historisch orientierte Kulturwissenschaften in Saarbrücken

Hi, ich habe zufällig von dem Studiengang “historisch orientierte Kulturwissenschaften” in Saarbrücken erfahren… Ich hatte ja eigentlich vor Archäologie (provinzialrömische als Hauptfach) zu studieren und gehe deshalb erstmal für ein Sprachstudienjahr an die Uni Tours in Frankreich (man will sich ja ein paar Zusatzqualis aufbauen… *g) jedenfalls finde ich den Studiengang “hoK” nicht uninteressant… ich finds ja noch immer bedauernswert dass es noch keinen einzigen internationalen archäologischen Studiengang in Deutschland gibt (darunter verstehe ich zb. ein Dopplediplom), bei “hoK” hat man dagegen noch Plichtmodule: Zuerst gibts vier Hauptfächergruppen aus denen man je ein Studienfach auswählt (plus nochmal zwei zusätzlich: also die wahlfächer sind 22, davon nimmst du vier ((bzw. 6): fächergruppe 1: frühe neuzeit neuere geschichte zeitgeschichte/neuste geschichte wirtschaftsgeschichte biblische theologie Kirchengeschichte systematische theologie Fächergruppe 2: vor und frühgeschichte lateinische kultur((hier brauchst du logischerweise latein) alte geschichte mittelalterliche geschichte praktische philosophie fächergruppe 3: Europäische regionalstudien kulturgeographie historische antrophologie philosophie des geistes/kulturphilosophie theoretische philosophie fächergruppe 4: Kunstgeschichte Musikwissenschaft Kultur- und Mediengeschichte praktische theologie/sozialethik religionswissenschaft/geschichte des christentums so, das ganze plus plus entweder bwl, vwl, jura, medienpsychologie, interkulturelle kommunikation, musst zwei moderne fremdsprachen bis zum vordiplom vorweisen könne, hast zwei pflichtpraktika und noch diverse plichtseminare wie einführung in den wissenschaftsjournalismus, die digitale bildverarbeitung, in techniken der edv, in die museumspädagogik oder in den rundfunkjournalismus etc. das Ganze geht auf Diplom, hat Plätze für 50 Erstsemster (NC bei 2,5 -2,8 ist also machbar) und wurde erst `99eingerichtet. Lediglich der Prof für “Alte Geschichte” Herr Dr. Klaus-Martin Giradet sei dern hoKlern nicht besonders mild gestimmt und verteilt denen wohl keine guten Noten… ansonsten habe ich mit einigen gemailt (über die Fachschaft) und bis jetzt waren die meisten wohl sehr zufrieden… mh, ich überlege grade ob es nicht eine gute Alternative wäre… denn ich in schon etwas “enttäuscht” dass es keine sonstigen archäologischen innovativen Studiengang gibt… mh, vielleicht wäre hoK ja auch was für Euch? (die, die ihr noch überlegt) ich bin jedenfalls positiv überrascht, denn der Studiengang ist kompakt und breit gefächert (wegen der Pflicht ein Fach pro Fächergruppe im Grundstudium zu wählen), außerdem hat die Uni gute Auslandskontakte und BWL, Jura etc. kann nie schaden www.uni-saarland.de

mh, was denkt ihr denn dazu? habe auf ein paar “antworten”, “meinungen” gehofft… die sache ist ja schließlich die, dass dann nicht so verteift auf die einzelnen fächer eingegangen werden kann. im prinzip bieten sich daher ja nicht die gleichen berufsmöglichkeiten wie einem “archäologen”, allerdings sind die meisten “archäologen” ja sowieso in anderen bereichen tätig[unsure]- und da ist man mit diesem studiengang vielleicht besser drauf vorbereitet (zum beispiel im kultursponsoring etc.), das war jedenfalls meine überlegung… und eure?:slight_smile:

Hallo Tatjana, was die Berufsaussichten angeht, dürfte dieser Studiengang sicherlich nicht die schlechteste Wahl sein. Die Kombination erscheint jedenfalls recht praxisorientiert und jede Zusatzkenntnis über die fachspezifischen Spezialkenntnisse hinaus ist bei den (meisten) Arbeitgebern willkommen.

Ich halte das durchaus für eine gute Alternative. Was verstehts Du unter einem “archäologischen innovativen Studiengang”? Mit freundlichen Grüßen,   Andreas Brunn

Hallo… naja, mein erster Gedanke nach einigen Gesprächen und Informationen auf einem Hochschulinformationstag war, dass es sich eigentlich ja gradezu anbietet einen “innovativen” Studiengang einzurichten; darunter verstehe ich vor allen Dingen einen Studiengang der z.B. ein Doppeldiplom(Ausland…) ermöglicht… Zum einem wird mir jedesmal wieder gesagt dass es sinnvoll sei einmal die Uni zu wechseln und ja, am besten spreche ich noch Französisch, Italienisch, Englisch, Spanisch,… Türkisch, Russisch und Neugr… naja, warum wird dann diesen Anforderungen keine Rechnung getragen? Ich finde dass sehr schade und es wäre doch wirklich sinnvoll. Mh, jedenfalls könnte man da sicherlich ne Menge machen, aber da wird sich wohl in den nächsten Jahren nichts tun[unsure]