Cheops und die Pharaonen

Hi Kurti, Du bist schon ein harter Brocken, aber der Tipp, den Bildschirm mit dem Schweißbrenner an das Format anzupassen, kommt voll gut rüber … Hab ich gleich mal gemacht: Perfekt !!! :smiley: Dein hiesiges “Buch” zu beantworten habe ich heute morgen nicht mehr gepackt und das könnte vielleicht auch noch ein paar Tage dauern. Ich hoffe, Du bist mir deswegen nicht böse. Aber da muss ich dann schon etwas tiefer in die Fälschungskiste greifen und das dauert dann ein bisschen. Zitat Kurti: “…. Herodot >muß< deshalb andere Pharaonen oder andere Pyramiden beschreiben ….” Tut mir ganz wirklich fürchterlich schrecklich leid, aber ich kann wirklich nichts dafür, dass Herodot nicht die Giseh-Pyramiden beschrieben hat, sondern “die bei Memphis”. Das braucht man nur mit offenen Augen nachzulesen. Es steht seit zweieinhalbtausend Jahren gut sichtbar an der selben Stelle - WÖRTLICH … =:-O Zitat Kurti: " … Könntest Du bitte mal ein >konkretes< Beispiel samt Beweisführung (nicht Vermutungen und Unterstellungen) hier zur Diskussion stellen oder >muß< man dazu Dein >ganzes< Buch lesen? Das Beste wäre es !!! Schließlich hängt alles miteinander zusammen. K:-) Am Allerbesten wäre es aber, das Andere auch gleich noch mitzulesen, weil: Da kann man nachrechnen “ohne selbst zu denken”, weil die Haupt-Rechnungen einzeln mit aufgeführt sind. :-" Es wäre selbstverständlich auch möglich “Wenn die Erde eine Kugel wäre …” solo zu lesen. Wenn man Beweiskraft sucht (und nicht “nur” Logik), dann ist es besser geeignet als “Henochs Uhr”. :b: Das soll heißen: Erstens sind die Rechnungen dort erheblich einfacher und auch die Ausgangsdaten viel einfacher auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Zweitens sind die Ergebnisse leichter mit Bekanntem zu vergleichen (zB. die ägyptische Königselle 0,5236 m; Sakrale Elle; …) :b: Aber wenn Du ein spezielles Teil-Thema willst, warum bleiben wir dann nicht gleich beim von Herodot beschriebenen Bauort, der definitiv nicht Giseh ist? :open_mouth: Zitat Kurti: " … oder liegt das an meinen Geistesblitzen ? " Wer weiß, wer weiß …. :-*> Beste Grüße G_G Paulus7

Das hatte ich auch so verstanden. Aber mein Kommentar bezieht sich darauf, dass ich diese Neutrino-Theorie für ziemlich absurd halte. Und deshalb taugt sie nicht, Deine Theorie zu begründen.

Nein. Ich habe mich nur etwas länger mit öffentlich zugänglichem Wissen über Optik, Relativitätstheorie und Gravitationslinsen beschäftigt um mir anzumaßen, beurteilen zu können, dass die Neutrino-Theorie einfach nicht stimmen kann. Oder unser Universum wäre völlig anders als wir es kennen. [Übrigens würden wir heftig gegrillt, wenn der Mond Neutrinos und Photonen während einer Sonnenfinsternis auf die Erde bündeln könnte]. Der Forschungsstand über Neutrinos wurde gerade im Spektrum der Wissenschaft beschrieben. Und steht nicht mehr am Anfang - auch wenn viele Rätsel bleiben. Also auch nichts Geheimes. Natürlich tue ich mir leicht etwas zu falsifizieren. Nach Popper reicht ja ein Gegenbeispiel und die Theorie bricht zusammen. Und eine Theorie aufzustellen ist viel schwieriger und oft nur nach dem Prinzip Versuch und Irrtum zu finden. Deshalb bitte ich mich nicht mißzuverstehen! Ich schätze die Versuche neue Theorien aufzustellen sehr hoch ein. Und auch Dein Buch und die Mühe Die Du Dir gegeben hast (ich komme zu sowas leider nicht, weshalb ich mehr auf der Seite der “Kritiker” bin). Ohne neue Wege und Theorien gibts keinen Fortschritt. Ohne Prüfung der Theorien aber auch keinen Wissenszuwachs. Grüße, hns

Hi hns, Zitat hns: “Ohne neue Wege und Theorien gibts keinen Fortschritt. Ohne Prüfung der Theorien aber auch keinen Wissenszuwachs.” Korrekt! Da geh ich voll mit (solange es fair zugeht) … :b: Zitat hns: “Das hatte ich auch so verstanden. Aber mein Kommentar bezieht sich darauf, dass ich diese Neutrino-Theorie für ziemlich absurd halte. Und deshalb taugt sie nicht, Deine Theorie zu begründen.” Absurd hin, absurd her. Auf jeden Fall hat es den Anschein, als ob Sonnenfinsternisse etwas mit der Auslösung von Erdbeben zu tun haben. Wie auch immer das zustande kommt. Die Erde muss ja nicht mal unbedingt direkt im Fokus stehen. Ein kleines bisschen Bündelung könnte ja u.U. schon reichen und es müssen ja nicht nur Neutrinos sein. Oder auf Deutsch: Auch ein kleines Feuer macht den Braten warm. Die (Licht?-)Strahlung ist ja auch erstaunlich intensiv, sogar in dem Moment wenn die Sonne voll verdeckt ist. Und wie schon angedeutet, ist die Wirkung von Sofis auf Tiere überhaupt nicht geklärt. Aber egal … … mir gings dabei ja eigentlich auch nur um eine mögliche Erklärung für die Zunahme des Erdradius. :-? Und die halte ich mittlerweile für doch seeehr wahrscheinlich. Das Problem dabei ist, dass der von der Erde ständig aufgenommene kosmische Staub höchstwahrscheinlich massenmäßig nicht ausreicht, um das Radiuswachstum hinreichend zu erklären. Das heißt, auch hier sollte noch etwas Anderes wirken, von dem wir nichts wissen, sondern nur tausend blanke Spekulationen haben. Da kamen mir die Neutrinos aus TV und Presse gerade recht, da sie wenigstens ein bisschen Sinn ergaben. Freilich wäre das schon deswegen ziemlich unsicher, weil diese kleinen Dinger ja reichlich massearm sind. Aber wer weiß, es wurden schon viele Theorien als absurd erklärt (sorry), die sich dann später durchgesetzt haben …. Zitat hns: “… Deshalb bitte ich mich nicht mißzuverstehen!” Nee. Mach ich nicht. :b: Beste Grüße Paulus7

Hallo kurti,

Danke für die Information. Auch hier ist wieder zu erkennen, dass die alten Geschichtsschreiber, die von ihnen geschilderten Sachverhalte, wohl nicht immer verifiziert haben. Es ist ja auch über Flavius Josephus bekannt, dass er sich - hin und wieder - weniger um Realitäten gekümmert hat, sondern eher “Politik” machen wollte - zu Nutz und Frommen Roms. Zu meiner “Ehrenrettung” sei nur noch darauf hingewiesen, dass die zitierte Herodot-Passage aus dem Däniken Buch “Meine Welt in Bildern stammt”. Ergo müsste sich EvD angesprochen fühlen - tut er aber sicher nicht.G_G Gruß Artaxerxes

Hi Artaxerxes, Geht mich ja eigentlich nichts an, also bloß mal ne kurze Zwischenfrage: Sollten “Herodot-Passagen” nicht aus irgendwelchen Herodot-Übersetzungen stammen? :-? Beste Grüße Paulus7

Schau, das muss man gar nicht auf der qualitativen Ebene bleiben… Diese Frage kann man sogar sehr genau beantworten: http://www.planeterde.de/aktuelles/geo-szene/kosmischerStaub\_irdischesEis/ Demnach 40000 Tonnen (= 4 · 10 hoch 7 kg) pro Jahr. Die Erde hat dagegen schon 5,974 · 10 hoch 24 kg.

