Griechische Mythologie

Hallo :slight_smile:

 

Ich studiere Ethnologie an der Universität Heidelberg.

Und suche für meine Masterarbeit zum Thema “Griechische Mythologie im heutigen Deutschland” Personen der Klassische Archäologie die bereit wären, mit mir über Griechische Mythologie zu reden.

Im Grunde freue ich mich über jede Meinung, die mich erreicht.

:slight_smile:

 

Beste Grüße

Sophie_Helene

@Sophie_Helene

Griechische Mythologie finde ich ja durchaus interessant…

Aber im Zusammenhang mit deinem Studienfach und den gekoppelten Aspekten „im heutigen Deutschland“ und „klassische Archäologie“ kann ich mir eigentlich überhaupt nichts unter deinem Thema vorstellen.

  • Suchst du zur Zeit praktizierende deutsche Archäologen, die sich mit griechischer Mythologie anhand archäologischer Funde auseinandersetzen?
  • Oder suchst du Leute (z.B. hier bei den Archäologen), die sich allgemein fragen, ob das Thema „griechische Mythologie“ in Deutschland heutzutage in irgendeine Form von Interesse ist?
  • Hm… und wie das alles nun unter „Ethnologie“ zu fassen wäre, erschließt sich mir leider gar nicht.
    Vielleicht magst du uns ein paar konkretere Fragen oder sogar Thesen vorstellen?

Ansonsten würde ich dir empfehlen, bei den verschiedenen Unis nach jüngsten und passenden Publikationen zu suchen und die Autoren zu deinem speziellen Thema zu befragen.

Und sinnvoll wäre eigentlich ein Fragebogen, der sich auf deine Thesen bezieht, oder – wenn du keine hast – wissenschaftliche Forschungsstände oder noch nicht bearbeitete Interessen abfragt.

LG Barbara

Nachtrag:

Ich hab mal deine Überschrift bei Tante Google eingegeben – und unter (für in meinen Augen) ethnologischen Gesichtspunkten ist dieser Thread durchaus interessant:

Oder auch dieser Artikel:
http://www.pegasus-onlinezeitschrift.de/2014_1/pegasus_2014-1_stierstorfer_bildschirm.pdf

LG Barbara

Hallo,

ich finde das Thema auch sehr weit gefasst.

Möchtest Du untersuchen, wie griechische Mythologie eingedeutscht wurde?

Möchtest Du wissen, welchen Zugang Deutsche heutzutage zu griechischer Mythologie haben?

Möchtest Du checken, ob klassische Archäologen Funde zur griechischen Mythologie in Deutschland machen?

Ansonsten:

Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen!”

Gruß Hugin

1 Like

@RandomHH

Danke für Deine Rückmeldung!

 

Ich kann Deine Verwirrung nachvollziehen, denn Ethnologie beschäftigt sich ja traditionell eher mit außereuropäischen Kulturen. In den letzten Jahren gibt es jedoch auch den Trend zum “Zuhause forschen” und im Prinzip kann man in Ethnologie praktisch alles erforschen, solange man es begründen kann. Griechische Mythologie ist in der Tat ein sehr unerforschtes Gebiet, wobei es auch ethnologische Forschungen beziehungsweise Methodenansätze zur Erforschung von Mythen gibt, wobei jene anhand von den Griechischen erarbeitet wurden. Claude Lévi-Strauss wäre hier zu nennen.

 

RandomHH schrieb:

Nachtrag:

Ich hab mal deine Überschrift bei Tante Google eingegeben – und unter (für in meinen Augen) ethnologischen Gesichtspunkten ist dieser Thread durchaus interessant:

Griechische Mythologie heute in Deutschland (Glaube)

Oder auch dieser Artikel:
http://www.pegasus-onlinezeitschrift.de/2014_1/pegasus_2014-1_stierstorfer_bildschirm.pdf

LG Barbara

Tatsächlich bin ich über diesen äußert amüsanten Thread von GuteFrage.net auch schon mal gestolpert…

Den Artikel werde ich mir bezeiten durchlesen, der klingt durchaus interessant, vielen Dank dafür!

