Gab es einen Bauplan der Pyramiden von Gizeh?

Ardea ignoriert außerdem die Fehlerrechnung und zieht keine Einheiten mit.

@ Hugin

Hallo Hugin,

irgendwo im Thread hatte ich schon mal verlinkt, dass die Rechnung nicht von Ardea ist, sondern sowohl das ~Pi wie auch ~Phi haben andere schon errechnet und diskutiert.

Das Geheimnis der großen Pyramide
Kapitel 3
Bernd Thaller
Institut für Mathematik und Wissenschaftliches Rechnen,
Karl-Franzens-Universität Graz

Gruß
Kurti

Na ja, kein Grund die Fehlerrechnung nicht zu machen, exorbitante Anzahl von Stellen anzugeben und mit Maßeinheiten zu Schlampen.
Gruß Hugin

Scheint Ardea auch noch gelesen zu haben…

@ Alle

Hallo zusammen,

bezüglich Rampen ( insbesondere Steigung), Steinbrucharbeit und Granitbearbeitung mit den Werkzeugen der Ägypter lohnt es sich diesen Film mal anzuschauen.

Wenn man jetzt die Rampen noch herstellt wie im Papyrus Anastasi beschrieben und nur alle 5 bis 6 m eine Schlammschicht auffüllt, dann kann man die ganze Rampe entsorgen als Ackerauflage
( Lehmziegel sind aus Nilschlamm mit Pflanzenfasern und luftgetrocknet ) und die Schilfbündel wieder verwerten. Damit wäre das Problem Schuttentsorgung gelöst. Den Schutt aus den Steinbrüchen konnte man in den Zwischenräumen der Kernsteine unterbringen.

Papyrus Anastasi I
Bau einer Rampe

ZITAT:
Ich werde dir einen Befehl von deinem Herrn offenbaren, da du sein königlicher Schreiber bist, seitdem du beauftragt wurdest, große Monumente für Horus, den Herrn der zwei Länder, zu überbringen. Denn du bist der kluge Schreiber, der an der Spitze der Soldaten steht! - Es wird eine Rampe von 730 Ellen mit einer Breite von 55 Ellen gemacht, bestehend aus 120 Fächern , Die mit Schilf und Balken gefüllt sind, mit einer Höhe von 60 Ellen auf seinem Gipfel, in der Mitte von 30 Ellen, sein Teig 15 Ellen, seine Basis von 5 Ellen. Die Menge der Ziegel, die dafür benötigt werden, wird vom Kommandanten der Armee gefragt. Allen Schreibern fehlt es gemeinsam an Wissen. Sie vertrauen alle auf dich und sagen: "Du bist ein geschickter Schreiber, mein Freund! Entscheide schnell für uns! Siehe, dein Name ist berühmt! Laß einen an diesem Ort sein, um die anderen dreißig groß zu machen! Lass es nicht von dir gesagt werden, dass es etwas gibt, das du nicht weißt! Beantworte uns die Menge der benötigten Ziegel! Schau, dass sein Maß vor dir ist; jedes seiner Fächer ist von 30 Ellen (lang) und 7 Ellen breit. ENDE

Anm. Kurti: Der Link zum englischen Originaltext funktioniert nicht mehr ! :tired_face:

Gruß
Kurti

Das liest sich wie eine nette Textaufgabe für Mathematikschüler. :grin:

Hallo Barbara,

das ist es auch im gewissen Sinne.
Der Papyrus Anastasi I ist ein Schultext in Form eines satirischen Streittextes aus der Zeit Ramses II.
Er behandelt Aufgaben aus Mathematik, Geographie, Landeskunde Syrien-Palästinas, Fremdsprachenkenntnissen aus dem Bereich des Kanaanäischen einschließlich alttestamentlicher Rechtsbräuche sowie mit Pferdehaltung und Streitwagentechnik !
Im Bezug auf Schüler hat sich da bis heute nichts geändert ! :sunglasses:

Gruß
kurti

Hallo Barbara,

10*Wurzel(317) ist der Wert der Hypotenusen und 220 ist der Wert der Grundseite. Bei der ägyptischen Elle alle drei Werte für sich mit 2 multiplizieren.