Hallo Paulus 7,

Sicher - EvD hat Herodot zitiert, ich habe dieses Zitat von EvD gepostest - losgelöst von dem Kontext den Kurti beschrieben hat, denn der war so im Buch gar nicht gegeben. Daher war ich kurti ja auch für die zusätzlichen Info’s dankbar Gruß Artaxerxes

Hallo Paulus 7,

Weich? Kann man so von Lahnmarmor so nicht sagen – vor allem wegen der großen Mengen Eisenoxid, die er enthält. Und die „Schnürensägen“ wären ja wirklich mal was für experimentelle Archäologen. Damit könnten auch die „technischen“ Probleme bei den apostrophierten „Kreissägen im Altertum“ erklärt werden, denn es gäbe eine einfache Erklärung für die qualitativ hochwertige Arbeit der alten Ägypter bzw. die beschriebenen Steinrillen.

Wieso traurig – wir erarbeiten ja gerade stringente Lösungsvorschläge, s. o.

Natürlich kann noch jede Menge unter dem Sand liegen, allerdings bei den genannten 341 Kolossalstatuen bzw. dem Grabungsaufwand der in den letzten 150 Jahren getrieben wurde, ist die Wahrscheinlichkeit, dass noch eine auftaucht relativ gering einzuschätzen. Es wird ja nicht von kleinen Skulpturen gesprochen sondern von „Kolossen“.

So sieht das EvD höchstwahrscheinlich auch.

Ich weiß nicht was sich der gute Henoch (so er denn real war – inzwischen zweifelt man ja auch die Existenz von König Salomo an) respektive der Schreiber seiner Memoiren gedacht hat bzw. über welches Zeitmaß selbiger verfügte. Biologisch gesehen sind die Altersangaben – nach unseren Zeitvorstellungen – rein wissenschaftlich nicht zu begründen. Ist einfach nur eine Glaubensfrage. Denn sehr häufig ist das, was unsere Vorvorderen uns an Geschichten hinterlassen haben wirklich nur in das Reich der Fama zu verweisen.

Was hast Du gegen die Zunft - die machen (auch disziplinübergreifend) einen guten Job. Überdies werden die Ergebnisse - dank moderner Technik - immer präziser. Und was Belzoni + Co. noch nicht konnten, ist heute Standard

150 Herrscher bei jeweils 30 Jahren Amtszeit, macht 4.500 Jahre. Weil die Regierungsperioden jedoch zumeist kürzer waren, können wir auch gerne diese Zahl verdoppeln. Rechnet man jetzt noch die Mehrfachnamen dazu und die Umbenennungen, so kommen wir dann – ohne weiteres – in die „biblischen“ Zeitformate.

Eine Kritik ohne genaue Kenntnis Deiner Thesen würde ich mir nie erlauben. Daher ja auch die Aussage.

In der Tat – was ich damit zum Ausdruck bringen wollte, war die Feststellung, das man jedes Ding von mehreren Seiten betrachten kann. Allerdings sollte man die verschiedenen Ansichten zu verifizieren versuchen. Dabei ist m. E. der gute Ockham sehr nützlich – q.e.d. Gruß Artaxerxes

Hallo Paulus 7a, @Paulus 7a Zitat Kurti: " … Könntest Du bitte mal ein >konkretes< Beispiel samt Beweisführung (nicht Vermutungen und Unterstellungen) hier zur Diskussion stellen oder >muß< man dazu Dein >ganzes< Buch lesen? Das Beste wäre es !!! Schließlich hängt alles miteinander zusammen.ENDE Nein, danke mir hat das E-book als Auszug völlig gereicht.>:) Es muß Dir doch möglich sein einen konkreten Fall zu nennen und gegenteiliges zu beweisen. In Deinem Buchauszug habe ich nur haltlose Vorwürfe gelesen. @Paulus 7a Aber wenn Du ein spezielles Teil-Thema willst, warum bleiben wir dann nicht gleich beim von Herodot beschriebenen Bauort, der definitiv nicht Giseh ist? ENDE Das hat zwar bei Deiner Argumentationsweise wenig Sinn, aber ich will neben dem bereits Gesagten noch ein paar Anmerkungen dazu machen. 1.) Du schreibst, dass Moiris der 331 König wäre da Menes ja die Nr.1 war. Herodot gibt aber dem Sethos die Nr.341. Demnach hätte dann Cheops nicht 336 sondern 335 und verschiebt sich dann in Manethos Namensliste, wenn ich mich nicht irre. 2.) Du schreibst, dass Strabon keinesfalls die Pyramiden von Gizeh beschreibt weil die Entfernung nicht stimmt und weil die Mykerinospyramide nicht abseits auf einem Hügel steht. Geographica XVII. §. 32. .Auch ein Serapistempel ist daselbst in einem sehr sandigen Orte, so dass vom Winde Sandhügel aufgehäuft werden, von welchen wir die Sphinxe theils bis zum Kopfe verschüttet, theils halb sichtbar erblickten, woraus man die Gefahr entnehmen konnte, wenn den zum Tempel Gehenden ein Windstoss überfiele. Memphis ist eine grosse und volkreiche Stadt, die zweite nach Alexandreia, von Mischvolke gleich dem dortigen zusammengesiedelt. Auch liegen Seen vor der Stadt und den Königspallästen, welche jetzt zerstört und verödet sind. Auf einer Höhe erbaut reichen sie bis zum niedern Boden der Stadt, wo diesen ein Hain und See berührt. Geographica XVII. §. 33. Vierzig Stadien von der Stadt vorschreitend trifft man eine bergige Höhe, auf welcher viele Pyramiden stehen, Begräbnisse der Könige. Drei verdienen besonderer Erwähnung; zwei von Diesen werden sogar den sieben Wunderwerken beigezählt. Sie halten ein Stadion in Höhe bei viereckiger Gestalt, und die Höhe ist wenig grösser, als jede Seite. Wenig grösser ist auch die eine, als die andere. Jene hat in mässiger Höhe [einer] der Seiten einen ausnehmbaren Stein; wird dieser ausgehoben, so führt ein gekrümmter Hohlgang zur Todtengruft. Diese Pyramiden nun stehen einander nahe auf derselben Fläche; entfernter steht auf grösserer Höhe der Bergfläche die dritte viel kleinere, als jene beiden, ist aber mit viel grösseren Kosten aufgeführt. Denn von der Grundlage bis fast zur Mitte besteht sie aus jenem schwarzen Gestein, woraus man auch die Mörser macht, weither ihn holend. Denn von Aithiopiens Gebirgen her, und durch seine Härte und Bearbeitung machte er das Bauwerk kostbar…ENDE Strabon sagt m.E. nur aus, dass 40 Stadien vor der Stadt eine >bergige Höheviele Pyramiden stehen< und zwar, das ist jetzt meine Interpretation, auf dem Höhenrücken von Sakkara bis Gizhe an dessen Ostseite Memphis liegt. Was die Mykerinospyramide angeht so liegt sie, vom ehemaligen Aufgang her gesehen, tatsächlich auf einem kleinen Vorsprung des Plateaus welches dort ca. 10-15 m höher ist als bei der Cheopspyramide. ( siehe Karte ) 3.) Auf die Namen Cheops = Suphis usw. möchte ich nicht nochmal umfassend eingehen. Aber ist Dir nicht aufgefallen, dass komischerweise immer ein Chefren oder zumindest ein Mykerinos folgt ? Daraus könnte man z.Bsp. schließen, dass der Name davor eben Cheops in einer seiner Schreibvariationen ist. Deine Argumentation, dass in den Pharaonenlisten von Sakkara und Abydos zwar ein Chufu zu finden ist aber nirgends ein Cheops oder Suphis ist doch lachhaft, denn es wäre ja wohl keine >ägyptischeSuphis< statt m.E. >ChuphisChuphis zu Shuphis und letztlich zu Suphis< wurde. Manetho kann sich dann trotzdem über Herodots Transkription negativ geäußert haben. 4.)Übrigens Deine Meinung, dass immer nur ägyptische Pharaonen vom Vater auf den Sohn bzw. Tochter folgten und es deshalb keine gleichzeitigen anderen Pharaonen geben konnte wird schon widerlegt durch Herodots 12 gleichzeitige Pharaonen die Manetho aber hintereinander angibt. Woher willst Du wissen, ob das nicht hier und da zwischen Menes und Moiris in >beidenwunderbar< mit Herodot zusammenpaßt ist auch dieser Link interessant: http://www.meritneith.de/politik-erste-zwischenzeit.htm 5.) Du schreibst, dass es eine Mär der Ägyptologen wäre, dass der Zeitrahmen den Manetho vorgibt nicht ausreicht und deshalb die 0- u. Minusdynastien nicht angezeigt sind. Der Zeitrahmen ist nicht das Problem sondern >Menesmenschliche< Pharao gewesen sein und vor ihm gab es angeblich Götter und anderes mehr. Die Archäologen sind aber >vor< Menes noch auf andere >menschlicheganz< Ägypten geherrscht haben und deshalb die Minus-Dynastieangabe. http://www.nefershapiland.de/pharaonenliste%201.htm 6.) Du schreibst, dass die Chufu-Statue nur beweist, dass eine solche angefertigt wurde und sonst nichts. Für die Existenz von Chufu gibte es aber noch andere Indizien insbesondere in Schriftform. http://de.wikipedia.org/wiki/Cheops#Baut.C3.A4tigkeit_au.C3.9Ferhalb_Gizehs Wenn Du hns gegenüber sinngemäß äußerst, dass Dein Buch hauptsächlich als Anregung verstanden werden soll dann solltest Du keine >unumstößlichen Tatsachen< verkünden wie: > Cheops ist deffinitiv nicht Suphis oder das Cheops nicht im 3.Jahrtausend v.Chr. gelebt hat usw.usf.< Solche >[i]Basta-Postulierungen

