Hallo zusammen, ich habe gestern ein kleines kugeliges Objekt aus Ton von der Oberfläche meines Beetes gesammelt. Es ist auf der einen Seite sehr kugelig und hat auf der anderen Seite so einen halbkugeligen Ansatz. Weiß jemand was das sein könnte? Der Garten liegt innerhalb einer bekannten archäologischen Fundfläche (Jungsteinzeit bis Mittelalter).
Servus,
kannst du eine Aussage zum Gewicht machen? Das hilft das Objekt besser einschätzen zu können.
Gruß Shard
Hab es gerade nicht hier. Es ist jedenfalls auffällig leicht, vielleicht so 2, 3 gramm. Und hart. Ich gebe das Gewicht heute abend nach.
Servus,
aufgrund des geringen Gewichts und Gestalt würde ich Blähton vermuten. Der kommt oft über Blumenerde in den Garten. Normalerweise ist Blähton zwar rund, aber Abweichungen kommen immer wieder vor.
Gruß Shard
Danke Shard, hab gerade gewogen, 0,9 gramm. Dann kann ich die weg tun. Hab halt auch noch nie blähton im Garten gefunden ![]()
LG
Ich hatte auch wieder einige wandscherben gestern dabei, zwei davon sind sehr bröselig und haben sehr viel glimmer, auch an der außenwand (1 cm Wanddicke). Sowas hatte ich auch noch nicht bisher und kommt mir daher ungewohnt vor? Kann jemand was dazu sagen?
Hallo Dun,
das sieht schon spannender aus. Wie Hart sind die Scherben? Kannst du sie mit dem Fingernagel ritzen?
Gruß Shard
Ich hab angst das sie zerbrechen, sobald ich sie anfasse. Sie krümmeln auch stark.
Habs an einem ministück probiert das eh schon abgebrochen war, ich kann es etwas ritzen, aber nur sehr leicht. Hab da aber auch keinen vergleich.
Servus,
von der Dicke her und der Beschaffenheit sieht das gut aus. Die solltest du dem zuständigen Archäologen vorlegen.
Gruß Shard
Hallo
ich meine auf der Aussenseite teilweise mit den Fingern verstrichenenen Schlicker zu erkennen und eine Scherbe mit Kammstrichverzierung. Das lässt mich an ein eisenzeitliches Alter denken.
Viel Spass
Uwe
Ach ja, ganz vergessen zu schreiben:
Halte uns bitte auf dem laufenden was die Archäologen dazu sagen. Das hilft uns unsere Einschätzungen zu verbessern.
Gruß Shard
Hallo!
Die Scherben sind auf jeden Fall UFG.
Anhand der Wandstärke und Magerung würde ich sie in die Eisenzeit datieren.
Gruß Luci
Der Magerungsanteil kann ebenfalls ein guter Hinweis sein. Bei manchen Keramiken sagen Größe und Verteilung der Zuschläge manchmal mehr aus als die Form allein. Ich habe einmal ein Scherbenstück mit Fotos aus einer regionalen Grabungsdokumentation verglichen, und das hat meine erste Einschätzung zur Datierung komplett verändert.





