Ich habe auf einer Wiese am Stendorfer See in Ostholstein beim “durchstöbern” (oberflächlichen absuchen) von Maulwurfshügeln ein spitz zulaufendes im Querschnitt dreieckiges Flintsteinfragment gefunden. Ich bin leider sehr unerfahren in der Identifikation von Bearbeitungsspuren aber Form und größe kommen mir nach meiner bisherigen Recherche einigermaßen plausibel für eine Pfeilspitze vor. Das Objekt ist knapp 30mm lang, die beiden breiten Seiten sind ca 12mm breit, die schmale 8mm.
ich sehe keine Spuren menschlicher Bearbeitung, allerdings kann ich verstehen, warum du das Stück mitgenommen hast. Es ist immer wieder erstaunlich was die Natur leisten kann.
Da ich aber kein Steinexperten bin, warte noch auf die Antworten von @StoneMan@SvenHorn oder @Bucentaur . Das sind die Experten auf dem Gebiet.
Leider muss ich Shard da zustimmen. Dieser Stein ist nicht bearbeitet und hat auch nicht die Form von steinernen Pfeilspitzen. (sieh dir mal mein Avatar an). Auch einem steinzeitlichen Gerätetyp entspricht es nicht.
Tja da habe ich wohl ein bisschen viel Wunschdenken mit im Spiel. Irgendwie hatte ich gehofft es könnte etwas wie die Typ 3 Spitze nach der Einteilung von Dr. Kühn sein die hier an anderer Stelle geteilt wurde aber ja, dafür fehlen die Bearbeitungsspuren. Hat hier sonst jemand überhaupt schonmal eine Spitze mit dreieckigem querschnitt gesehen oder ist sowas generell ungewöhnlich?
Danke für die schnellen und freundlichen Antworten.
so eine kleine dreikantige Pfeilspitze wie bei Kühn besitze ich nicht, habe ich noch nicht gesehen.
Eine ähnliche Ausnahme sah ich in einem anderen Forum, finde ich aber gerade nicht.
Demgemäß würde ich den Typ 3 bei Kühn als selten betrachten.
Einen kleinen Bohrereinsatz habe ich, daran sind deutliche Bearbeitungsmerkmale und Gebrauchsspuren zu sehen.
Der Einfachheit halber ein Screenshot aus meinem Fotobuch.