Mir geht es , wie Du schon richtig überlegt hattest eher um die Frage, welche Relevanz Griechische Mythologie in Deutschland heutzutage hat. Wie ihr als Fachleute die Relevanz seht.  In dem Zusammenhang auch wie ihr in Kontakt mit griechischer Mythologie gekommen seit und ob ihr mir eine Mythe erzählen wollt, das kann eine sein, die ihr gerne mögt oder eine besondere Verbindung habt oder die ihr erst gelesen habt oder dazu etwas getan habt etc. Wäre super, wenn das noch begründet wäre

 

Okay vielleicht zum besseren Verständnis (und Übersicht) die Fragen

  1. Wie bist Du in Kontakt mit griechischer Mythologie (oder gerne auch (klassischer) Archäologie) gekommen?
  2. Gibt es eine Mythe, die Du gerne erzählen möchtest, weil Du irgendeine Verbindung gleichwelcher Art zu ihr hast oder Du sie für wichtig erachtest? Kannst Du sie mir erzählen?
  3. Wieso gerade diese Mythe?
  4. Inwiefern ist deiner Meinung nach griechische Mythologie/ Teile davon/einzelne Mythen heute noch aktuell und warum, oder warum nicht.

 

Ich hoffe, das konnte die Sachlage etwas klären.

Beste Grüße,

Sophie_Helene

@Hugin

Hallo und danke für Deine Rückmeldung.

Mir ist auch erst im Nachhinein aufgefallen, dass ich das auch konkretisieren hätte sollen/können. Ich wollte erst mal schauen, ob sich hier irgendjemand meldet, der Lust generell auf das Thema griechische Mythologie hat.

Ich hoffe meine vorherige Antwort an die Kollegin klärt das etwas auf.

Hugin schrieb:

Ansonsten:
Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen!”

Gruß Hugin

Möchtest Du mit mir über Sisyphos reden?

Beste Grüße,

Sophie_Helene

Sophie_Helene schrieb:

Möchtest Du mit mir über Sisyphos reden?

Hallo Sophie-Helene,

ich nicht, aber Albert Camus! :slight_smile:

Aber mal eine ernste Frage:

Sind solche griechische Mythen in Deutschland noch Mythen?

Was ist denn Deiner Meinung nach eine Mythe und woran erkenne ich sie?

Wäre die Maus im Jumbo-Jet eine Mythe?

Gruß,

Hugin

Gruß,

Hiugin

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Hallo Sophie-Helene,
Ich wollte Dich nicht verschrecken…
Gruß, Hugin

Falls das irgendwie hilft:

  • als Jugendlicher habe ich sehr gerne die griechischen Heldensagen (Gustav Schwab) gelesen
  • beim ersten Urlaub auf Kreta (ca. 30 Jahre her) bin ich begeistert nach Knossos gefahren und habe mir vorgestellt wie der Minotaurus und der Ariadne-Faden dort vor Ort funktioniert haben könnten
  • ich besitze ein paar Bücher die versuchen die Odyssee (oder Atlantis) zu verorten und habe sie gelesen (um mir die Meinung zu bilden dass das unbeweisbare, aber nett zu lesende Spekulation bleibt…)
  • heute vergleiche ich meine tägliche Arbeit (nicht in der Archäologie) manchmal mit Sisyphos obwohl es Herkules-Aufgaben sind und ich weder noch…
    Mehr fällt mir zum Thema “Griechische Mythologie im heutigen Deutschland” leider nicht ein.

Mir fällt noch von Karl Kerenyi Die Mythologie der Griechen ein, wo er versucht einen wahren Kern aus den verschiedenen Geschichten heraus zu destillieren.

Moderne Archäologie und die Mythen lassen mich auch an die Dorische Wanderung denken, Dorische Wanderung – Wikipedia mit einer schönen Übersicht. Bernhard Hänsel versuchte den geografischen Punkt zu finden, wo eine größere Gruppe von Einwanderern aus dem Norden ihre Spuren hinterlassen haben müsste. Bei der Erforschung von Kastanas kam er zu dem Ergebnis, dass in der fraglichen Zeit kein nennenswerter Umbruch stattgefunden hat. Es gibt also im Norden Griechenlands keine Belege für einen Zustrom Dorischer Immigranten.

Der nächste Punkt wäre die Lokalisierung von Troja in Hissarlik. Auch hier sprechen die archäologischen und schriftlichen Quellen eindeutig gegen eine solche Gleichsetzung Troja-Debatte – Wikipedia.

