Steinkugel 40 mm mit Loch gefunden

Hallo, habe am Rande eines Feldes (Frankreich Grenze zu Luxemburg) eine Steinkugel Durchmesser ca 40 mm mit Bohrung/Loch  ca 10mm gefunden, würde mich interessieren wofür sie genutzt wurde. Vor 2 Jahren gab es auch schon einen Beitrag bei dem aber leider keine sinnvolle Antwort dabei war. Vielleicht klappt es ja diesmal 

Ich denke, das war der Knauf eines Stocks. Nichts vorgeschichtliches.

Hallo, ich hätte auf eine Kartätschenkugel getippt, wobei mir der Knauf, ob Gehstock oder Zaunapplikation auch gefällt.

Grüße. 

Die Erklärung mit der Kartätschenkugel finde ich auch plausibel. http://kanonen-kugeln.de/kanonenkugeln/kart%C3%A4tschkugeln/

@Heimathirsch

…und warum mit Loch ?  Vielleicht für den Airbag damit es nicht so weh tut !? :smiley:

Mit Loch wurden Granatenkugeln und Handgranaten gefertigt. Die sahen aber innen so aus und waren aus Gußeisen oder auch Keramik :

Gruß

Kurti

Hallo,

 

wenn das eine Kettenkugel war, müsste die zweite noch in der Nähe liegen…

Gruß,

Hugin

@Hugin

Kannst Du das für Mittelbegabte mal erläutern ? =:-O

Oder meinst Du eine Bola ?

das Loch hat mich auf den :detective: Knauf gebracht

Na klar,

zwei mit einer Kette verbundene Kugeln, die gegen Takelage oder “weiche” Ziele eingesetzt worden sind.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kanonenkugel#Kettenkugeln

Auf dem Foto ist ja auf der Oberseite noch Rost zu erkennen. Von der anderen Seite ist eine kleinere Bohrung zu erkennen. Ich schätze mal, dass dort mit einem Eisenbolzen das befesteigt war, was in dem 40mm Loch eingesteckt war.

Also Holzpfosten oder eben z.B. eine Kette.

@Vesno: kannst Du mal schauen, ob sich noch Metall in der Kugel befindet?

 

Viele Grüße,

Hugin

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@Hugin

Die Ketten-u.Stangenkugeln waren aber aus Eisen !?K:-)

…was in dem 40mm Loch eingesteckt war.

Das Loch ist nur 10 mm, die Kugel hat 40 mm Durchmesser und ist aus Stein. Weil sie aus Stein ist halte ich es für unwahrscheinlich, dass es sich um eine Kettenkugel handelt. Auch der Durchmesser ist etwas dürftig. Was ich bisher gefunden haben bewegt sich um die 70 mm und mehr.

Take a look at the queen !

Oder hast Du andere Informationen ?

 

Gruß

Kurti

Das mit dem Stein als Material habe ich wohl überlesen…

@Maggie

…und genau das war der Stein der Weisen ! :-D

 

Gruß

Kurti

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@Maggie

…und genau das war der Stein der Weisen ! :-D

 

Gruß

Kurti

Dann schon wieder interessanter.  Täusche ich mich oder gibt es in der Bohrung eine Zweite, mit kleinerem Durchmesser?

Genau und auf der Oberseite ist Rost zu sehen → Reste vom Eisenbolzen, der was immer im Loch gesteckt hat fixiert hat.

Ich halte es für nichts Militärisches da die Bohrung mir zu modern aussieht als das man zu diesem Zeitpunkt noch mit Steinkugekn gearbeitet hätte. Eher ein Zierelement was man über einen Eisenbolzen auf zB eine Säule, Zaubpfahl oder so etwas montiert hat. 

Habe an sowas gedacht

Ich glaube wir können uns darauf einigen, dass in der größeren Bohrung eine Gewindehülse steckte und durch die kleine Bohrung ein Gewindestift eingeschraubt wurde. Alternativ dazu ein dickere Bolzen oben mit dünnerem Gewindeansatz unten. Das ist aber eigentlich gehoppt wie gesprungen. Das Ganze war dann irgenwo oben drauf ! K:-)

 

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Trotzdem wundere ich mich über den schlechten Zustand.  Das Teil hat doch sehr gelitten. Die genaueren Fundumstände wären intetessant. 

@Maggie

Auf  dem mittleren Foto sieht man unten links eine ziemlich gerade Kante und das Wort Pflugschar ( Fund am Rande eines Feldes ) drängt sich einem auf !?

Die braunrote Färbung scheint auch kein Rost zu sein. Der Stein sieht eher marmoriert aus, ähnlich wie beim Spazierstock von theo123 oder dem Möbelknauf ( wäre auch denkbar) aus Granit:

Vielleicht ist das Stück auch so ramponiert weil ein Wutrenter mit seinem Stock wild um sich geschlagen hat. :-D

Die braunen Streifen sind sicher Eisenerzeinschlüsse im Granit aber auf der Spitze ist (meiner Meinung nach) eindeutig ein Eisentest durch einen Bolzen/Schraube etc