dürfte jetzt meine erste Grauware Tülle finden. Sie ist wunderbar erhalten. Das Stück ist reduzierend hart gebrannt und relativ fein gemagert (einzelne Partikel bis zu einem halben Millimeter). Glimmeranteil ist gering und fein (weniger Partikel sind größer).
ich denke an einen röhrenförmigen Ausguss. Vielleicht analog zu Gross Seite 262 (Mittelalterliche Keramik zwischen Neckarmündung und Schwäbischer Alb, 1991).
Hier eine schnelle Skizze um kein Urheberrecht zu verletzen.
vielen Dank für deine Einschätzung. Jetzt bin ich noch gespannt auf die Einschätzung des Scherbenexperten, da Bügelkannen in meiner Gegend auch sehr verbreitet sind. Wie verbreitet hier die Doppelhenkelkannen sind, weiß ich nicht. Auf jeden Fall finde ich das Stück sehr spannend, weil es hier so große Regionale Unterschiede gibt.