Ich würde es gerne einmal andersherum versuchen. Bis in die Moderne hinein werden Münzfunde in Gräbern gerne pauschal mit dem Begriff der Charonsmünze in Zusammenhang gebracht, z.B. Regina Ströbel & Andreas Ströbl, Gut versorgt zur fröhlichen Auferstehung – Grabbeigaben vom katholischen Friedhof. In: Birgit Grosskopf (Hrsg.) Der vergessene Friedhof. Kulturgeschichtliche und naturwissenschaftliche Ergebnisse zur Ausgrabung des neuzeitlichen katholischen Friedhofes in Göttingen, Göttingen 2015, S. 81 -  102, bes. S. 99 - 100. Eigene Untersuchungen lassen eher an einen Abwehrzauber denken, besonders in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, bei Säuglingen/Kleinkindern und in katholischen Gegenden. Was sagt uns denn die Mythologie zu dem Thema?

viel Spaß
Uwe

@Sophie_Helene

In Beantwortung deiner ausformulierten Fragen.

Wie bist Du in Kontakt mit griechischer Mythologie (oder gerne auch (klassischer) Archäologie) gekommen?

Ich bin „büchermäßig“ mit den „Sagen des klassischen Altertums“ und „Götter, Gräber und Gelehrte“ aufgewachsen. Als Erwachsene habe ich angefangen, kleine alte Artefakte zu sammeln und zu recherchieren – was mein privates Interesse an Archäologie erklärt.

Mythen jeder Herkunft interessieren mich aktuell eher aus soziologischer Sicht als Erklärungen für Besonderheiten vergangener (auch gegenwärtiger) Kulturen und aus psychologischer Sicht als „Bilder“ für Situationen aller Art, in denen sich Menschen befinden können.

Für das Letztgenannte ist z. B. „Sisyphos“ und Camus „Versuch über das Absurde“ ein schönes Beispiel für eine aktuellere Rezeption. Wobei ich persönlich ein „Glücksempfinden“ eher in einer Befreiung vom „Nachdenken-müssen“ sehen würde.
:wink:

Gibt es eine Mythe, die Du gerne erzählen möchtest, weil Du irgendeine Verbindung gleich welcher Art zu ihr hast oder Du sie für wichtig erachtest? Kannst Du sie mir erzählen? Wieso gerade diese Mythe?

Das Labyrinth des Minotaurus habe ich vor Jahrzehnten mal für ein Spiel auf einer Internetseite für Kinder verarbeitet. Keine Ahnung, woher ich damals die besonderen Anweisungen der Ariadne (die „ Programmierung “ für den Gang durch das Labyrinth) hatte. Vielleicht war mir die mögliche Verbindung von Mythos und Erklärung für das Prinzip einer Programmierung sogar selber eingefallen:
Willkommen im unsichtbaren Labyrinth
Finde deinen Weg!
Das Labyrinth des Minos

Inwiefern ist deiner Meinung nach griechische Mythologie/ Teile davon/einzelne Mythen heute noch aktuell und warum, oder warum nicht.

Wirtschaftsunternehmen bedienen sich heute noch gern bei Namen aus der griechischen Mythologie:
• Demeter
• Asklepios
• Hermes

Es gibt aber auch Beispiele für Missgriffe, z. B. bei Modellnamen für PKWs :grin: :

  • VW „Phaeton“,
  • Honda „Odysseus“

Inwiefern solche Bezüge bei jüngeren Jahrgängen heute noch auf Kenntnis der Hintergründe hoffen können? Keine Ahnung. Vielleicht mal versuchen, einen entsprechenden Fragebogen in Schulen unterzubringen?

LG Barbara

Hallo Barbara,

natürlich hast Du den Narzisten vergessen!

Mich hat immer fasziniert, dass bestimmte Themen übergreifend in verschiedenen Mythologien (auch der greichischen) auftauchen.

Z.B.Sintflut, Versuchung, Reise ins Totenreich usw.

So gesehen basieren zumindest Teile der “griechischen Mythologie” auf noch älteren Vorbilder!

Gruß,

Hugin

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Hugin schrieb:

Mich hat immer fasziniert, dass bestimmte Themen übergreifend in verschiedenen Mythologien (auch der greichischen) auftauchen.

Z.B.Sintflut, Versuchung, Reise ins Totenreich usw.

So gesehen basieren zumindest Teile der “griechischen Mythologie” auf noch älteren Vorbilder!

Bei der Sintflut ist das ja offensichtlich. Das erinnernswerte kataklysmisches Ereignis ist mit dem Durchbruch des Weltmeeres durch den Bosporus in die Senke des heutigen Schwarzen Meeres unumstritten, nur der Zeitpunkt dieser Katastrophe für die frühen Bauern rings um den viel kleineren Süßwassersee, der dadurch überflutet wurde, wird noch diskutiert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Meer#Geologische_Schwankungen

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Hugin

So gesehen basieren zumindest Teile der “griechischen Mythologie” auf noch älteren Vorbilder!

