Servus,
ich denke jetzt ist die Katze endgültig tot. Und wieder einmal zeigt sich, die Natur hat eine sehr große Schaffenskraft.
Gruß Shard
Servus,
ich denke jetzt ist die Katze endgültig tot. Und wieder einmal zeigt sich, die Natur hat eine sehr große Schaffenskraft.
Gruß Shard
Vielen Dank für die vielen Beiträge und Kommentare! Ich bin ganz überrascht! Und ich bin im Trubel des Jahreswechsels noch gar nicht dazugekommen, mir das alles anzusehen. Ich glaube aber, die Katze wird noch einige Zeit in Superposition verweilen. Es gibt bezüglich der Schalensteine noch eine ganze Reihe von Fragen, die ich gerne mit euch erörtern möchte. Bitte um etwas Geduld!
Kommt allesamt gut ins Jahr 2026!
Moin.
@ Sven,
damit hast Du sowohl in Deinem Beitrag #5 (Schalensteine) als auch hier im Beitrag #59 (Maunzenstein) die richtigen Hinweise zur Lösung geliefert.
So einfach kann es sein, wenn man recherchiert.
Danke SvenHorn. ![]()
Gruß
Jürgen
Hallo allesamt! Ich hoffe, ihr seid gut ins Neue Jahr gestartet? Ich habe jetzt endlich mal die Zeit gefunden, mir zumindest einen Überblick über die neuen Links zu verschaffen. Vielen Dank an alle, die sich die Zeit genommen haben, eine Recherche durchzuführen. Nebenbei noch: Die Wiki-Info zum Mauzenstein wurde von mir bereits in Beitrag #42 verlinkt.
Kommen wir zum eigentlichen Thema: Wir sind sicher alle sehr gespannt, was jetzt mit der Katze passiert? Katzen sind ja an sich recht launische Wesen. Und ich denke, mit Schrödingers Katze verhält es sich nicht viel anders: Eine solche Katze offenbart ihren Zustand nur, wenn dieser mit einer Wahrscheinlichkeit von 100% bestimmt werden werden kann. Nur dann ist sie entweder tot oder lebendig. Ansonsten bleibt sie weiterhin “verschwommen” in einem Übergangsstadium.
Für unsere Fragestellung heißt das: Sind die vorliegenden Indizien und Daten von einer solchen Qualität, daß wir von einem hieb und stichfesten Beweis sprechen können? Ist das zu 100% gegeben?
Shard hat die Katze bereits für tot erklärt. Für ihn scheinen die Daten für einen 100%-Beweis auszureichen? Bist Du Dir da sicher Shard? Katzen haben bekanntlich ja 9 Leben (oder waren es 7?). Und was ist eigentlich tot: Die These einer menschlichen Einflußnahme bei der Entstehung der Schalen des Mauzensteins oder die These einer natürlichen Bildung? Und was ist denn die Meinung der anderen? Ist denn die Datenlage so klar, daß man von einem 100%igen Beweis ausgehen kann? Ich denke, es sollte die Aufgabe der Experten sein dies zu entscheiden.
Beste Wünsche für 2026 von Boadicea12
Servus,
sorry, aber das rauszufinden ist unmöglich. Wären es in der Natur nicht vorkommende Strukturen, wäre es ja noch gut möglich. Aber wie willst du rausfinden ob das jetzt natürlich ist oder nicht? Du kannst es nicht rausfinden. Und damit ist davon auszugehen, dass der Stein rein natürlich entstanden ist. Analog wie bei den Steinartefakten: Was keine Bearbeitungsspuren aufweist, ist kein Artefakt.
Gruß Shard
Edit: typo
Solche absoluten Beweise gibt es durchaus, Shard! Stonehenge oder die Tempel auf Malta sind eindeutig auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen, um nur 2 Beispiele zu nennen. Niemand wird je beweisen können, daß sie auf natürliche Art und Weise entstanden sind. Hier ist der Zustand der Katze genau definiert.
