Amulett

Hallo zusammen,

hier mal noch ein paar Fotos eines Amuletts. Gefunden vor etwa einem Jahr.

 

Gruß Peter

 

0ca15cb20a233f99ad3b1807059953.jpg

2 Likes

Bist du sicher, dass das ein artifizielles Amulett ist, oder kann es auch einfach nur ein hübscher Stein mit Loch sein, das aber die Natur gemacht hat, aber kein Mensch? Auf den Bildern sieht es eher aus wie letzteres…

1 Like

Nein, ich bin nicht sicher! Es könnte auch nur ein hübscher Stein mit einem von der Natur geformten Loch sein! Es könnte aber auch ein Amulett mit einem - von einem Menschen - handwerklich perfekt gebohrtem Loch sein! 

2 Likes

Aus meiner Sicht wäre der Stein wesentlich interessanter, wenn er von der Natur geformt wurde. Ein Loch in einen Stein bohren, ist ja für einen Menschen nicht wirklich eine Herausforderung.

Kenne solche schwarzen Steine (ohne Loch) mit diesen Dellen aus einer Kiesgrube in Niederbayern aus Meeresablagerungen. Einer davon ist korkenzieherartig gedreht. Es kann sich dabei nur um eine Versteinerung handeln. In meinem Fall wohl um das Innenleben (Fleisch) einer Schnecke. Vielleicht hast Du da das Innenleben einer Muschel, wobei der Schließmuskel (Loch) nicht mit versteinert ist. Versteinertes Miesmuschelfleisch besitze ich aus Malta. Es ist ganz eindeutig zu erkennen, besteht aber aus Kalkgestein. Kiesel mit solchen natürlichen Löchern (nur nicht in diesem schönen Schwarz) finden sich oft an der Ligurischen Küste in einer Bucht bei Lerici. Die Löcher dort stammen wohl von Pfahlbohrmuscheln. Sehr schönes Stück!

Übrigens: Laut Lexikon des Deutschen Aberglaubens bringen Steine mit einem natürlichen Loch sehr viel Glück. Man sollte sie z.B. Kleinkindern über die Wiege hängen.  Gruß von Paulo

2 Likes

denke eher, daß es ein stark verschliffener Stein ist. Mit der abgerundeten Abplatzung sieht mir das Ganze stark nach Silex aus, in dem Löcher keine Seltenheit sind.

 

 

1 Like

Moin,

vorweg - der Stein ist wirklich schön.

Ich selber habe mehrere Steine mit natürlichem Loch (Hühnergötter) und trage auch mitunter einen am Lederband. An meinem Autoschlüssel befindet sich ein kleiner Lochstein als Anhänger.

Für die Natur ist es keine Herausforderung Steine zu formen und darin Löcher zu bilden. Das macht sie schon seit unvorstellbar langer Zeit - der Mensch kann es erst seit ein paar Minuten…

Zur Bestimmung der Gesteinsart kann die Härte des Steines Informationen liefern. Härte nach Mohs siehe hier. >Klick< 

Die Herkunft/Fundort ist ebenfalls von Nutzen. Die Geologen wollen es da sogar sehr genau wissen (ich nicht, da kein Geologe), da sie aus der stratigraphischen Lage Rückschlüsse ziehen können. Dennoch wäre eine Angabe zu den Fundumständen interessant. Ist nicht egal, ob er vom Strand, aus dem Bach- Flussbett, oder vom Acker kommt.

Gerölle, Steine wie diesen, ausschließlich per Foto bestimmen ist eher Spekulation.

Erfreu Dich daran.

Gruß

Jürgen

2 Likes

Zur Bestimmung der Gesteinsart kann die Härte des Steines Informationen liefern. Härte nach Mohs siehe hier. >Klick<

Das ist ein weitverbreiteter Irrtum. Man kann mit der Mohschen Härteskala nicht die Härte von Steinen bestimmen, sondern nur die Härte der einzelnen Mineralien. Ein Stein ist aber meißtens eine Ansammlung diverser Mineralien, was aber nichts über seine Festigkeit oder Härte aussagt. So besteht Sandstein aus dem ziemlich harten Quarz ist aber selber relativ weich.
Steine bestimmt man anhand der Zusammensetzung der Mineralien und dem Gefüge.

1 Like

Moin,

@ astrofratz, gut dass Du das richtig stellst.

Für eine fachkundige Mineral- oder Edelsteinprüfung ist die Härtebestimmung nach Mohs wissenschaftlich nicht haltbar.

Ja, es wird die Härte gesteinsbildender Mineralien nach Mohs eingeteilt. http://www.wissen.de/lexikon/gesteine

Dennoch reicht diese Methode im Allgemeinen, um über das Medium Forum etwas zur Härte eines Steines zu sagen - hart oder weich.

