Abschnitt 9: Materielle Besonderheiten im Fundinventar Edewecht Godensholter Tief
Nachdem weiter oben im # 90 anhand einer Reihe von importierten Werkstoffen wahrscheinlich gemacht werden konnte, dass die in der Station Karlshof Ollenbäke vermutete Federmesser-Gruppe dereinst Kontakte in das Gebiet der Eifel und des Neuwieder Beckens unterhalten haben wird, oder sogar von dort eingewandert sein könnte, stehen in diesem 9. und letzten Abschnitt nun die materiellen Besonderheiten der Fundstelle Edewecht Godensholter Tief im Mittelpunkt. Die wichtigste Besonderheit besteht dort aus dem sehr zahlreich aufgefundenen roten Helgoländer Flint. Die von Wilde Möhre in # 3 dazu vertretene, neu eingeführte Auffassung, wonach es sich bei den von ihr in der Fundstelle Edewecht Godensholter Tief aufgelesenen Stücken nicht um roten Helgoländer Flint, sondern lediglich um einen sekundär, nur oberflächlich rot verfärbten Feuerstein handeln würde, wird hier von mir nochmals ausdrücklich abgelehnt, denn ich hatte einige größere, sowie zahlreiche kleinere Fundstücke und Splitter, sowie Abschläge aus diesem Inventar in Händen und diese waren nicht etwa nur äußerlich verfärbt, sondern bestanden durchgehend aus rotem Helgoländer Flint, wie er u.a. auch durch Beuker und Niekus bestimmt wurde. (1)(2)
Zu den bemerkenswertesten Fundstücken aus rotem Helgoländer Flint zählen neben dem in Abschnitt 2 im Beitrag # 11 von mir vorgestellten Bohrer und einer Raspel sicherlich das nachfolgende Objekt, welches nur gut 3 cm misst und möglicherweise als Klingenkern anzusprechen ist :
Ein ähnlich pyramidales Objekt wurde von Wolfgang Taute (1968) in der Fundstelle Rissen 14 entdeckt und konnte als Klingenkern identifiziert werden. (3) Der in Rissen entdeckte Klingenkern aus rotem Helgoländer Flint befindet sich inzwischen in den Beständen des Archäologischen Landesmuseums Schleswig und wurde zuletzt durch Veil, Fries und Turner im Zusammenhang mit einem in Damme 10 gefundenen Klingenkern beschrieben. Ein Vergleich mit dem zweiten bekannten Kernstein aus rotem Helgoländer Flint von der Fundstelle Rissen 14 bei Hamburg zeigt die flintformlichen Parallelen auf: “Dieses Exemplar aus dem Federmesser-Inventar ist ebenfalls bipolar abgebaut worden und im Querschnitt flach linsenförmig. Die Rückseite besteht hauptsächlich aus Cortex.” (4) Das Exemplar der Fundstelle Hamburg-Rissen 14 sei hier daher einmal mit freundlicher Genehmigung des Museum für Archäologie Schloss Gottorf wie folgt gezeigt:
Ich selbst bin als Amateur letztlich nicht in der Lage einen Klingenkern als solchen zu bestimmen, aber bei dem nun folgenden Objekt von ebenfalls ca. 3 cm Größe schlug ich Wilde Möhre vor, dass es sich möglicherweise um ein nicht fertiggestelltes Artefakt handeln könnte, welches dereinst verworfen noch auf seinem bauchigen Kernrest aufsitzt:
Bemerkenswert scheint mir an dem in der Fundstelle Edewecht Godensholter Tief auftretenden roten Helgoländer Flint zudem der auffallend häufig fehlende Cortex zu sein, weshalb ich sogar einen Schleifplatz für roten Feuerstein in Erwägung ziehe, denn der dafür benötigte Schmirgel scheint in Form von Quarzsand Quarzsand – Wikipedia vor Ort reichlich verfügbar zu sein, nur fehlt es mir zur eigenen Beurteilung an einer Ortsbegehung.