Und weg war er wieder. Also nochmal: Hallo Kurti, G_G Zu Deinem Punkt 1: Da hast Du völlig recht, an der Stelle gibt es bei Herodot eine geringfügige (!) Differenz zu seinen sonstigen Aussagen. Da geht es aber um die Anzahl der Statuen und beispielsweise hat Anysis zweimal mit zeitlichem Abstand regiert. Es wäre demnach also gut möglich, dass von ihm nur eine Statue vorhanden war, obwohl er zweimal in der Liste auftauchte. etc. Zu Punkt 2.: Selbst wenn Du mit dem längsten Stadion (210 m) und Luftlinie rechnest, kommst Du von “der Stadt” (Memphis) aus gerade mal 8,4 km weit und das ist bestenfalls die Hälfte des Weges bis nach Giseh. Es ist aber kaum anzunehmen, dass Strabo die Wegstrecke mit diesem Stadion selbst nachgemessen hat. Stattdessen wird auch er ägyptische Streckenangaben genutzt haben. Das wären dann ungefähr nur rund 5 km von Memphis weg, wobei die Richtung völlig unklar ist. Seine Beschreibung sollte sich also definitiv auf ein anderes Pyramidenfeld als Giseh beziehen. Zu Punkt 3: Tut mir ja wirklich wiedermal leid, aber (wie unten ausführlicher beschrieben) kommen wir nicht umhin den Chufu mindestens entweder von Suphis oder von Cheops oder von beiden zu trennen, denn Cheops und Suphis lebten zu völlig unterschiedlichen Zeiten. Einer am Ende und einer am Anfang der Pharaonen-Ära. Und wie schon gesagt, bei meinem Manetho (arm.) ist von Chefren und Mykerinos weit und breit nichts zu finden. Nicht einmal irgendetwas Ähnliches. Dort hat auch Suphis zwei Pyramiden gebaut und Nitokris etliche Jahrhunderte später die dritte. Und das das griechische Wort ‘Cheops’ irgendwo in Stein gemeißelt in Ägypten auftaucht, ist nicht anzunehmen. Darüber hatte ich mich ja schon ausgiebig mit Arta gestritten … Zum 4. Punkt: Da bringst Du ganz schön viel durcheinander. Ich hatte u.a. geschrieben: " … Jeder der namentlich genannten Könige ist bei Herodot entweder als ‚Nachfolger’ oder mit einem Verwandtschaftsverhältnis gekennzeichnet. Das sollte nicht übersehen werden und zu denken geben! Unsere heutige Ägyptologie verteilt diese Könige kreuz und quer (wahrscheinlich nach gut Dünken) über die „ganzen veranschlagten“ 3200 Jahre des Ägyptischen Reiches …" Aber Du hast Recht, dass ich die 12 Könige an der Stelle nicht extra erwähnt und der Kürze halber nicht extra behandelt habe. Das muss ich bei Gelegenheit mal nachholen. Bin ja auch nur ein Mensch … Und zur Überlagerung von Dynastien hatte ich u.a. geschrieben: “… Die konventionelle Ägyptologie - und auch viele ihrer Kritiker - vertreten die Auffassung, dass die „ausländischen“ Dynastien, wie etwa die elefantinischen, … oder äthiopischen Dynastien, nur Teile des ägyptischen Reiches regierten und in anderen Landesteilen zur gleichen Zeit ägyptische Könige „das Zepter“ in der Hand hielten, wodurch es somit zu Doppelregierungen und Dynastieüberschneidungen en masse kam. Einig ist man sich indes nicht! Sicherlich können solche zeitlichen Überlagerungen nicht restlos ausgeschlossen werden – dennoch sind sie sowohl bei Herodot, als auch beim armenischen Manetho-Exzerpt absolut unwahrscheinlich. Derartige Umstände sind durch antike Quellen nirgendwo konkret belegt, sondern „bestenfalls“ vermutet (Eusebius). …” usw.usf. (HU, Seiten 41, 42) Zu Punkt 5: Doch. Allem Anschein nach ist der Zeitrahmen ein Problem für die Ägyptologie. Auch wenn ich nicht weiß, was für eines. Um den zu halten verwirft sie ja sogar ihre eigenen C14-Messungen …. Nach Manetho (arm.) stehen mindestens 5300 Jahre für die menschlichen Könige zur Verfügung. Nach dem Beseitigen der “Rechenfehler” sind es rund 5600 Jahre. Wenn Menes der Überlieferung nach der erste menschliche König Ägyptens war, wie können dann noch andere vor ihm in der gleichen Position gewesen sein? Auch hier spielen die bisherigen fragwürdigen Datierungen – auf die wir uns eben leider nicht verlassen können - eine Riesenrolle. Es stellt sich auch die Frage, ob Menes denn schon zweifelsfrei identifiziert wurde? Und außerdem, wenn die Ägyptologen Pharaonen nur bis 3200 v.C. gefunden haben, dann ist doch bis 5600 v.C nach Manetho noch jede Menge zeitlicher Platz. Oder nicht? Zu Punkt 6.: Ja. Warum auch nicht. Ich hab ja auch prinzipiell nichts dagegen, dass er tatsächlich mal irgendwann gelebt hat. Aber nichts davon verweist (nach normalen wissenschaftlichen Maßstäben) wirklich eineindeutig darauf, dass Chufu ernsthaft etwas mit der sogenannten Cheopspyramide zu tun hat. Nicht mal die Kartuschen in den Entlastungskammern lassen etwas anderes als Interpretation zu. Aber auch darüber hatte ich ja schon mit Arta debattiert. Zitat Kurti: " …Wenn Du hns gegenüber sinngemäß äußerst, dass Dein Buch hauptsächlich als Anregung verstanden werden soll, dann solltest Du keine >unumstößlichen Tatsachen< verkünden wie: > Cheops ist deffinitiv nicht Suphis oder das Cheops nicht im 3.Jahrtausend v.Chr. gelebt hat usw.usf.< Solche >Basta-Postulierungen< ohne Beweisführung sind keine Anregungen im Sinne von Alternativen als Denkanstöße aufzeigen. …." So ganz ohne Beweisführung ist es ja nicht: Es sind ja immerhin etliche Punkte aufgeführt, die jeder nachlesen und nachprüfen kann, wenn er das möchte. Der Rest ist sicher eine Geschmacksfrage, über die man sich bekanntlich immer streiten kann. Geschriebenes empfindet ja meistens sowieso jeder ein bisschen anders als der Nächste. Aus meiner Sicht ist es aus Platz- und Preisgründen keine rein wissenschaftliche Arbeit, sondern eine populär geschriebene Kurzfassung (soft version), die jedoch auf wissenschaftlicher Arbeit beruht. Und ich stehe zu meinen Äußerungen. Aber letztendlich hast Du auch hier wieder Recht: Ich sollte bei nächster Gelegenheit noch ein paar Fakten nachreichen. Danke für den Tipp. :b: Beste Grüße Paulus7 PS: Gleich kommt noch ein Beitrag …

