ich habe zum Auftakt der Fundsaison gleich mal drei Funde gemacht. An der Stelle hätte ich bereits zwei Klingen gefunden, welche vom Amt bestätigt wurden.
Die Funde sind jetzt nichts besonderes, aber ich habe mich dennoch entschieden sie hier zu zeigen, da es vielleicht dem einen oder anderen helfen könnte Abschläge zu erkennen. Gerade die nicht so besonderen Funde sind ja meist schwerer zu erkennen.
Ein einfacher Abschlag aus gebändertem Hornstein. Man findet hier nicht mal eine Schlagnarbe, dafür sind Bulbus und Wallnerlinien vorhanden. Auch der Schlagflächenrest ist typisch.
Ich habe mir zuletzt mehrfach die Frage gestellt, ob Wallnerlinien in grobkörnigen Hornsteinen überhaupt entstehen können bzw sichtbar werden.
Danke, Shard!
Fotos echter Anschauungsstücke sind - für mich persönlich- wirklich sehr hilfreich und die perfekte Ergänzung zur Literatur, die ja überwiegend nur Zeichnungen enthält.
Mach das. Ich glaube man kann mehr aus den einfachen Abschlägen lernen als aus den fertigen Pfeilspitzen oder ähnlichem. So eine neolithische Pfeilspitze kann fast jeder erkennen. Aber man schaut immer erst mal auf die Form und dann auf die Retuschen.
Die Abschläge haben weniger ersichtliche Merkmale (die aber eine Pfeilspitze auch haben kann), die aber nicht weniger wichtig sind.
Ich war ja schon über ein Jahr auf keinem Feld mehr und die Fenster, wo es ginge, werden immer kleiner. Entweder, es ist furztrocken oder schon wieder bestellt oder ich hab keine Zeit, frustriert mich im Moment ziemlich, grad weil bei uns daheim so viele Krisen auf einmal das Kommando übernommen haben. Da wäre etwas ruhige Zeit draußen schön, aber ist halt nicht.
Ja, die Trockenheit ist hier auch ein Problem… Ein Regenschauer würde ja reichen damit man etwas sieht, aber hier kam schon seit Wochen nichts mehr runter. Die drei vorgestellten Stücke waren ein reiner Glücksfall.
Für das Wochenende sagt der Wetterdienst Regen an, aber ich glaube es erst wenn er da ist…
Aber Arbeit habe ich ohne Ende aus den letzten Jahren.
Dazu noch das “Remote Creative Collaboration”.
Ich glaube, ich muss mich mal von ein paar Foren abnabeln.
Ein Leben ohne Steine ist möglich … weiter mit KI:
… aber ohne sie wäre unsere Zivilisation weder gebaut noch erdgeschichtlich denkbar. Spuren der Geschichte:
Gesteine sind zwar tote Materie, speichern aber Milliarden Jahre alte Informationen über die Entwicklung unserer Erde und des Lebens.
Wieder nichts besonderes. Schlagnarbe ist nicht zu erkennen. Bulbus und SFR sehen klassisch aus. Abbaubahnen auf der anderen Seite erkennbar.
Das Material hatte ich bisher nicht. Interessante Art von Hornstein. Vielleicht weiß @Bucentaur mehr dazu?
Das sieht schlimmer aus als es ist. Auf den Bildern sieht es rau aus, aber tatsächlich ist das nur Textur und eigentlich sehr glatt, wie der Flint bei dir.
Hallo,
ja, das stark vergrößerte Foto lässt die Steinqualität deutlich schlechter erscheinen als sie tatsächlich ist. Dieses Material fand eigentlich ausschließlich im Mesolithikum Verwendung.