Grundsätzlich wurde inzwischen erkannt, dass sich Artefakte aus rotem Helgoländer Flint nur relativ selten in den Inventaren der spätpaläolithischen Fundplätze finden. Im Gegensatz zu anderen Sorten des Feuersteins lässt sich die Herkunft des roten Helgoländer Flints jedoch genau bestimmen und lokalisieren, was den Archäologen eine Reihe von wertvollen Aussagen zur Verwendung und Verbreitung dieses Werkstoffes erlaubt. (5) Zunächst einmal gilt diesbezüglich natürlich, dass die Streuung der Funde von Werkzeugen aus rotem Helgoländer Flint in den dieser Insel am nächsten gelegenen Gebieten am dichtesten sein wird, denn “Je dichter der Brunnen, um so dichter die Streuung.” (6) Diese Annahme dürfte prinzipiell richtig sein, nur fehlt es in Nordwestdeutschland an einer Auswertung der von Zoller und anderen gemachten Funde und selbst der bereits 1919 in Ganderkesee Trendelbusch gemachte Hortfund von immerhin über 70 spätmesolithischen Sicheln aus Helgoländer Plattenflint ist bislang unbearbeitet geblieben. (7)
Ungeachtet aller Defizite lässt sich jedoch aussagen, dass die durch Zoller und andere im Gebiet von Edewecht aufgefundenen Artefakte aus rotem Helgoländer Flint durchaus aus einem lokal anstehenden Vorkommen hergestellt worden sein könnten, denn der Eisschild des Drenthe Stadiums dürfte dort entsprechendes Material abgelagert haben, doch selbst diese grundlegende Frage wurde bislang nicht abschließend beantwortet. Den Untersuchungen von Karl-Ernst Behre ist u.a. die Erkenntnis zu verdanken, dass die heutige Insel Helgoland bis um das Jahr 6.000 v. Chr. noch mit dem Festland verbunden war. (8) In der Zeit des Spätpaläolithikums und des älteren Mesolithikums war Helgoland also noch Teil des Festlands und konnte zu Fuß erreicht werden, (9) während der begehrte rote Helgoländer Flint im nachfolgenden Neolithikum und in der Bronzezeit dann logistisch aufwendig mit Hilfe von Schiffen an die Küste Norddeutschlands transportiert und insbesondere auch in der Weser- und Elbemündung angelandet wurde. (10)(11)
Obwohl die Insel Helgoland zur Zeit der Ahrensburger Kultur noch mit dem Festland verbunden war, sind uns aus dieser Zeit der Federmesser-Gruppen nur eine sehr begrenzte Zahl von Artefakten aus rotem Helgoländer Feuerstein bekannt geworden, insbesondere die Klingen aus Osterscheps, Gemeinde Edewecht. (12) Es ist den Nachuntersuchungen von Terberger, Schneider und Fries (2020) zu verdanken, dass sie im Rahmen ihrer Auswertung zumindest das Fragment der in der benachbarten Fundstelle Edewecht 82-Ost aufgefundenen, ahrensburgerzeitlichen Klinge publizieren konnten. (13) Dieses Artefakt sei hier mit freundlicher Genehmigung wie folgt gezeigt :
Seine besondere Bedeutung erfährt dieses Fragment dadurch, dass Taute bereits 1970 das Fragment einer baugleichen Klinge publizierte, welche im ahrensburgerzeitlichen Lagerplatz in Volkmarshausen III, einem Stadtteil von Hannoversch Münden, freigelegt worden war. (14) Taute nahm an, dass es sich bei der Station Volkmarshausen III um einen Winterplatz der Hamburger Eggstedt-Stellmoor-Gruppe handeln könnte. Da das von Taute publizierte Fundstück inzwischen verloren gegangen zu sein scheint, wird es hier mit freundlicher Genehmigung von Jaap Beukers anhand einer von R. Aalders gefertigten Zeichnung (15) gezeigt:
Was uns die Klinge von Volkmarshausen eindrücklich vor Augen führt ist der Umstand, dass sich Werkzeuge aus rotem Helgoländer Flint noch 330 Kilometer von Helgoland entfernt finden, obwohl sich die im Zuge des Elster-Glazial abgelagerten Vorkommen an Moränenflint nur rund 25 km entfernt befanden. (16) Ein am Fundort Salzderhelden, Stadt Einbeck zutage getretenes Dolch- oder Sichelfragment aus rotem Helgoländer Flint wurde ebenfalls mehr als 300 Kilometer vom Helgoländer Vorkommen entfernt gefunden, weshalb man eine Weitergabe, oder einen Tausch des roten Helgoländer Feuersteins über große Distanzen diskutiert. (17)
Die Ursache dafür, dass dieser Helgoländer Flint sogar in die mit Moränenflint gut versorgten Gebiete eingeführt wurde, könnte in seiner roten Farbe bestehen. (18) Gesichert ist durch Floss zudem, dass die Transportwege zu den federmesserzeitlichen Rohstoffvorkommen im westlichen Mitteleuropa sonst nach ca. 120 bis 150 km Entfernung abrissen. (19) Selbst der Klingenkern vom Fundort Damme 10 weist mit ca. 185 km Entfernung zum Vorkommen Helgoland für die damalige Zeit also eine der längsten Distanzen zu einem Herkunftsgebiet auf. Deren Überwindung sucht man durch Wanderung, sowie vor allem auch anhand von Tausch und Weitergabe zwischen den sozialen Gruppen zu erklären. (20) Aufgrund des 2017 erfolgten Neufundes von Dormagen-Nievenheim (ca. 9.700–9.500 v. Chr.) https://historischer-verein-wegberg.de/files/fdm-2017-04-kratzer-helgoland-flint.pdf geht man inzwischen davon aus, das der Radius der als Jäger und Sammler agierenden Federmesser-Gruppen ca. 200 km betragen haben dürfte. Die folgende, mit freundlicher Genehmigung gezeigte Grafik (21) zeigt die mutmaßlichen Kontaktradien der Dammer Gruppe und den gleichaltrigen, im Neuwieder Becken ansässigen Gruppen auf :
Seit dem bei Düsseldorf in Dormagen-Nievenheim am Rhein gemachten Fund (22) eines Artefaktes aus rotem Helgoländer Flint wird davon ausgegangen, dass sich die Radien der Dammer Gruppe mit jenen im Neuwieder Becken in der Zeit des Spätpaläolitikums überschnitten haben und dadurch Tauschbeziehungen entstanden sein könnten. (23) Diese erstmals bereits 2014 von Jana Fries und Stephan Veil formulierten Annahmen decken sich vorzüglich mit dem weiter oben in Abschnitt 8 dargestellten, an der mutmaßlichen Fundstelle Karlshof Ollenbäke gemachten Befund an vermutlich aus der Vulkaneifel und Bonn Muffendorf eingeführten Werkstoffen.
Quellenangaben :
(1) Jaap Beuker: Die Verwendung von Helgoländer Flint in der Stein- und Bronzezeit. In: Die Kunde, Zeitschrift für niedersächsische Archäologie, Band 39, Hannover 1988, S. 93–116 (PDF) Die Verwendung von Helgoländer Flint in der Stein- und Bronzezeit. Die Kunde NF 39, 93-116 [in English: The use of Heligoland Flint in the Stone and Bronzeage] .
(2) Jaap Beuker, Marcel Niekus: Het gebruik van rode Helgoland-vuursteen in het laat-paleolithicum. In: Nieuwe Drentse Volksalmanak, Assen 2003, S. 112–119 (PDF) Het gebruik van rode Helgoland-vuursteen in het laat-paleolithicum.
(3) Wolfgang Taute: Die Stielspitzengruppen im nördlichen Mitteleuropa. Ein Beitrag zur Kenntnis der späten Altsteinzeit, Köln u. Graz 1968, S. 172–174 u. Anhang, Liste 2 (Rezension) Wolfgang Taute, Die Stielspitzen-Gruppen im nördlichen Mitteleuropa. Ein Beitrag zur Kenntnis der späten Altsteinzeit | Bonner Jahrbücher .