Hi Artaxerxes, Zitat Arta: “Weich? …” Ja. Sehr weich sogar. G_G Zitat Arta: “….Und die „Schnürensägen“ wären ja wirklich mal was für experimentelle Archäologen. …” Dann ran. Das ist Deine Chance. Mit dem richtigen Material klappts garantiert, z. Bsp. Fliesensägen. >:) (Ich glaub aber nicht, dass es mit Flachs, Hanf und Lianen bei Granit o.ä. funktioniert, bevor ich es mit eigenen Augen sehe) Zitat Arta: “Wieso traurig – wir erarbeiten ja gerade stringente Lösungsvorschläge, s. o.” Wir zählen ja auch nicht unter “wissenschaftliche Lösungen” und ein Ergebnis haben wir auch noch nicht. Aber String-Ente klingt appetitlich. Was ist das für ein Tier? 8) Zitat Arta: “… bzw. dem Grabungsaufwand der in den letzten 150 Jahren getrieben wurde, ist die Wahrscheinlichkeit, dass noch eine auftaucht relativ gering einzuschätzen. …” Da bin ich völlig anderer Meinung. Dort wird auch in 500 Jahren noch sehr viel zu finden sein … vor allem auch NOCH viel tiefer. Ist ein bisschen wie Ostern: Wenn Du am falschen Platz suchst, gibt’s keine Eier … :-" Zitat Arta: "So sieht das EvD höchstwahrscheinlich auch. " Das möcht ich doch hoffen. Es ist ja kein leichtfertiges Risiko … und ein bisschen Spasss muss schließlich sein. :b: Zitat Arta: “… Biologisch gesehen sind die Altersangaben – nach unseren Zeitvorstellungen – rein wissenschaftlich nicht zu begründen. Ist einfach nur eine Glaubensfrage. Nee. Ganz sicher keine Glaubensfrage. Bis zum Beweis musst Du Dich allerdings noch ein paar Jahre gedulden. Vielleicht erleben wir es aber noch … Wenn wir die wissenschaftlichen Ergebnisse bei Mäusen auf Menschen übertragen würden, wären wir heute schon bei 200 bis 300 Jahren Lebenszeit. Aber ehrlich gesagt: Ich bin von dem Gedanken nicht wirklich begeistert (abgesehen von der Raumfahrt) :open_mouth: Zitat Arta: “… Was hast Du gegen die Zunft - die machen (auch disziplinübergreifend) einen guten Job….” Genau das bezweifle ich teilweise. Ansonsten hätte ich “Henochs Uhr” gar nicht schreiben können !!! :open_mouth: Zitat Arta: " … Überdies werden die Ergebnisse - dank moderner Technik - immer präziser. …” Auch das bezweifle ich. Bis jetzt ist der allergrößte Teil vorgetäuschte Genauigkeit. Sonst hätte ich “Henochs Uhr” gar nicht schreiben können !!! (siehe C14) :open_mouth: Zitat Arta: “Eine Kritik ohne genaue Kenntnis Deiner Thesen würde ich mir nie erlauben. Daher ja auch die Aussage.” Das wäre sonst auch nicht wissenschaftlich, sondern ideologisch. Zitat Arta: "150 Herrscher bei jeweils 30 Jahren Amtszeit, macht 4.500 Jahre. Weil die Regierungsperioden jedoch zumeist kürzer waren, können wir auch gerne diese Zahl verdoppeln. Rechnet man jetzt noch die Mehrfachnamen dazu und die Umbenennungen, so kommen wir dann – ohne weiteres – in die „biblischen“ Zeitformate. " Antwort: Zitat Arta: “… Allerdings sollte man die verschiedenen Ansichten zu verifizieren versuchen. …” Was soll ich dazu sagen? Mach Du mal das hier, ich mach derweil meins weiter … Beste Grüße Paulus7

