Ein Altar mit menschengemachten figürlichen Abbildungen?

Je länger ich mich mit den Strukturen auf der “Altarfelswand” beschäftige, desto mehr neige zu der Ansicht, daß es sich hierbei nicht um eine Laune der Natur handelt! Ich möchte das nachfolgend versuchen zu begründen und mich dabei primär auf das Farbumkehrfoto “Altar 8” stützen:
Links vom “J” ist eine stark symmetrisches schwarzes Element ersichtlich, das ich als pfeilspitzartig bezeichnet habe. Solch eine Struktur kann meines Erachtens nur schwerlich mit naturbedingten Vorgängen in Einklang gebracht werden. Ich sehe darin eher eine Kopfbedeckung, die zu einem darunter befindlichen menschlichen Subjekt gehören könnte. Der Körper scheint von einem Umhang weitgehend verhüllt zu sein.
Rechts vom “J” befindet sich ein schwarzer Strich, der nach rechts oben weist. Ich möchte dies als den Rachen eines Tieres interpretieren, der genau zu der Silhouette eines Tierwesens, das auf seinen Hinterbeinen steht, passt. Geht man davon aus, daß die Vorderbeine auf einer Art Mauer liegen, so erkenne ich die typische Haltung eines Hundes, dessen Aufmerksamkeit durch etwas in seiner unmittelbaren Nähe gefesselt wird.
Meiner Meinung nach sind also 2 Objekte auf der Felswand erkennbar: Ein Mann mit Kopfbedeckung und Umhang und ein aufgeregter Hund.
Was das Alter der Gebilde betrifft, so lässt sich wohl feststellen, dass das “J” den vermeintlichen Kopf des Hundes überdeckt, und das vermutete Tierbild somit wohl älter als das “J” ist.
Dies ist der Versuch einer vorläufigen Interpretation, doch nur eine sorgfältige Untersuchung kann hier Klarheit schaffen!

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