Das ist stark anzunehmen. 
Grundsätzlich angefangen hat wohl alles mit der Beobachtung von Naturphänomenen wie Vulkanausbrüche, Sturmfluten, Erdbeben, Blitz und Donner usw.

Als Ursache konnte man sich doch nur überirdische Kräfte, seien es Götter, Geister oder Dämonen vorstellen.

Wie sollte man sich die Hünengräber Norddeutschlands und die überall in Massen herumliegenden Felsbrocken (Eiszeitrelikte) anders erklären als Wurfgeschosse von Riesen. Die sichtlich künstlich aufgebauten Hünengräber konnten dann nur die Gräber oder Tische dieser Riesen sein.

Dann kamen die Mittler und Propheten der Götter auf den Plan und malten diese Phänomene, nicht ganz uneigennützig für sich, mit blühender Phantasie aus. 

So eine Götterlehre, auch Religion genannt, konnte man wunderbar als Druckmittel jeglicher Art einsetzen. Ich kann mich noch an die Worte meiner Mutter erinner als es donnerte: "Siehste, der liebe Gott schimpft weil du den Spinat nicht gegessen hast " !

Dann kamen noch die Philosophen  auf den Plan und philosophierten sich ihre eigenen Mythen zusammen. Siehe “Platonischer Mythos” und Werke anderer Dichter, Denker und Querdenker !

Dazu paßt die Bemerkung in “Gute Frage”: “Das ist dann auch teilweise an der Interpretation Rick Riordans angepasst, der _ die wahre Macht der Götter in der Vorstellungskraft der Menschen sieht _.” 

Hätte der erste Urmensch doch besser in Physik und Geologie aufgepaßt, dann wäre uns so manches erspart geblieben. Aber nein, er amüsierte sich damit,  dass er Frauen an den Haaren  in seine Höhle zog  und…  :s

Jedenfalls ist das ein Thema bei dem man schnell vom Hundertsten ins Tausendste
und nie zum Ende kommt ! 

Geognost

Bei der Sintflut ist das ja offensichtlich. Das erinnernswerte kataklysmisches Ereignis ist mit dem Durchbruch des Weltmeeres durch den Bosporus
Das ist für die bereits bei den Sumerern niedergeschriebene Sintfluterzählung und den folgenden bis zu unserer biblischen eine durchaus plausible Erklärung.
Allerdings gibt es weltweit in vielen Kulturen eine Flutgeschichte. Pauschal kann man also sagen, dass es Erinnerungen an eine regionale (?)  Flut,  sprich ein Naturphänomen gibt, das dann mit den Göttern in Verbindung gebracht wurde. Menschen waren ungehorsam und als Strafe gab es Wasser bis die Wanne überlief ! 

Gruß
Kurti 

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Hugin schrieb:

natürlich hast Du den Narzisten vergessen!

Meine Güte… wie konnte ich Trump vergessen… :zipper_mouth_face:

Wo ich mich doch an ihm abgearbeitet habe…

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kurti schrieb:
 Die sichtlich künstlich aufgebauten Hünengräber konnten dann nur die Gräber oder Tische dieser Riesen sein.

Die “Tische” waren doch im Hügel versteckt! Die Hünen Mythen kamen doch viel später! Gruß, Hugin

Hugin

Die “Tische” waren doch im Hügel versteckt! Die Hünen Mythen kamen doch viel später! Gruß, Hugin

Das ist richtig. Es sollte ja nur ein Beispiel sein wie ein Mythos entstehen kann. Man sucht eine Erklärung für ein unerklärbares Phänomen.

Die Dolmen, so wie die Langgräber waren vielfach im Mittelalter schon teilweise freigelegt und wurden als Baumaterial abgetragen. Noch im 17. Jahrhundert gab es Priester die von Machwerken der Riesen sprachen, die weder Gott noch Menschen fürchteten. 

Auch Menhire werden bei uns als Hinkelsteine bezeichnet. Das ist wohl eine Verbalhornung von Hünenstein = Hühnerstein = Hinkelstein ( z.Bsp. Hinkel = hessisch für Huhn).