Gruß von Boadicea12
Boadicea12,
dann liefere die absoluten Beweise für Deine Entdeckungen.
Du würdest uneingeschränktes Lob bekommen.
Gruß
Jürgen
Wie ich schon sagte, wenn das Strukturen wären, die nicht in der Natur vorkommen, dann wäre es möglich. Das ist hier aber nicht der Fall. Der Stein könnte natürlich entstanden sein.
Stonehenge und der Tempel auf Malta sind schlechte Beispiele, da diese Strukturen nicht natürlich vorkommen und daher von Menschenhand errichtet sein müssen.
Gruß Shard
Ich kann Boadicea12 insoweit verstehen, dass es sicherlich möglich wäre, diese Strukturen künstlich zu schaffen. Die guten Bilder bei Wikipedia zeigen aber meines Erachtens, dass da keine eindeutigen Bearbeitungsspuren zu erkennen sind, eher im Gegenteil, das sieht sehr natürlich aus. Was natürlich an der Verwitterung liegen kann.
Mich würde die Entstehung der Konkretionen sehr interessieren. Zumal so etwas an so unterschiedlichen Gesteinen wie Sandstein und Granit vorkommen soll. Ebenso die Lage, einerseits in der Schichtung, andererseits quer dazu.
Viele Grüße
Mein Geologiestudium liegt lange zurück — aber ich bin mir recht sicher, von Granitkonkretionen noch nie gehört zu haben. Nach meinem Wissensstand bilden sich Konkretionen nur in Sedimentgesteinen.
@Boadicea12 sollte versuchen, Kontakt mit fortgeschrittenen Geologiestudenten in der Gegend aufzunehmen, die einmal einen genaueren Blick darauf werfen könnten. Nur mit Fotos einer angewitterten Oberfläche ist es kaum möglich, irgendwelche Aussagen zu treffen. Dazu muss man mindestens einen Abschlag anschauen.
Gruß, Timo
Moin,
nur zur Information:
Der Mauzenstein ist ein als Naturdenkmal ausgewiesener Buntsandsteinfelsen.
Aber das sollten die, die es bereits verlinkt hatten, wissen …^^
Gruß
Jürgen
Danke Jürgen — also kein Granit und definitiv (natürliche) Konkretionen.
Gruß, Timo
Danke an alle für die rege Teilnahme an den Diskussionen! Wenn ich mir die vielen Kommentare durchlese, so gewinne ich den Eindruck, daß einige von euch glauben, daß ich unbedingt eine menschliche Einflußnahme bei der Entstehung dieser Besonderheiten am Mauzenstein nachweisen möchte. Dem ist nicht so! Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich das nicht kann. Die Indizienlage lässt das leider nicht zu. Ich lege aber Wert darauf, nochmal auf einige Punkte nachdrücklich hinzuweisen, die sich im Laufe der Diskussionen ergeben haben:
Es lässt sich für die Annahme eines natürlichen Ursprungs der Schalen des Mauzensteins noch für diesbezügliche menschliche Aktivitäten mit den vorliegenden Daten einen absoluten Beweis erbringen. Somit kann man beiden konkurrierenden Thesen lediglich bestimmte Wahrscheinlichkeitswerte zuordnen. Durchaus möglich, daß die natürliche Entstehung der Schalen eine höhere Wahrscheinlichkeit besitzt. Das ist für mich ok, damit kann ich gut leben. Wenn aber alternative Vorschläge, die ebenfalls eine Erklärung für diese Schalen liefern können, als “nicht vorhanden” deklariert werden, wie in Beitrag #44 geschehen, ist das nicht akzeptabel. Alternative Ideen existieren sehr wohl und müssen auf diesem Forum auch vorgebracht werden können.
