ich absolviere derzeit meine IHK-Abschlussprüfung zum IT-Produktmanager und arbeite im Rahmen meines Abschlussprojekts an der Konzeption eines digitalen Grabungsmanagement-Systems für archäologische Ausgrabungen.
Ziel ist es, den Dokumentationsprozess zu vereinfachen und Informationen wie Funde, Fotos, Zeichnungen, GPS-Daten und Berichte zentral an einem Ort zu verwalten. Da ich das Projekt möglichst praxisnah entwickeln möchte, ist eure Erfahrung für mich besonders wertvoll.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir sagen könntet ob man so ein Management-System gebrauchen kann in der Archäologie bzw. ob ihr ggf. an einer kleinen Umfrage teilnehmen könntet, falls dies für euch in Ordnung ist.
Falls ihr zusätzliche Ideen oder Anregungen habt, schreibt sie gerne als Kommentar unter den Beitrag.
Bist Du Dir darüber im Klaren, dass jedes Bundesland seine eigenen Denkmalgesetze hat und
in den archäologischen Landesämtern kein Konsens bezüglich der Grabungsrichtlinien und den Dokumentationen herrscht?
Das denke ich sehr wohl, aber ich glaube, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, der Austausch zwischen den archäologischen Landesämtern ist sehr karg bis gar nicht vorhanden.
ich denke auch, du solltest für ein spezifisches Bundesland planen, die Unterschiede sind gross.
Grundsätzlich sollte ein GIS eingebaut sein, als Basis für alle anderen erhobenen Daten. Welche Listen erstellt und ausgegeben werden müssen (Befund-, Fund-, Foto-, etc.), wohin sie exportiert werden sollen und in welchen Formaten entscheiden die Länder.
Du brauchst verschiedene Zugriffsebenen, nur lesen bis volle Kontrolle.
Toll wäre eine Funktion zum automatischen update aller beteiligten Programme und Daten.
Und das Ganze muss auf den Endgeräten laufen können, die auf einer Grabung vorhanden sind.
Ich nehme an, aus der Liste werden noch weitere Vorschläge kommen.