Hi Kurti, das nimmt ja langsam überhand hier und wird zur Ganztagesbeschäftigung … Dein Wunsch sei mir Befehl. Ich zitiere mal zwei Kapitel bei mir selbst. Das wird zwar für meinen Geschmack ein wenig lang für ein Forum, aber da es meine Lieblingsbeschäftigung ist, mich selbst zu zitieren, ist das doch recht angenehm. Bin ja mal auf Deine Reaktion gespannt: Henochs Uhr (leicht gekürzt und ohne Quellen, Fußnoten), Seiten 54 bis 59: " … Cheops als Pyramidenbauer? Cheops – also der Cheops Herodots – hat mit Sicherheit eine Pyramide gebaut. Das hat uns Herodot schriftlich und eindeutig hinterlassen. Aber welche der vielen ägyptischen Pyramiden war es? Wir kennen heute über 100 derartiger Bauwerke in Ägypten. Früher waren es noch viel mehr. Welche davon hat Cheops errichten lassen? War es wirklich die, die heute nach ihm benannt ist? Die große Pyramide von Giseh? Die Cheopspyramide? Unumstößliche Tatsache ist, dass Cheops nicht im 3. Jahrtausend v. Chr. gelebt hat! Dass dieser Gedanke überhaupt zustande kam und sich bis heute halten konnte, ist mit Gewissheit nicht den „unklaren Aussagen Herodots“ zu „verdanken“, sondern den falschen und unwilligen Schlussfolgerungen der nachfolgenden „Chronologen“ in der Zeit von Manetho bis heute! Daraus folgt zwingend, dass entweder das ‚Flaggschiff’ der ägyptischen Pyramiden – die Cheopspyramide – umbenannt werden muss, weil sie einem anderen Bauherrn (evtl. dem Pharao Suphis des Manetho) zugeordnet werden muss! Oder, dass die Cheopspyramide erst zwischen 900 und 1000 vor Chr. unter Cheops erbaut wurde und damit rund 1500 Jahre jünger ist als gedacht! Somit stirbt die „Pyramidenevolution Kurt Mendelssohns“ – nach der sich die Ägyptologie so schön richten kann - in jedem Fall! Trifft Letzteres zu, so lassen sich einige der bis heute strittigen Punkte - wenn auch nicht alle – gut erklären. Eintausend Jahre vor Christus war nämlich ‚schon’ offiziell Eisenzeit, d. h. der Werkstoff Eisen war nicht nur bekannt, sondern wurde auch von „breiten“ Bevölkerungsschichten genutzt. Damit wären zumindest die Herkunft der im südlichen Schacht der Königskammer der großen Giseh-Pyramide gefundenen Eisenplatte sowie die Kalkstein-verarbeitung en masse glaubwürdig erklärbar. Auch bei der Erklärung der riesigen Einzelmassen würde vieles leichter fallen … Immer noch nicht erklärbar wäre allerdings die massenweise superexakte Hartsteinverarbeitung, denn auch normales Eisen ist hierfür viel zu weich … !!! Genau an dieser Stelle rückt dann Ersteres wieder ins Blickfeld, nämlich, dass jemand anderes als Cheops – lange Zeit vor ihm - die heute so genannte „Cheopspyramide“ hat erbauen lassen. Welche Fakten sprechen gegen Cheops als Erbauer der heute nach ihm benannten „Cheops“-Pyramide? Fast alle! Erstens schreibt Manetho – das ist der, dem wir „vertrauen“! - das Bauwerk direkt Pharao Suphis zu. Allerdings ist nicht hundertprozentig verbürgt, dass Manetho mit dem Begriff „Große Pyramide“ auch wirklich die große Pyramide in Gizeh gemeint hat. Schließlich gibt es auch noch andere „Grosse Pyramiden“ in Ägypten … und es gibt - beziehungsweise gab - noch weitere „Große Pyramiden“, die noch gar nicht wiederentdeckt sind, von deren Existenz uns aber die antiken Geschichtsschreiber mehrfach, parallel und glaubhaft berichten! Genannt seien hier nur die beiden Riesenbauwerke inmitten des ebenfalls noch nicht eindeutig identifizierten Moirissees … Andere antike Autoren sprechen die „Große Pyramide von Giseh“ ebenfalls Suphis oder anderen Erbauern zu. Sogar ein ganz bestimmter biblischer Stammvater – ebenfalls in gewissen Kreisen unbeliebt - ist im Gespräch! Doch dazu später … Zweitens hat sich – abgesehen von der Eisennutzung - ‚augenscheinlich’ im Verlauf der 3800 Jahre von Suphis zu Cheops auf technologischem Gebiet nicht so viel geändert, dass diese Änderung irgend etwas automatisch erklären würde – im Gegenteil: Wie im weiteren Verlauf dieses Buches noch zu erkennen sein wird, war der Pyramidenbau u. U. zu früherer Zeit sogar um einiges einfacher zu bewerkstelligen als zu Cheops tatsächlichen Lebzeiten. Drittens gibt es nichts – aber auch gar nichts – was beweist, dass Cheops tatsächlich die „Große Pyramide von Giseh“ hat bauen lassen. Die einzigen Inschriften innerhalb der Pyramide, seien sie nun echt oder gefälscht, die hierauf einen Hinweis geben, nennen den Namen Chufu bzw. Chnum-Chufu und nicht Cheops. ‚Chufu’ soll die ägyptische Form des „griechischen“ Namens ‚Cheops’ sein. Ist sie es aber wirklich? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Solange man davon ausgeht, dass Cheops und Suphis und Chufu identisch sind, ist alles „prima“. Geht man aber ernsthaft begründet davon aus, dass Cheops und Suphis nicht identisch sind, hängt Chufu plötzlich „zwischen“ den beiden in der Luft! Schließlich könnte Chufu auch die ägyptische Schreibweise des Namens Suphis oder einer der „Zusatznamen“ des Suphis sein – oder ganz und gar einem ‚unbekannten’ Dritten gehören, was eventuell recht wahrscheinlich ist! Fakt ist nämlich, dass der Name Chufu weder bei Eusebius, noch bei Africanus, noch bei Herodot, noch bei Diodor, noch bei … ursprünglich auftaucht, und auch im Turiner Königspapyrus scheint er erst nachträglich „eingesetzt“ worden zu sein. Allem Anschein nach, sogar an einer Stelle, um die man sich prächtig streiten kann. Er sollte dort eben irgendwo auftauchen und an der Stelle war gerade „Platz“ … Der Name Chufu scheint ursprünglich bislang nur von den Königslisten von Abydos und Saqqara zu stammen, wo es aber keinen Suphis, und schon gar keinen Cheops gibt … . Stattdessen tauchen bei Africanus und einer ‚Manetho-Zusammenstellung nach Lepsius’ gleich „drei bis vier Suphisse“ auf, die sich aber zumindest teilweise in ihrer „griechischen“ Schreibweise erheblich unterscheiden. Das Einzige, was wir dem Durcheinander abgewinnen können, ist ein wager Hinweis darauf, dass beide großen Giseh-Pyramiden von Suphis gebaut worden sein könnten, unabhängig davon, ob er nun eine oder zwei oder drei oder noch mehr Personen gewesen sein könnte … Lassen wir aber Chufu und Cheops zusammen, bricht sofort die Pyramidenevolution und einiges Andere auseinander. Dazu kommt, dass die unabänderliche Trennung von Suphis und Cheops auch noch die Erbauer-Namen-Fälschungsthese von Zecharia Sitchin stärkt … (Man mag hierüber denken wie man will) Viertens beweist die kleine Chufu-Statuette, die weit entfernt von der „Cheops“-Pyramide in Abydos gefunden wurde, nur, dass sie irgendjemand irgendwann einmal hergestellt hat – die Statuette. Mehr eigentlich nicht! Fünftens hat sich der Erbauer der großen Gisehpyramide (mit Ausnahme o.g. umstrittener Inschriften in den Entlastungskammern) nirgendwo verewigt, wie das sonst so der Fall ist: Keine Malereien, keine Reliefs, keine Skulpturen, keine sichtbaren Inschriften, … Nichts! Hätte ein Pharao dies nicht von seiner ‚Grabstätte’ verlangt, „in der er doch sein gesamtes langes Leben nach dem Tode“ verbringen wollte? Erkennt man Suphis als Erbauer an, ist die ‚Nacktheit’ des Bauwerkes zumindest teilweise erklärbar: 6800 Jahre (von Suphis bis heute) sind eine lange Zeit. Eine sehr lange Zeit! Das sind immerhin rund 2200 Jahre mehr, als die Ägyptologie der Großen Pyramide zugesteht. Und in 2200 Jahren kann allerhand Farbe zusätzlich ‚abblättern’ … !!! Sechstens soll es im Ägyptischen Museum Kairo eine „unbeachtete“ beziehungsweise umstrittene Stele - „Inventarstele“ genannt - geben, die Chufu als Bauherrn der Großen Giseh-Pyramide faktisch ausschließt. Siebentens schreibt die Ägyptologin Christine El Mahdy bezüglich des Erbauers der großen Gisehpyramide: „Hieroglypheninschriften geben seinen Namen als Chnum-Chufu an, aber nur wenige Menschen kennen ihn unter diesem Namen. Viele verkürzen ihn unerklärlicherweise zu Chufu, …“ Achtens gab es noch einen anderen „Chufu“, nämlich den angeblichen Bruder des „Cheops-Chnum-Chufu“ namens Chufuchaf. Zu allem Überdruss soll dieser Chufuchaf mit seiner Schwester und gleichzeitigen Ehefrau Nefretkau einen Sohn gezeugt haben, der ebenfalls Chufuchaf hieß. Welcher war es denn nun? Neuntens geht dasselbe, unter „Siebentens“ genannte, Zitat weiter: „… Viele verkürzen ihn (Chnum-Chufu, d. Verf.) unerklärlicherweise zu Chufu, den meisten jedoch ist er als Cheops bekannt, weil Herodot … ihn so nannte.