(4) Stephan Veil, Jana Esther Fries, Falko Turner: Ein Kernstein aus rotem Helgoländer Flint und die Folgen. Ergebnisse einer Geländebegehung auf dem paläolithisch / mesolithischen Fundplatz Damme 10 am Dümmer, Ldkrs. Diepholz. In: Die Kunde – Zeitschrift für niedersächsische Archäologie, Band 65, Hannover 2014, S. 1–56, hier zitiert S. 10 zu S. 11, Abb. 8 (Kernstein aus rotem Helgoländer Flint, Hamburg-Rissen 14) https://www.researchgate.net/publication/320232046_Ein_Kernstein_aus_rotem_Helgolander_Flint_und_die_Folgen\\\_-\\\_Ergebnisse_einer_Gelandebegehung_auf_dem_palaolithisch_mesolithischen_Fundplatz_Damme_10_am_Dummer.
(5) Jaap Beuker: Die Flintarten von Helgoland und die Benutzung von Helgoländer Plattenflint. In: Siedlungs- und Küstenforschung im südlichen Nordseegebiet, Band 37, Rahden 2014, S. 19–32, insb. auch S. 26 (PDF) Die Flintarten von Helgoland und die Benutzung von Helgoländer Plattenflint. The types of flint found on Heligoland and the use of tabular Heligoland Flint .
(6) Jaap Beuker: Die Verwendung von Helgoländer Flint in der Stein- und Bronzezeit. In: Ebenda, S. 106–107.
(7) Ulrike Binding: Forderung zum Duell. Ein Flintsichel-Hort aus Trendelbusch, Ldkrs. Oldenburg und seine Geschichte. In: Die Kunde – Zeitschrift für niedersächsische Archäologie, Band 53, Rahden 2002, S. 181–189, insb. S. 188 (Ermahnung) https://www.landesverein-urgeschichte.de/wp-content/uploads/2023/05/2002.pdf.
(8) Karl-Ernst Behre: Eine neue Meeresspiegelkurve für die südliche Nordsee. In: Probleme der Küstenforschung im südlichen Nordseegebiet, Band 28, Oldenburg 2003, S. 9–63 (Abbildung 7).
(9) Karl-Ernst Behre: Landschaftsgeschichte Norddeutschlands. Umwelt und Siedlung von der Steinzeit bis zur Gegenwart, Neumünster 2008, S. 19–23 (Abstract) https://nihk.de/fileadmin/Dateien/download/Behre-1.pdf.
(10) Sönke Hartz, Martin Segschneider: Artefakte aus rotem Helgoländer Flint in Schleswig-Holstein – Untersuchungen zum Typenspektrum, Verbreitung und Seetransport in der Stein- und Bronzezeit. In: Siedlungs- und Küstenforschung im südlichen Nordseegebiet, Band 37, Rahden 2014, S. 91–102.
(11) Daniel Nösler: Von der Nordsee bis zum Harz – Roter Helgoländer Flint zwischen Elbe und Weser. In: Siedlungs- und Küstenforschung im südlichen Nordseegebiet, Band 37, Rahden 2014, S. 141–156, insb. S. 154 https://www.researchgate.net/publication/265346243_Von_der_Nordsee_bis_zum_Harz\\\_-\\\_Roter_Helgolander_Flint_zwischen_Elbe_und_Weser_Siedlungs-\\\_und_Kustenforschung_im_sudlichen_Nordseegebiet_37_2014.
(12) Dieter Zoller: Beiträge zur archäologischen Landesaufnahme für den Landkreis Ammerland, Gemeinde Edewecht (III). In: Oldenburger Jahrbuch, Band 80, Oldenburg 1980, S. 293, Nr. 90 u. S. 297, Nr. 108 (M.Z. 886, jeweils 3 Klingen aus rotem Flint).
(13) Thomas Terberger, Jürgen Schneider, Jana Esther Fries: The site of Edewecht 82-East, district of Ammerland, and the role of Red Heligoland flint in the Late Glacial. In: Prähistorische Zeitschrift, Band 95, Heft 1, Berlin u. Boston 2020, Seite 1–16, hier Seite 8, Figur 10 https://www.researchgate.net/publication/342071861_The_site_of_Edewecht_82-East_district_of_Ammerland_and_the_role_of_Red_Heligoland_flint_in_the_Late_Glacial.
