteil konnte als einfacher rechteckiger Quader zugehauen werden. Alle Bauglieder wiesen leichte und für jedes Glied individuell ermittelte Abweichungen von rechten Winkeln auf: Eine ungeheure Steigerung des betriebenen Aufwandes für jedes einzelne Bauglied, das somit nicht mehr „am Fließband“ produziert und hergerichtet werden konnte.   _ ENDE

Gruß

Kurti

Nachtrag:

Es scheint tatsächlich nur der Optik wegen zu sein !?  Jedenfalls lese ich das aus folgendem Text:

Seite 4, Die Entasis
http://www.ltgprien.de/unterricht//cms-data/depot/fs-ku-umat-o-12-1/01_griechischer_tempel.pdf

ZITAT:
Kennzeichen sind die Mischung dorischer und ionischer Ordnung, die leichte Wölbung von Stylobat und Architrav, um ein Höchstmaß an Spannung zu erreichen. Dies beruht auf der Beobachtung, daß alle geraden Linien aus der Entfernung wahrgenommen, in der Mitte leicht konkav gewölbt wirken. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Linien horizontal oder vertikal verlaufen. Die griechischen Bildhauer glichen dies durch entsprechende Wölbung der Bauformen aus. Dies betraf auch die Wände der Cella und die Säulen. Das Prinzip wird auch als “Entasis” (griech. Schwellung) bezeichnet. Damit wurde der Eindruck erweckt, als spanne sich die Säule gegen den Druck der aufliegenden Last. Die Linie eines Säulengebälks von 60 Metern Länge mußte in der Mitte ca. 10 cm gewölbt werden, um gerade zu erscheinen. Horizontale und Vertikale sind leicht gewölbt (optisch gerade), die Säulen sind leicht nach innen geneigt, die Ecksäulen sind etwas dicker.   ENDE

Das kann man natürlich auch der Statik wegen verstehen !? Oder sahen sie perspektivisch bedingt sonst nach “außen” geneigt aus ? =:-O

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Dann schauen wir doch mal in den schlauen Büchern nach ! :-D
Hier steht, dass es wegen der Optik gemacht wurde:

…und hier soll das Gefühl eines Gegenschubs optisch gegeben werden:

 
 …und hier auch wegen der optischen Korrektur:

http://www.elkage.de/src/public/showterms.php?id=1126

Damit erkläre ich das hiermit zum "Dogma" ! K:-)

 

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Da können nur Samson oder Herkules helfen und die Säulen zusammenhalten ! :-D

 

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Dann hilft nur noch, dass Du Deinem Steinmetzgesellen einen Lehrgang spendierst ! K:-)

Noch ein Tipp:“Nimm ihm den 45° Winkel ab, denn der macht damit nur Unsinn” ! :-D

Kleiner Nachtrag:

Die Streben im Kühlergrill des Rolls Royce sind ebenfalls ausgebeult…

Gruß.

Hugin

@Hugin

Kein Wunder, wer fährt denn auch so ein Armeleuteauto ? :stuck_out_tongue_winking_eye:

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Okay, Vinzenz _“der Siegende” _Du bist eingestellt als Pyramidensteinklopferhauptoberaufseher mit Pensionsberechtigung und Mastaba auf dem Gizeh-Plateau und kostenloser Überfahrt in der Sonnenbarke des Pharao Re-Kurti I. :innocent:

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Hallo,

haben die Wikinger ihre Boote nicht ausschließlich mit der Axt erbaut?

Das zeigt doch, was man mit entsprechenden Techniken und Know How auch mit “einfachen” Methoden erreichen kann.

Gruß,

Hugin

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Das über Jahrtausende hier in den Hochkulturen oft Stillstand herrschte obwohl das Knowhow prinzipiell vorhanden war beweist aber, dass es zum Fortschritt eines “Störfaktors” bedarf. Der kann heißen Arbeitskräftemangel, Konkurrenz, höherer Bedarf, Krieg usw.usf.
Intuition und Erfindergeist sind “alleine” offensichtlich nicht immer die Triebfeder für den Fortschritt.

 

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