“ Eine blanke Falschaussage, weil Herodot seinen Pyramidenbauer zwar ‚Cheops’ nannte, ihn aber weder mit der 4. Dynastie, noch mit Chufu, noch mit Giseh oder irgend etwas Anderem – heute Üblichem - in Verbindung brachte. Diese Kunststücke haben allesamt „Gelehrte“ nach Herodot vollbracht! Zehntens weist Erdogan Ercivan auf die Möglichkeit hin, dass „Chufu“ kein Name, sondern ein Priester-Titel sein könnte … etwa so wie beim heutigen Christentum „Kardinäle“ und „Bischöfe“ zu verzeichnen sind. Demnach sind anhand der Überlieferung auch heute noch mindestens 67 Chufu- Diese Aussage erscheint als durchaus überdenkenswerte Alternative … Und schließlich-und-letztendlich hat uns Zeitzeuge Herodot etliche Hinweise hinterlassen, dass Cheops an anderer Stelle gebaut hat und damit als Erbauer der Großen Giseh-Pyramide endgültig ausscheidet. Dieses Thema wird noch eingehend erörtert… … (Kapitel: Die Pyramiden von Giseh?; Seiten 72 bis 74) … Wären unsere Wissenschaftler konsequent, müsste die „Cheops“-Pyramide wenigstens nach Manetho „Suphis-Pyramide“ heißen. Tut sie aber nicht. Und daran wird sich schätzungsweise in absehbarer Zeit auch nichts ändern … Doch zurück zu Herodot: Abgesehen von dem, was er selber maß und zusammentrug, hatte Herodot sein Wissen über die Pyramiden aus Berichten von ägyptischen Priestern. Mit hoher Wahrscheinlichkeit von den Priestern des Hephaistostempels in Memphis. „… Als Hauptstadt des vereinigten Ägypten besaß Memphis über Jahrtausende unangefochten Bedeutung als Krönungsstadt …“. Das heißt, Herodot befand sich im absoluten Machtzentrum Ägyptens. Warum sollten die Priester ihm also etwas von Pyramiden erzählen, die etwa 15 km Luftlinie bzw. 28 km entfernt lagen? Das waren damals – zumal unter ägyptischen Bedingungen - richtige Entfernungen, die erst mal bewältigt werden mussten. Viel näher liegend wäre etwa die Erkundung / Erklärung der Pyramiden von Dahshur, vor allem aber der Pyramiden von Saqqara – direkt vor der Haustür von Memphis! Gerade auf Saqqara könnte Herodots Beschreibung nämlich auch sehr gut zutreffen. Welche Hinweise könnten einen Fingerzeig, weg von Giseh, hin zu einem andereren Ort (vorzugsweise Saqqara), darstellen? Da wäre zuerst der Aufweg zur Unas-Pyramide in Saqqara: „… Der Aufweg muss einer der eindrucksvollsten überhaupt gewesen sein; mit 750 m Länge entsprach er dem des Cheops (Giseh, d. V.) …“. In Giseh gab es mindestens drei Aufwege – Herodot nennt und beschreibt aber nur einen … Zweitens erwähnt Herodot unterirdische Anlagen, die in Saqqara umfangreich vorhanden sind. Er schreibt von mehreren Kammern und diversen ‚Extras’. Eines dieser ‚Extras’ ist eine von Nilwasser umflossene, unterirdische Insel, auf der Cheops begraben sein soll. Etwa um die letzte Jahrtausendwende herum wurde in Giseh, direkt unter dem „Chefren-Aufweg“, nahe der Sphinx, von ägyptischen Archäologen ein unterirdisches Kammersystem ‚entdeckt’, welches heute unter dem Namen „Osirisgrab“ firmiert. Das unterste Stockwerk des Komplexes besteht aus einer „Grabkammer“, die ein „… symbolisches Grab für den Totengott Osiris …“ beinhaltet. Was soll man dazu sagen? Herodot hat nicht falsch berichtet! Er ist nicht widerlegt! Ihr habt Euch im Grab „geirrt“! Im Gegensatz zum „neuentdeckten Osiris-Grab“ ist Herodots Tunnel ausgemauert und führt zum Nil – nicht zur Sphinx. Die „Grobrichtung“ könnte zwar vielleicht stimmen – schließlich führt ‚alles’ in Ägypten früher oder später zum Nil - aber die Sphinx gibt es bei Herodot nicht! Er müsste aber drüber gestolpert sein, wenn er sich auf dieses „Labyrinth“ bezogen hätte. Altägyptische Pyramidenbauten ähneln sich gelegentlich in gewisser Weise. Dieser Umstand veranlasste den bekannten Ägyptologen Mark Lehner zur Prägung des Begriffes „Standardpyramidenkomplex“. Hieraus kann man schlussfolgern, dass es noch viele andere unterirdische „Inselgräber“ geben kann – auch wenn wir sie bisher nicht gefunden haben! Und eines davon ist mit ‚Sicherheit’ das des Cheops! Exakt so, wie Herodot es beschrieben hat. Vielleicht sollten wir mal in Saqqara oder in der Nähe von Memphis danach suchen!? Drittens: „… Die Pyramide wurde treppenförmig gebaut, mit Stufen oder Absätzen, wie man sagen kann. …“. Könnte das die Beschreibung einer Stufenpyramide sein? Zum Beispiel der des Sechemchet oder der des Djoser in Saqqara? Zumal die von Herodot beschriebenen Pyramiden mit augenfälliger Wahrscheinlichkeit damals noch in sehr gutem Zustand waren und ihre Außenverkleidungen noch besaßen. Sie hätten also - wären es die Pyramiden von Giseh gewesen - vollkommen, glatt, pyramidenförmig und nicht „… treppenförmig, mit Stufen und Absätzen …“ ausgesehen haben! Viertens gibt es – entgegen der Beschreibung Herodots - an den Pyramiden in Giseh keine „richtigen“ Inschriften aus der Zeit ihrer Erbauung … Fünftens kann Herodots Ortsbeschreibung: „… Von diesen Steinen, sagten sie, sei die mittelste der drei Pyramiden gebaut, die vor der großen steht …“ [3; II, 126] auch so gelesen / verstanden werden, dass die kleine Pyramide von Cheops’ Tochter zwischen den zwei großen von z. Bsp. Sechemchet und Djoser steht – etwa wie die Unas-Pyramide. Und warum erwähnt Herodot die restlichen Königinnen- und Nebenpyramiden von Giseh nicht, die ja auch schon existiert haben müssten? Außerdem steht in Giseh „die kleine Pyramide“ – also die „Mykerinos“-Pyramide – nicht vor der Großen, sondern „hinter“ bzw. neben der Zweitgrößten – das heißt, der „Chefren“-Pyramide am nächsten. Sechstens könnte die „Mykerinos-Pyramide“ vielleicht die von Userkaf, …, Teti, oder ‚Lepsius 29’ sein …? Siebentens baute Asychis eine Pyramide aus Ziegeln mit einer Inschrift. Gibt’s in Giseh eine Schlammziegelpyramide ? Achtens bezieht sich Herodot direkt auf die: „… Pyramiden bei Memphis …“ – und nicht auf die von Misr, al-Kahira, al-Giza, … oder sonst irgendwelche Orte, die auf Giseh hinweisen würden. Neuntens stehen die Pyramiden nach Herodot auf einem „ etwa 100 Fuß hohen Hügel“. Das Plateau von Giseh sollte aber etwa 140 bis 160 Fuß hoch sein. Solche Höhen lassen sich aber sehr schlecht schätzen und außerdem hat sich die Landschaft seit damals erheblich verändert, d. h. alles ist möglich. Und zu guter letzt erwähnt Herodot die Sphinx von Giseh mit keiner Silbe … Sollte er deshalb nichts über die Sphinx berichtet haben, weil sie zu seiner Zeit restlos unter meterdickem Sand begraben gewesen sein soll - wie man es gelegentlich hört oder liest – so hätte er mit Sicherheit auch nichts von dem unterirdischen Kammersystem (Osirisgrab) in ihrem Schatten gewusst, welches ja dann erst recht begraben gewesen wäre! In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, ob es unter „normalen Umständen“ überhaupt möglich ist, dass die Sphinx jemals wirklich restlos im Sand verschwinden kann. Die Verschüttung ihres Körpers steht außer Frage. Aber ob unter den Bedingungen von Giseh auch der hoch aufragende, „stromlinienförmige“ Kopf vollständig begraben werden kann, müsste dringend im Windkanal überprüft werden … Eine Zwischenstellung nimmt bei dieser Betrachtung Herodots Erwähnung des (bunten) äthiopischen Steins ein. Die Schilderung scheint eindeutig auf Giseh hinzuweisen. Ebenso scheint mit „buntem äthiopischen Stein“ eindeutig Assuan-Granit gemeint zu sein. Doch ist das wirklich wieder alles so eindeutig? Äthiopien ist ein großes Land mit vielen bunten Steinen. Damals war es anscheinend noch sehr viel größer als heute! Assuan gehörte eigentlich meistens zu Ägypten und nicht zu Äthiopien, obwohl es natürlich im Grenzbereich lag und ständiger Zankapfel gewesen sein dürfte. Granit wurde auch anderswo, landesweit, verbaut – nicht ausschließlich in Giseh. Beispielsweise liegen in Saqqara auch heute noch jede Menge Granittrümmer herum. Stammen die von Herodots Pyramiden? Viele Pyramiden sind heute so zerstört, dass man in einigen Fällen kaum noch entscheiden kann, wie sie einst verkleidet waren. Von anderen Pyramiden ist fast gar nichts mehr übrig … Noch andere Pyramiden sind noch gar nicht wiederentdeckt. Wer will unter diesen Umständen schon ein eindeutiges Statement abgeben? … " Ich denke, das sind erst einmal genügend Fakten, um einige Denkanstöße zu geben. Wer es nachprüfen möchte, der findet die Quellen im Buch. Dort sind auch noch mehr Fakten zu finden. Beste Grüße Paulus7 G_G PS: Jetzt noch Arta und der andere Thread und dann brauch ich wirklich erst mal ein paar Tage Siesta – und wenn die Welt untergeht … >:(