Ob ich den Stein mit dem Fingernagel ritzen kann oder ob ich mit ihm selber Glas ritzen kann, ist doch durchaus eine profunde Information.

Weitere Bestimmungshilfen für den Hausgebrauch, um das Thema zu ergänzen, wären noch die sogenannte Strichfarbe und die Ermittlung der Dichte.

Aber bei dem schönen Stein hier ist das sicher zweitrangig.

Nochmals danke für Deine Anmerkung.

Gruß

Jürgen

2 Likes

Dennoch reicht diese Methode im Allgemeinen, um über das Medium Forum etwas zur Härte eines Steines zu sagen - hart oder weich.

Ne eben nicht.

Ob ich den Stein mit dem Fingernagel ritzen kann oder ob ich mit ihm selber Glas ritzen kann, ist doch durchaus eine profunde Information.

Das ergibt sich nur bei monokristalinen Steinen als annährend Aussagekräftig. Wenn du aber einen Granit nimmst, kannst du mit der einen Stelle Glas ritzen und an einer anderen Stelle eben nicht. Je nachdem wie du ihn hältst hat er auch eine andere Strichfarbe.

Du kannst mit einem Sandstein Glas ritzen dennoch ist er weicher als zb ein Rosengranit, mit dem du dann ggfls, kein Glas ritzen kannst.

1 Like

Moin astrofratz ,

ich sagte doch, dass Deine Aussage korrekt war und bestätigte das:

@ astrofratz, gut dass Du das richtig stellst.

Für eine fachkundige Mineral- oder Edelsteinprüfung ist die Härtebestimmung nach Mohs wissenschaftlich nicht haltbar.

Ja, es wird die Härte gesteinsbildender Mineralien nach Mohs eingeteilt. http://www.wissen.de/lexikon/gesteine

[…]

Ich will das auch nicht polemisieren. Wie aber macht ihr das denn hier im Forum, wenn die Frage zur Härte eines Objektes (Metall, Stein…) aufkommt?

Gruß

Jürgen

2 Likes

Ich will das auch nicht polemisieren. Wie aber macht ihr das denn hier im Forum, wenn die Frage zur Härte eines Objektes (Metall, Stein…) aufkommt?

Gruß

Jürgen

Supi, dachte schon, dass du mal wieder Forenverbot in einem Sondengängerforum hast und deshalb hier deinen Hang zum Polemisieren abbrennst.

1 Like

Ich will das auch nicht polemisieren. Wie aber macht ihr das denn hier im Forum, wenn die Frage zur Härte eines Objektes (Metall, Stein…) aufkommt?

Gruß

Jürgen

Supi, dachte schon, dass du mal wieder Forenverbot in einem Sondengängerforum hast und deshalb hier deinen Hang zum Polemisieren abbrennst.

@Rauke

Hattest Du in der Uni “Dummschwätzen” als Wahlfach? >:(

2 Likes

Aus Mineralienatlas:

Gesteine

Bei den Gesteinen sind diese Fragen von Bedeutung:

1.) Die wichtigsten Eigenschaften
 

a.) Ist der Stein homogen oder inhomogen?
Homogen heisst, dass man keine Unterschiede im Stein erkennen kann. Bei inhomogenen Steinen sehe ich z.B. verschiedene Farben oder Materialien.
 

b.) Blasen?
Hat der Stein kleine Blasen? Welche Form haben die Blasen? Hat der Stein Poren? Oder gleichmäßige Risse?
 

c.) Wechselwirkung mit Magneten
Wenn man einen Magneten, z.B. Whiteboard-Magneten, an den Stein hält, bleibt der Stein oder der Magnet hängen? Oder spüre ich eine deutliche Anziehung, wenn ich mit dem Magneten über den Stein gehe?
 

d.) geschätzte Dichte = Masse/Verdrängung
Das Volumen kann ich mit einen Messbecher aus der Küche bestimmen. Wasser rein z.B. 200ml. Dann den Stein rein und ablesen, z.B. 320ml. Dann hat der Stein ein Volumen von 120ml. Dazu muss der Stein natürlich ganz untertauchen! Es gehen auch andere Verfahren, die wesentlich genauer sind! Die Masse bekomme ich von der Küchenwaage geliefert. Bei Steinen mit vielen Löchern ist diese Methode sehr unsicher. Nachkommastellen liefert diese Methode nicht, sondern etwa g/ml.
 

e) Das Erscheinungsbild 
Wie ist der Glanz? Schillert der Stein? Wie ist das Gefühl in der Hand, z.B. staubig, speckig…
 

f.) Oberfläche anders als Inneres?
Wenn eine Ecke abgeschlagen wird, ist das Innere wie das Äußere? Wo sind Unterschiede?
 