(14) Wolfgang Taute: Volkmarshausen III, ein Lagerplatz der Ahrensburger Kultur im südlichen Weserbergland. In: Karl Gripp, Rudolf Schütrumpf, Hermann Schwabedissen: Frühe Menschheit und Umwelt, Teil 1, Archäologische Beiträge, Fundamenta, Monographien zur Urgeschichte, Reihe A, Band 2, Köln u. Wien 1970, S. 369–374 (Rezension) Frühe Menschheit und Umwelt | Germania : Anzeiger der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts .
(15) Jaap Beuker, Marcel Niekus: Het gebruik van rode Helgoland-vuursteen in het laat-paleolithicum. In: Nieuwe Drentse Volksalmanac, Assen 2003, S. 116, Figur 7 (Zeichnung der inzwischen verlorenen Klinge von Volkmarshausen III).
(16) Daniel Nösler: Von der Nordsee bis zum Harz – Roter Helgoländer Flint zwischen Elbe und Weser. In: Ebenda, S. 143.
(17) Jana Esther Fries, Stephan Veil: Fernkontakte späteiszeitlicher Jäger und Sammler in der norddeutschen Tiefebene – Ein Klingenkern aus rotem Helgoländer Flint von einem Oberflächenfundplatz am Dümmer bei Damme, Ldkrs. Diepholz. In: Siedlungs- und Küstenforschung im südlichen Nordseegebiet, Band 37, Rahden 2014, S. 125–140, hier S. 137 (PDF) Fernkontakte späteiszeitlicher Jäger und Sammler in der norddeutschen Tiefebene - Ein Klingenkern aus rotem Helgoländer Flint von einem Oberflächenfundplatz am Dümmer bei Damme .
(18) Harald Floss, Monika Ostheider: Die Farbe Rot in der paläolithischen Kunst. In: Harald Meller, Christian Wunderlich, Franziska Knoll: Rot – Die Archäologie bekennt Farbe. 5. Mitteldeutscher Archäologentag 2012 in Halle, Halle 2013, S. 89–98. (PDF) Die Farbe Rot in der paläolithischen Kunst
(19) Harald Floss: Die Rohmaterialversorgung im Paläolithikum des Mittelrheingebietes, Köln 1991, S. 203 Abbildung. (Abstract) Rohmaterialversorgung im Paläolithikum des Mittelrheingebietes | Archäologische Informationen .
(20) Jana Esther Fries, Stephan Veil: Fernkontakte späteiszeitlicher Jäger und Sammler in der norddeutschen Tiefebene – Ein Klingenkern aus rotem Helgoländer Flint von einem Oberflächenfundplatz am Dümmer bei Damme, Ldkrs. Diepholz. In: Ebenda, S. 131.
(21) Stephan Veil, Jana Esther Fries, Falko Turner: Ein Kernstein aus rotem Helgoländer Flint und die Folgen. Ergebnisse einer Geländebegehung auf dem paläolithisch / mesolithischen Fundplatz Damme 10 am Dümmer, Ldkrs. Diepholz. In: Ebenda, S. 12, Abbildung 10 (Grafik, mutmaßliche Kontaktradien der Dammer und Neuwieder Gruppen).
(22) Michaela Aufleger, Martin Heinen: Sie kamen aus dem hohen Norden – Altsteinzeitliche Jäger am Rhein bei Dormagen-Nievenheim ca. 9.700–9.500 v. Chr. In: Archäologie im Rheinland: Fund des Monats, April 2017. LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, Bonn 2017 Sie kamen aus dem hohen Norden - LVR-Amt für Bodendenkmalpflege .
(23) Jana Ester Fries, Stephan Veil: Fernkontakte späteiszeitlicher Jäger und Sammler in der norddeutschen Tiefebene – Ein Klingenkern aus rotem Helgoländer Flint von einem Oberflächenfundplatz am Dümmer bei Damme, Ldkrs. Diepholz. In: Ebenda, S. 137–138.