Hallo Paulus, @Paulus 7a Jetzt noch Arta und der andere Thread und dann brauch ich wirklich erst mal ein paar Tage Siesta – und wenn die Welt untergeht …ENDE Sollst Du haben. Ich muß ohnehin für 4 Tage weg, aber bleibe es aus diesem Thread wahrscheinlich auf Dauer. Du wiederholst doch ständig nur Deine Dogmen und die daraus resultierenden Zirkelschlüsse, aber gehst auf Gegenargumente nicht ein. Dieses hin und her bringt doch nichts, also lassen wir es. Eine kleine Bitte am Schluß, vergleiche doch die Namen die uns angeblich von Manetho übermittelt wurden mal [i]>vornachSuphis I u.II Mencheres<. wenn du aber herodots pharao usw. mit dem bei manetho gegen dann ist hier keinerlei namens feststellbar und vor cheops des herodot nach seinem mykerinos schon garnicht. stehen lauter m wo dein>Sei es wie es sei, Manetho und Herodot passen wunderbar zusammen, ob man es nun wahrhaben will oder nicht!</.>

Hallo Kurti, nur noch mal ganz kurz ne dumme Frage: Ist es möglich, dass Du den ersten Teil meines gestrigen Beitrags an Dich übersehen hast? Der steht noch vor meinem Post an Arta. Aber dann ist mir was dazwischen gekommen und ich hab Euch durcheinander gebracht. Prüf das mal bitte, bevor Du mich verbannst … Beste Grüße Paulus 7a G_G

Hallo Paulus7,

Weich? –Mhmmm! Zitat: Aus einem Steinbruch bei Katzenelnbogen lieferte dessen Betreiber acht Pfeiler für die Kapelle der Würzburger Kathedrale

Weil wir gerade von Granit sprechen, wie viel % Granit ist denn – im Verhältnis zur Masse – in der Cheops-Pyramide enthalten? Überdies eignet sich die Holzkeil-Wassermethode für Arbeiten mit Granit.

Wir haben Ergebnisse, nur ist die Frage: „Welches Schweinderl hätten‘s denn gern!“ (nicht Ente)

Wie tief sollten denn – Deiner Meinung nach – die Kolosse gesunken sein?

Richtig! Spaß muss sein – auch wenn’s riecht! :-*>

Glaubt man unabhängigen Forschern – so ist der Mensch auf ein maximales Lebensalter von 130 Jahren angelegt – allerdings bei den günstigsten Bedingungen und entsprechender Disposition – auch genetisch. Man kann natürlich auch über die Gerontologie und Bionik einiges erreichen – nur ein Jahrtausend wird keiner schaffen – abgesehen mal von Ötzi und den anderen Mumien. Außerdem wäre ein solch biblisches Alter jedweder Evolution abträglich. Aber vielleicht bist Du ja auch ein Fan von Zager & Evans :b:

Wie bereits erwähnt, kenne ich weder das Buch noch Deine Intension es zu schreiben. Aber – mal unabhängig vom Web – haben viele Leute versucht, die Fragen zum alten Ägypten zu beantworten – mitunter auch mit sehr viel Hirnschmalz. Nimmt man aber nur mal die Realitäten (also nur das, was man wirklich sehen, fühlen oder riechen kann – also auch keine Übersetzung von Hieroglyphen) so muss man Napoleon beipflichten, dass jahrtausendealte Geschichte auf uns einwirkt. Und ob dann der Pharao A, B oder C die eine oder andere Pyramide gebaut hat – was soll‘s. Wichtig ist doch, dass man die Entstehung eines Kulturvolkes über Jahrtausende verfolgen kann – und das anhand ihrer Bauten, die - im Vergleich zu anderen Hochkulturen – eben besser erhalten blieben.

Was hast Du gegen angewandte Physik? :smiley:

Wie wahr, wie wahr. Wissenschaftlich korrekt wäre es z. B., wenn man die Existenz des Henoch beweisen könnte. Aber im Gegensatz zu den Relikten der Pharaonen bleibt von Henoch nur die Erwähnung in der Bibel sowie den 3 Henoch-Büchern und ein paar Zeilen in anderen Apokryphen. Die ältesten gefundenen Fragmente der Geschichte (Qumran) fallen quasi in die Zeit Jesu – max. jedoch 130 v. Chr. Über sein Verschwinden schreibt die Bibel: „Henoch war seinen Weg mit Gott gegangen, dann war er nicht mehr da; denn Gott hatte ihn aufgenommen.“ Andere Schreiber sprechen dann von Entrückung. Vielleicht ist so eine Art vorchristliches Kidnapping gemeint? So mancher hat ja noch einen brustkranken Urgroßvater in der Eiger Nordwand sitzen…8)

Da hast Du allerdings was verschwurbelt - Zufall?G_G Gruß Artaxerxes PS: Ich sehe gerade Deinen Auszug aus Henochs Uhr – werde ich mit Interesse lesen.

Hallo Paulis 7a, freue Dich, de liebe Jung is wieder da, aber nur um Deine letzte Frage noch zu beantworten. Hoffe ich !:-S @Paulus 7a Hallo Kurti, nur noch mal ganz kurz ne dumme Frage: Ist es möglich, dass Du den ersten Teil meines gestrigen Beitrags an Dich übersehen hast? ENDE Nein, das habe ich nicht, denn dieser Teil war ja gerade der >letztenebenDogmaNarmerAhaDjer< und [i]>WadjiMenesvor< dieser Zeit. Die nachweisbaren Könige vor Narmer ( oder Menes ) mögen vielleicht nicht das ganze Reich, welches wir als Ober-u.Unterägypten kennen, beherrscht haben, aber für Götter ist dort noch kein Platz. Für den gesteckten Zeitrahmen von Herodot, Manetho und Paulus 7a spricht leider kein archäologischer Befund und hier hilft in der Tat nur noch Dein Dogmatismus:[i]> Die Methoden der Archäologie zur Zeitbestimmung sind unbrauchbar und die Ergebnisse durchweg falsch. Basta und amen ! :frowning: Ramesseum. Die drei Reichseiniger >MenesMentuhotep IIAmose<. den auszug aus henochs-uhr h du dir sparen k denn die unhaltbarkeit des dort gesagten diskutieren wir ja ganze zeit aber gehst auf keines der gegenargumente wirklich ein. was ist jetzt mit>Übereinstimmung< von Herodots und Manethos Königsliste insbesondere in dem Bereich vor und nach Deinem >Pseudo-Cheops = Psusennos UrheberschutzCheops<. der sicht m die pyramide>Chufu-PyramideS(o)uphisCheopsTranskription<. das>S< bei Manethos >SuphisFlavius Josephus< indirekt verbrochen haben, indem er das aramäische >SchinChSSchabbat< zu >Sabbat< oder [i]>SchimenSimonSchuphisS(o)uphisSchinSinSchSSephresChefrenChefren MencheresSuphisChufu:(
Watte fehlte denne da noch zum Glück bzw. Herodots >Cheops, Chefren und MykerinosMachtergreifung< durch die [i]>AmunpriesterschaftHephaistos ( Ptah)-Priester< aus Memphis. :smiley:
Der ganze Block von Herodots >SesostrisSethos< scheint mir, nicht zuletzt auch von Herodot selbst wegen der Pharaonen des Trojanischen Krieges, komplett konstruiert zu sein, denn er ist mit keiner überlieferten Königsliste in Einklang zu bringen. Auch nicht dadurch, dass ein gewisser Paulus 7a eine Übereinstimmung mit der des Manetho sieht.:stuck_out_tongue:

Was die Wegstrecke angeht, so muß Herodot zur Nilschwemme dort gewesen sein, denn sonst hätte er nicht geschildert, dass man auf dem Weg nach Memphis an den Pyramiden vorbeischippert. Ob Nilschwemme oder nicht, man wird ohnehin größtenteils zu Wasser die Strecke von Memphis nach Gizeh überbrückt haben. Der ganze Höhenrücken von Sakkara-Süd bis Gizeh-Nord liegt doch entlang des Nils. Bei Memphis ca.40 Stadien entfernt wie Strabon schreibt, denn er meinte nicht die Entfernung nach Gizeh sondern m.E. die zu dem Höhenzug im Westen mit den vielen Pyramiden (von Sakkara bis Gizeh), und von den vielen Pyramiden waren zwei als Wunderwerke besonders zu erwähnen, nämlich die Gizeh-Pyramiden.:smiley:

@Paulus 7a
Zehntens weist Erdogan Ercivan auf die Möglichkeit hin, dass „Chufu“ kein Name, sondern ein Priester-Titel sein könnte … etwa so wie beim heutigen Christentum „Kardinäle“ und „Bischöfe“ zu verzeichnen sind. Demnach sind anhand der Überlieferung auch heute noch mindestens 67 Chufu-
Diese Aussage erscheint als durchaus überdenkenswerte Alternative …ENDE

Das Ideechen mit dem Bischofstitel ist doch angesichts der Pharaonenlisten Quatsch und kann nur von Ercivan sein. Es wäre schön, wenn Du mal einen der 67 Chufus vorstellen würdest, aber bitte mit Sahne…!? Quatsch, mit Kartusche natürlich.:smiley:

Ansonsten findet man >Chufus< z.Bsp. in den Nekropolen von Gizeh. Hier geben aber die Beischriften Auskunft darüber was der Mann für eine Stellung hatte wie z.Bsp. >Chufuhotep = Chufu ist zufrieden< der Vorsteher aller Arbeiten des Königs.
Andererseits ist nicht einzusehen warum nicht Jemand z.Bsp. wie dieser Königssohn (4.Dynastie) >Chufudjedef = Er ist beschützt in Ewigkeitder immer wiederkehrende ChufuKartuscheChufu-DingsbumsDingsbums-ChufuChufuchaef I. = Chufu erscheint< ( der spätere >Chefren< = >Suphis II.SephresChufuchaef II.< einen späteren Namensvetter, aber eben, wie er selbst, ohne Kartusche.
Du müßtest also schon 67 >Chufus in Kartuschen< vorweisen und dazu noch zeitlich einordnen, um nachzuweisen, dass der Name sich auch auf andere Pharaonen beziehen kann und damit die Pyramide durch die >Chufu-Kartusche< nicht zeitlich und eindeutig zuzuweisen ist. Zur Lesung des Namens hier noch eine Anmerkung aus Wikipedia:

ZITAT: Die Lesung und Aussprache “Chnum” ist aus dem griechischen bekannt (Erman & Grapow [Hrsg.]: Wörterbuch der ägyptischen Sprache, Band III, S. 381). Jede Sprache hat auch historische Schreibungen, die wenig mit Logik zu tun haben. Hier eben „Chnum“ statt „Chenemu“, obwohl das ‘w’ der Transkription eindeutig am Ende des Wortes steht und hier die tatsächlich geschriebenen Hieroglyphen bei Weglassung von G43 nach W9 (Gardiner-Liste) eigentlich als „Chenem-(u)“ zu lesen wären. ENDE

Wenn Du Dir jetzt noch vorstellst, dass weit kompliziertere Namen dann als >TranskriptionCheops Men-nefer < aus dem die Griechen >Memphisbißchen mehreine< Frage zu beantworten.

Gruß
Kurti

</.></.></.>

@kurti wollen wir wetten, Paulis7a wird auch hierauf in allen Belangen ausweichend antworten um auf Teufel komm raus seine Veröffentlichungen nicht in Frage stellen zu müssen? :wink: LG, Sandro

Hallo svega, die Wette kann ich leider nicht annehmen, denn es steht jetzt schon fest, dass Du sie gewinnen würdest. Ich bin doch nicht blöd. Oder sehe ich so aus ? =:-O Gruß Kurti

Hallo Paulus 7a, ich muß nochmal auf meinen leidigen[i] >SephresZeno-org.SuphisSephresSuphisSephres Sahure Sephres

Guten Abend Kurti, G_G Wecke nie den Leu zum Spaß, denn er könnt geladen sein – vor allem nicht während der Siesta …. >:) Nee. Ich will nur mal ganz kurz zwischendurch eine Meinungsbekundung abgeben, damit Du/Ihr nicht denkt, ich hätte jemanden vergessen. Der Rest kommt aber erst später. Dann bin ich nämlich gleich noch mal verschwunden und mache weiter Siesta unterm Schreibtisch (irgendwie bekomme ich überhaupt nichts mehr auf die Reihe, so wie ich das will – muss aber sein). Also SORRY!!! Ich würde mich lieber hier mit Euch rumprügeln. :innocent: Mir ist nämlich aus Versehen eines meiner Dogmen (siehe Abbildung) in die Hände gefallen. Das will ich mal schnell posten – verbunden mit der Bitte, dass mir mal jemand erklärt (so, dass auch ich es verstehe) wie der Cheops Herodots überhaupt jemals irgendwie in die Nähe von Suphis gebracht werden konnte. Nach Adam Riese ist das beim besten Willen nicht möglich – aber der hat da ja auch noch nicht gelebt und gewirkt. K:-) Und noch ein klitzekleines Beispiel (nur eines von sehr vielen): Beim Turiner Kanon wurde Chufu an der 24 Stelle eingefügt (in rechteckigen Klammern). Damit entspricht er dem 7. König der 3. Dynastie bei Manetho. Suphis ist aber bei Manetho der 3. König der 4. Dynastie auf Platz Nr. 28. Nach Clayton ist Chufu auf Nr. 21 der 2. König der 4. Dynastie. Ihm folgt dort Djedefre und danach Chefren und Mykerinos. Im Turiner Kanon folgt Djedefre(25) ebenfalls auf Chufu (24) und ist ebenfalls eingefügt (rechteckige Klammern. Dann folgt ein König Cha (26), der zu Chefren ergänzt wurde. Darauf folgt auf Platz 27 eine vakante Königsstelle, woraufhin dann Mykerinos als Nr. 28 eingefügt (rechteckige Klammern) wurde. Und wie Du ja schon richtig angemerkt hattest, tauchen Chefren und Mykerinos bei Manethos (arm.) weit und breit nicht in diesen Gefilden auf … Wie werden diese offensichtlichen Diskrepanzen wissenschaftlich erklärt? :-? Falls es jemand wünscht (darauf besteht), kann ich bei nächster Gelegenheit auch gern in die Einzelheiten übergehen. Das wird dann aber ein abendfüllendes Programm. =:-O Beste Grüße Paulus7 PS: Wie Du Dir vielleicht vorstellen kannst, war die wilde Feier erst NACHDEM ich den Salat festgestellt hatte. Aus Verzweiflung. Dein Sephres ist Dir samt Korrekturfahne schon lange verziehen. Du kannst ja nichts für das Pharaonentohuwabohu (Hoffe ich wenigstens) :b: