Randscherbe eines Keramikgefäßes

Lesefund von einem Acker 300 Meter nordwestlich vom Radeburger Ortsteil Boden, Sachsen, Landkreis Meißen.
(Noch nicht gemeldet)
Wie könnte bei diesem Stück die zeitliche Einordnung sein und um was für ein Gefäß könnte es sich gehandelt haben?



Servus,

lässt sich das Stück mit dem Fingernagel ritzen?
Das ist ein Fall für @Munigis oder @Schotte .

Gruß Shard

Guten Morgen JensB,
kannst du die Bilder evtl. in korrekter Abfolge Fotografieren (Gerade Ausrichtung und sinngemäß “klappen”, sowie das Profil Senkrecht)? Ein Masstab gehört auch immer dazu (auch wenn man es hier durch deine Finger in etwa schätzen kann)
Wie @Shard schon fragte, wie hart ist die Scherbe?
Vorsichtige Vermutung vorab hohes MA
Grüße
Munigis

Damke für den Hinweis!
Mache ich demnächst.

Ist ziemlich hart, lässt sich aber gerade so noch mit dem Fingernagel ritzen.

Hallo Jens,

das war jetzt die entscheidende Information. Damit ist die Scherbe weich gebrannt und eher vor mittelalterlich einzuordnen. Ich kann keine Verzierung und keine Drehriefen erkennen, wenn das nicht an der zu kleinen Oberfläche liegt, würde ich auf die späte Bronzezeit tippen. Dazu würde passen, dass der Bruch relativ grob aussieht (ich knipse bei fragwürdigen Stücken immer eine Ecke ab, um das Material und die Magerung genauer sehen zu können).

Vielleicht findest Du noch mehr Stücke, die dann die zeitliche Einordnung genauer machen (oder komplett verändern). Im sächsischen Neolithikum kenne ich mich gar nicht aus, vielleicht kann jemand dazu noch etwas sagen.

viel Spaß und Finderglück

Uwe

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