Hallo Kurti,
ist mathematisch alles in Ordnung, siehst du, selbst wenn man mit Fingern rechnet und sich Bruchzahlen ergeben, kann man kürzen und dies sollte man auch tun, denn so werden einige Dinge klarer und man erkennt besser den Zusammenhang der Zahlen und Verhältnisse.
Gruss
Ardea

@ Ardea

Hallo Ardea,

beim Kürzen sollte man aber angeben welches Verhältnis man kürzt und dann dabei bleiben. Darauf bezog sich die Kritik von Barbara und mir ! Du machst mit deiner Rechnung nichts klarer, sondern komplizierst unnötig ! :thinking:
Gehe lieber mal auf Argumente ein wie die Frage nach der Quelle bezüglich deiner schiefen Seiten, denn damit steht und fällt deine ganze vorausgehende Gesamtplanung des Plateaus.
Ebenfalls äußerst du dich nicht zu meiner Feststellung, dass die von dir postulierte Wurzel 2 die Prämisse der ganzen Planung gewesen sein muß. Da stoßen wir aber wieder auf das Problem woher die Ägypter diesen Dezimalbruch hatten, um ihn in Ellen zu übermitteln !?

Gruß
Kurti

Hallo Kurti,
nun ja, jeder Mathelehrer wird dir sagen, egal ob du mit Fingern rechnest oder sonst wie, dass es angebracht, wenn Bruchzahlen erscheinen, wenn möglich zu kürzen um beispielsweise den kleinsten gemeinsamen Nenner zu bestimmen. Nichts anderes habe ich getan.

Wie ich dir schon beschrieb, haben sie den Wert von 1414 genommen, annähernd (Wurzel(2) * 1000
Dieser Wert ergibt sich aus dem Mittelwert des Rechtecks der Grundfläche und dem Rechteck der Höhenfläche, also:
708,5 * 866, der Umfang beträgt 3149
705,5 * 548, der Umfang beträgt 2507

3149 + 2507 = 5656, Dividiert mit 4 = 1414,
Mittelwert beider Maße ist 2828. Ein Quadrat mit den Seitenlängen 707 * 707.
Berechnet man nun die Diagonale dieses Quadrats: 707 * Wurzel(2) und betrachtet sie nun als den Durchmesser eines Kreises und multipliziert mit dem neuen, ermittelten Annäherungswert für Pi, nämlich: 707/225 * (707Wurzel(2)) , so ist der Umfang dieses Kreises annähernd 1000Pi

Hallo Kurti,
nicht alles ist offensichtlich, und schon gar nicht bei dem Bauplan der Pyramiden von Gizeh! Die Planer haben nicht nur offene und sichtliche Maße realisiert, sondern auch Maße, die nicht sofort erkennbar sind. Diese sind aber nicht zusammenhanglos sondern stehen in Wechselwirkung zu den bestehenden Maßen. Es wäre daher fatal, dies nicht zu sehen und würde, die Möglichkeit eines Zusammenhangs von Zahlen und Verhältnissen leugnen. Die Maße und Verhältnisse die nicht sichtbar sind, sind aber ebenso wichtig wie die sichtbaren und realisierten. Dies wussten auch die Planer, und dies haben sie so verwirklicht, zumindest bei der räumlichen Nähe auf dem Plateau von Gizeh. Wäre es nicht so, wäre auch die räumliche Nähe, dieser drei Pyramiden nicht erforderlich gewesen-
Gruss
Ardea

Gut, dann hatten Barbara und ich einen schlechten Mathelehrer ! :tired_face: Zufrieden ? :innocent:
Es geht hier nicht um die Mathematik, sondern darum, dass man die Kürzung und was man kürzt in logischer Reihenfolge erklärt.

Ich, bzw. wir wollen von dir wissen woher die Ägypter Wurzel 2 = 1,4142… kannten und nicht wie du die 1414 aus den Rechtecken errechnet hast.
Zweitens, wenn ich diese Zahl bewußt als Botschaft einbaue, dann muß ich von ihr als Prämisse ausgehen und meine weiteren Überlegungen, welche Maße ich für die Rechtecke addieren usw. danach richten. Umgedreht wäre es ein Zufall ! :stuck_out_tongue_winking_eye:

Genau, davon reden wir und der Mainstream der Mathematiker ( habe ich oben verlinkt) ja die ganze Zeit. Siehe auch meine Anmerung über ~Phi und ~Pi.
Wenn du erst mal anfängst das Plateau mit dem Phi-Pentagramm, Kreisen und Quadraten usw. aufzugliedern und dann addierst, multiplizierst kannst du sicherlich auch meinen Kontostand errechnen. Da solltest du aber besser dividieren und subtrahieren ! :joy:
Wenn aber die Rechnung letztlich nur aufgeht, indem man einer der drei Pyramiden schiefe Seiten verpassen muß, dann darf man an einem “Gesamtplan” zweifeln. Über Pläne der einzelnen Pyramidenkomplexe und möglicherweise eine Angliederung des nächsten über ein Höhenmaß oder Umfang kann man ja reden und den Baumeistern eine Absicht unterstellen ! Alles andere, wie die Auswahl des Seked usw. wurde nun schon xxxxx - mal durchgekaut.