Gruß

Kurti

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Hallo Kurti, was hälst Du von Narziss? Dieser Mythos erscheint mir arg konstruiert. Also wie z.B. eine Fabel, in der eine lehrreiche “Message” in eine Bildergeschichte gepackt wurde. Gruß, Hugin PS: Ich muss dringend die Tastaturautomatik ausstellen! Die ersetzt immer Hallo Mutti statt Hallo Kurti

Hallo @Hugin ,

Danke, dass Du erneut geschrieben hast und diesem Thread neues Leben eingehaucht hast!

Hallo @hns ,

Danke für Deine Antwort!

Die letzte Frage, die mir bleibt ist, ob Du mir eine Mythe erzählen willst, also in Deinen eigenen Worten.

Hallo Uwe @Schotte ,

Zu Troja habe ich kürzlich einen interessanten Artikel von Dieter Hertel (“The Myth of History; The Case of Troy”, 425-441 In: A Companion to Greek Mythology; herausgegeben von Ken Dowden und Niall Livingstone in 2011 von Blackwell Publishing Ltd.) gelesen,

Wo der Autor anhand der archäologischen Funde in Hissarlik und den verschiedenen Erzählungen zum Trojanischen Krieg zwei verschiedene Thesen aufgestellt hat.

Aiolische Siedler wollten Troja erobern

Und unternahmen

  1. Mehrere erfolglose Versuche, eventuell unter Führung von einem Mann namens Achilles, der später mit Attributen einer älteren mythischen Figur ausgestattet wurde.
  2. Es gab zwar den Wunsch, aber keine Versuch wegen den zu großen Stadtmauern, später entstanden Geschichten zu erfolglosen Eroberungsversuchen angeführt von der mythischen Figur Achilles

In beiden Fällen wurde die Stadt erobert und besiedelt, nachdem Naturkatastrophen (Erdbeben, Feuer) die Verteidigung geschwächt hat

Soviel zu wie die “Mythologie” nach meinem bescheidenen Wissensstand dazu steht :slight_smile:

Hallo Barbara @RandomHH ,

Danke für Deine Antwort!

Und danke für die Links, sowie das amüsante Trump Bild :grin:

Beste Grüße,

Sophie_Helene

@ Hugin

Hugin schrieb:
Ich muss dringend die Tastaturautomatik ausstellen! Die ersetzt immer Hallo Mutti statt Hallo Kurti

Solange sie nicht “Kurt* innen” schreibt habe ich nichts dagegen ! :grin:

Hugin schrieb:
Hallo Kurti, was hälst Du von Narziss? Dieser Mythos erscheint mir arg konstruiert:smile:

Es gibt ja mehrere Variationen davon und m.E. gehört sie zu den Mythen die Philosophen, Dichter und Denker erfunden und variiert haben, um eine Verhaltensstörung zu beschreiben.

Heute wird ja ein Narzisst ziemlich abwertend als selbstverliebt, als nach Bewunderung heischender Selbstdarsteller gesehen. Manche sagen ihm autoritäres Führungsdenken usw. nach. Eben " Trump" wie er leibt und lebt. :wink:

Das halte ich jedenfalls für eine falsche Interpretation der Mythe über Narziss !

Bei der wohl ursprünglichen Version ( Oxyrhynchus-Papyri 7. Jahrhundert v. Chr.)

hatte Narziss m.E. Probleme mit der Sexualität bedingt durch das Verhältnis zwischen Lustknabe und erwachsenen Männern. ( ** ** Päderastie ** **
Offensichtlich wird hier die Reaktion eines Jünglings dargestellt der sich dagegen werte und in einen inneren Zwiespalt geriet.

Bei der anderen, späteren (?) Version kommt dann noch die Nymphe Echo hinzu. Möglicherweise die Beschreibung einer Stalkerin !?

Narziss würde ich hier als jungen, schönen Mann ansehen, der von Frauen wie Männern begehrt wurde, aber auf Grund seiner Erlebnisse bezüglich sexuellem Missbrauch, hin und hergerissen war und letztlich in sich gekehrt nur noch sein Spiegelbild liebenswert fand. Das möglicherweise auch wegen seiner verstorbenen Zwillingsschwester !??

Lesenswert finde ich dazu folgende Seite:

Ich sagte ja, bei diesem Thema kommt man vom Hunderdsten ins Tausendste und immer weiter weg vom eigenlichen Thema des Threads. Da weiß ich aber immer noch nicht genau, was Sophie-Helene eigentlich will ! ?? :angel:

Gruß

Mutti, ausgesprochen wie “Kurti”