Ich hoffe nach diesen Klarstellungen mich jetzt endlich wieder auf das eigentliche Thema konzentrieren zu können: Beim Mauzenstein sind von meiner Seite noch einige Fragen offen: Sven hat sich in seinen Beiträgen über Schalen gewundert, die quer über die Schichten verlaufen. Sven, ich nehme an, Du meinst die Schalen, die sich auf dem Foto Mauzenstein-1 rechts unten befinden? Warum findet das eigentlich nur Sven sonderbar und die anderen Experten nicht? Kein anderer hat sich bisher dazu geäußert!
Ich habe auch den Eindruck, das die seitlichen Schalen eine andere Variante im Vergleich mit denen auf der Oberfläche darstellen. Während auf der Oberfläche wulstartige Verdickungen die Schalen umgeben, sind es auf der Seite des Mauzensteins eher schmale kraterähnliche Erhöhungen. Hat denn jemand eine Idee, wie diese sonderbaren, sich über verschiedene Schichten hinweg erstreckenden Schalen zustande gekommen sind?
Grüße von Boadicea12
Moin,
Ja, wie kommen wir dazu, das zu denken? … ^^
Wir müssen das nicht denken oder hineininterpretieren, Du schreibst es:
Ansonsten - no comment.
Gruß
Jürgen
Es ist jetzt ca. 1 Monat her, als ich in Beitrag#73 die Frage nach einer Erklärung für die Entstehung der seitlichen, schichtübergreifenden Schalen am Mauzenstein stellte (Mauzensteins-5).
Bisher ist es diesbezüglich bei einem Kommentar von Sven geblieben. Aber vielleicht lässt sich für diese Besonderheiten doch noch im Laufe der nächsten Wochen oder Monate eine wissenschaftliche Interpretation finden.
Betrachtet man das Foto Mauzenstein-1 in Beitrag #42, so scheint der Felsblock auf der linken Seite tiefer im Erdreich zu stecken. Leider verhindert dies eine Überprüfung, ob denn auch an der linken Seite des Mauzensteins solche kraterähnlichen Schalen vorzufinden sind. Wäre sicher nicht uninteressant, sollte sich eine Art Symmetrie ergeben.
In Beitrag#52 habe ich auf ein Schalenfeld ca. 2 km südlich vom Mauzenstein hingewiesen (Schalenfeld-1).
Von Bad Herrenalb kommend, ist mir beim passieren des ca. 500 m langen Schalenfeldes dieser Felsblock mit 2 tiefen parallelen Furchen aufgefallen (Schalenfeld-2). Wie ist dieses Objekt einzuordnen? Und gibt es noch ähnliche Strukturen in der Nähe des Gebildes? Eine weitere Erkundung des Schalenfeldes sollte hier Klarheit schaffen können.
Unweit des Mauzenbergs mit dem Mauzenstein erhebt sich der Bernsteinfels (ca. 1km entfernt) Ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, das Ausblicke bis zu den Vogesen ermöglicht. Gemäß der Beschreibung auf Wikipedia weisen die Wände des Bernsteinfels ebenfalls schalenförmige Strukturen auf. https://de.wikipedia.org/wiki/Bernstein\_(Nordschwarzwald)?wprov=sfla1
Um herauszufinden ob die Westseite des Bergrückens vom Mauzenstein und Bernstein ebenfalls Schalenfelder aufweist, habe ich mich am Ostermontag von Gernsbach Richtung Bernsteinfels aufgemacht. Und in der Tat, ca. 2km vor dem Ziel traf ich auf erste Schalensteine. Nach kurzer Wanderung innerhalb des Schalenfeldes, ist mir in ca. 10m Entfernung vom Wanderweg eine rechtwinklige Felsstruktur aufgefallen, bei der 2 Platten in etwa gleicher Höhe aufeinander stoßen.
Das Zusammentreffen der beiden Platten stellt sich so perfekt dar, daß ich schwerlich an einen Zufall glauben kann, eher an menschliche Bearbeitung. Was könnte das sein? Mich erinnert das Objekt an die Überreste einer megalithischen Grabanlage.