g.) Sind Kristallite erkennbar? 
Wie sehen die aus? Möglichst gute Beschreibung Farbe, Ränder, Farbverläufe!
 

h.) “Härte”
Es ist keine echte Härte im Sinne der Mineralien, sondern eher der Zusammenhalt: Der Stein bröselt mir unter den Fingern weg bis ritzt locker Glas ohne zu bröseln.
 

i.) Größe in etwa, besonders bei den Fotos die geschätzte Bildbreite.
 

j.) Spaltbarkeit - Schieferig?
Der Stein lässt sich leicht in dünne Lagen zerlegen oder nicht.
 

2.) Säuretest
Was passiert wenn ich eine Säure, z.B. Essigessenz, auf den Stein tropfe. Kalk und andere Carbonate sind in der Natur häufig in Gesteinen. Viele Gesteine können durch den Test ausgeschlossen werden.

1 Like

@kabian

Danke für das Einstellen. Besonders den Punkt h ist supi. Mal sehen ob es mit der Rechthaberei auch hier bis zu “dunkelgelber” Karte kommt. X-D

 

Härte eines Objektes (Metall, Stein…) aufkommt?

Na jedenfalls nicht mit der mohsschen Härteskala, die sagt ja nichts über die Härte von Metallen oder Steinen aus. Die härte von Steinen ist doch eigentlich eher für Bauphysiker interessant, da gibt es dann die Abriebfestigkeit, Schlagfestigeit und die Bruchfestigkeit, da gibt es dann eigene Tabellen. Diese Eigenschaften beziehen sich dann aber nicht auf eine bestimmte Gesteinsart im allgemeinen sondern auf die geprüfte Durchschnittssorte. Man kann also nicht anhand der Schlagfestigkeit Rückschlüsse ziehen welcher Stein da vor einem liegt. Daher ist die Bestimmung von Gesteinen zb nach obiger Liste zu machen und nicht anhand der Härte. Wobei mir da die Stelle fehlt in der man schaut ob man ein Sediment, einen Metamorphit oder einen Magmatit vor sich hat und dann auch nach Quarz und anderen Kristallen sucht. Danach hat man ja eigentlich meißtens den Stein bestimmt.

Leider ist die Gesteinsbestimmung eine sehr komplexe Wissenschaft und sprengt den Rahmen dieser Diskussion erheblich. Trotzdem ein Link für diejenigen die es interessiert :

Ich wollte eigentlich nur die Runde wieder versachlichen.:-*>

http://kristallin.de/gesteine/index.htm

1 Like

Ich will das auch nicht polemisieren. Wie aber macht ihr das denn hier im Forum, wenn die Frage zur Härte eines Objektes (Metall, Stein…) aufkommt?

Gruß

Jürgen

Supi, dachte schon, dass du mal wieder Forenverbot in einem Sondengängerforum hast und deshalb hier deinen Hang zum Polemisieren abbrennst.

Moin,

weder bin ich in einem Sondengängerforum, noch habe ich “mal wieder” irgendwo Forenverbot.

Wieso wirfst Du mir hier so haltlose, nichtzutreffende Dinge vor?

Alle meine Beiträge in diesem Forum sind sachlich. DU wirst daran nichts ändern.

@ astrofratz, danke für Deine Erklärung, da ich kein Bauphysiker o.ä. bin, muss ich mit meinen Mittel auskommen um das prüfen und zu vermitteln.

Gruß

Jürgen

2 Likes

 

Das Rolf G. Forum zähltst du nicht mit? Und das Sucherforum beschäftigt sich wohl nicht mehr überwiegend mit Sondengängern und deren Funden?  Dann bitte ich dich aufrichtig um Entschuldigung.

Da das nun geklärt ist mal back to topic:

  • Der eingestellte Stein ist kein Artefakt und weist keine Bearbeitungsspuren auf. Auch keine Pickung.

  • Die “Härte” eines “Steins” kann man, entgegen aller Wortklauberei, nicht nach Mohs bestimmen.

 

Moin,

@ Rauke, ein “Rolf G Forum” ist mir nicht bekannt, hat das noch einen anderen Namen?

Im Sucherforum interessiert mich lediglich die Steinfraktion, klar sehe ich da auch mal Metall der Sondengänger.

Fakt ist - ich bin kein Sondengänger und in keinem Forum gesperrt. Da verwechselst Du mich sicher mit jemandem, der Dir mal ans Bein gepinkelt hat (?).

Der Stein ist schön, ob er hart oder weich ist… keine Ahnung.

Netten Gruß

Jürgen

1 Like