Gruß
Kurti

Hi Ardea,

genau das machte der alte Ägypter nicht!
Wenn er Wurzel 2 kannte, dann hat er sie näherungsweise mit Stammbrüchen dargestellt.
Wieso meinst Du, der Ägypter käme auf die Idee mit 1000 zu multiplizieren???
Die Ägypter hatten kein Dezimalsystem!!!

Gruß,
Hugin

Genau, davon reden wir und der Mainstream der Mathematiker ( habe ich oben verlinkt) ja die ganze Zeit. Siehe auch meine Anmerung über ~Phi und ~Pi.

Hallo Kuti,
ich finde das so geil, dass du alles verlinken kannst. Ich habe nur mein Wissen, welches ich vertreten darf, nicht in der Gewissheit, dass alles stimmt, aber ich bin der Spur näher, als du vermuten könntest.
Gruss
Ardea

Naja, wie wurde es denn dargestellt: 99/70 halte ich eher für unwahrscheinlich. Wer über große Strecken ein perfektes Quadrat festlegen konnte, hatte sicherlich auch Kenntnis über die Diagonale des Quadrats, alles andere wäre schlichtweg unsinnig.
Gruss
Ardea

Hallo Ardea,

wie gesagt, die Ägypter kannten keine Dezimalbrüche!
Um Deine abstruse Theorie zu stützen, stteckst Du hier eine weitere Annahme rein, die unbewiesen ist und für die es auch keine Indizien gibt.

Gruß,
Hugin

???, Du hast kein Wissen, sondern Annahmen und unbewiesene Theorien!

Gruß,
Hugin

Hallo Ardea,

genau das ist ja das Übel an euch Matheakrobaten ! :stuck_out_tongue_closed_eyes:
Deshalb gibt es auch so viele “Pläne” des Plateaus, denn jeder von euch hat “nur” sein eigenes Wissen, bzw. läßt nur sein “eigenes” Wissen gelten.
Siehe Maße der Grundfläche der Mykerinospyramide mit zwei “schiefen” Seiten !
Quelle : “Wissen des Ardea” ! :sunglasses:

Deine 99/70 sind mal wieder typisch für “dein” (Un)Wissen. Wenn die Ägypter Wurzel 2 errechnet hätten, dann sähe die 1, 414 so aus:
1 + 1/4 + 178 + 1/40 + 1/100 + 1/250…
Sicher kann man das jetzt mal 1000 nehmen. In verkürzter Form sähe das so aus:
1000 + 250 + 125 + 25 + 10 + 4 = 1414.
Diese Zahl hätte aber weder einem Griechen, noch einem Babylonier was gesagt, sondern nur dem Ardea mit seinem Taschenrechner und natürlich seinem Wissen ! :stuck_out_tongue_winking_eye:
Ansonsten gilt, wer ein Quadrat abmessen kann muß nicht das Verhältnis zur Diagonale wissen oder wer einen Kreis zeichnet muß nicht ~Pi kennen. Wer einen Seked von 5 Palm + 1 Finger oder 5 1/4 Palm verwendet, der muß den Satz des Pythagoras nicht kennen.

In diesem Zusammenhang habe ich dich schon mal auf die “Sakkara” und “Abisur” aufmerksam gemacht und natürlich verlinkt ! :innocent:

@ Hugin

Hallo Hugin,

die Ägypter kannten keinen Dezimalbruch, aber ihr Zahlensystem war dezimal.

Mathematik im Alten Ägypten – Wikipedia.
Die Ägypter verwendeten das Dezimalsystem, im Gegensatz zu den Babyloniern, die mit dem Sexagesimalsystem (Basis 60) rechneten. Sie hatten allerdings kein Positionssystem, sondern schrieben die Zahlzeichen additiv nebeneinander.

Gruß
Kurti

Hi Kurti,

die Frage ist doch wofür?
Bei den Längen haben sie Finger, Hände und Ellen benutzt.
Das ist kein Dezimalsystem!
Wir benutzen heutzutage z.B. bei der Zeitmessung in der Regel auch kein Dezimalsystem!
Das heisst, dass man das Dezimalsystem kennt, heisst eben nicht, dass man es auch überall einsetzt!

Gruß,
Hugin

:heart:
Müsste das nicht eher:
1 + 1/3 + 1/13 + 1/268 + …
sein?
Gruß,
Hugin