Kelten Schwert gefunden wer zertifiziert so ein Stück Geschichte ??

Bei Grabungsarbeiten habe ich beim Spazierengehn,  ein Bronzeschwert gefunden, da es sich verm. um ein Keltenschwert handelt habe ich das zuständige Museum kontaktiert, um es zu veräussern, anfangs war man begeistert, man werde sich bei mir melden,danach habe ich nichts mehr gehört u. gesehen von denen, das Schwert scheint 3500 Jahre alt zu sein laut dem dortigen Archäologen , Für das Alter ist es komplett in Ordnung, ich will es jetzt verkaufen aber dazu benötige ich ein Zertifikat, wer weiss wo oder wer macht os was und was kostet das, danke im Vorraus für die Info…hänge noch ein paar Fotos an…mfg Andi

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In welchem Bundesland wurde es denn gefunden?

ich denke,  die hier machen das Zertifikat…

http://www.polizei.gv.at/sbg/lpd/dst/dienststellen.aspx

Beim Spazierengehen bei Grabungsarbeiten? Und das zuständige Amt meldet sich bei solch einem Stück nicht wieder?

Was ist das für eine hahnebüchene Geschichte?

:?:

Hier scheint man anscheinend auch nicht weiterzukommen, nichts als blödsinnige Links, und schwachsinnige Gegenfragen…trotzdem vielen Dank… Ihr seid eine tolle Gemeinschaft , SIXPACK ist davon ausgenommen…:q:Si

Hier scheint man anscheinend auch nicht weiterzukommen, nichts als blödsinnige Links, und schwachsinnige Gegenfragen…trotzdem vielen Dank… Ihr seid eine tolle Gemeinschaft , SIXPACK ist davon ausgenommen…:q:Si

Wir sind keine Raubgräber!

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Hier scheint man anscheinend auch nicht weiterzukommen, nichts als blödsinnige Links, und schwachsinnige Gegenfragen…trotzdem vielen Dank… Ihr seid eine tolle Gemeinschaft , SIXPACK ist davon ausgenommen…:q:Si

Wir sind keine Raubgräber!   Bin ich auch nicht,ich bin nur der Finder der Fundort ist ein Flussufer und die Grabungsarbeiten sind Bautätigkeiten im Bereich  Hochwasserschutz, da wird auch Aushubmaterial am Ufer abgeladen, das ist dann weggeschwemmt worden, Ergebnis dieses Fundstück…

 

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Bitte beim zuständigen Denkmalamt melden. Ganz wichtig. Wenn Du das machst, sage ich Dir auch was es für ein Schwert ist. Ein keltisches auf keine Fall. :innocent:

Bitte beim zuständigen Denkmalamt melden. Ganz wichtig. Wenn Du das machst, sage ich Dir auch was es für ein Schwert ist. Ein keltisches auf keine Fall. :innocent:

Er behauptet doch im ersten Text doch das er es einem Museum vorgelegt hat. :open_mouth:

Na ein Museum ist doch nicht mit den staatlichen  Denkmalfachbehörden gleichzusetzen. Jedenfalls nicht in Deutschland. Viel interessanter finde ich, dass es sich um ein “protokeltisches” Stück handelt.>:(

Es zu verkaufen wird schwer werden. Museen kaufen nur Dinge mit gesicherter Provenienz. Die Meisten kaufen gar nicht mehr, da die Budgets für Kultur immer weiter zusammen gestrichen werden. Man könnte dir Händler nennen, aber ich selbst bin großer Feind des Versilberns von Funden. Aus meiner Sicht gehören sie der Allgemeinheit und sie zu finden ist keine Leistung, die mit Geld belohnt werden sollte. Nur meine Meinung, muss jeder selbst wissen. Rechtlich korrekt wäre den Fund zum Denkmalamt zu bringen.

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Sehr geehrter “bullway”!

Was ist das?: Es handelt sich um ein bronzenes Vollgriffschwert der mittleren Bronzezeit. Soweit ich Details erkennen kann, der Stufe C2, d. h. ca. 1.400 v. Chr. - also einer sicher vor-keltischen Zeit.

Wie kostbar ist das? Solche Stücke sind nicht exotisch selten, aber auch nicht sehr häufig. In einem Museum dürften sie tendenziell so selten sein, dass man es in der Dauerausstellung ausstellen würden. Wenn man es herschenkt, steht dann in der Vitrine u.a. “gestiftet von …”

Zustand: Das Stück ist noch unkonserviert, (weitgehend) unrestauriert. Bitte belassen Sie es unbedingt so! Denn die “Kruste” = Korrosionsspuren ist (im Moment) ein wichtiges Zeugnis der Echtheit und macht das Stück kostbarer, zudem lässt sie Rückschlüsse auf die Lagerungsbedingungen zu. Die Fachleute freuen sich über das Stück in diesem Zustand mehr. Nach einer professionellen Konservierungen werden u.a. an dem Griff vermutlich Verzierungen zum Vorschein kommen, die man zur Zeit noch nicht sehen kann.

Verkaufen / melden? In der Tat: seriöse Museen werden das Stück, wenn es vorher nicht ordentlich gemeldet wurde, nicht ankaufen. Daher empfehle ich Ihnen sehr, das Stück bei der Denkmalpflege zu melden. Wo: hängt vom Fundort ab, genauer: vom Bundesland, in dem es gefunden wurde. Dann das zuständige Amt für Bodendenkmalpflege informieren, die Liste und eine erste Kontakadresse gibt es hier: http://www.landesarchaeologen.de/denkmalfachbehoerden/

Wichtig: solche Stücke liegen normalerweise nicht alleine im Boden. Das Schwert stammt vermutlich aus einem Grabfund, oder einem sog. Hortfund / Depot. In beiden Fällen lagen vermutlich weitere Stücke dabei, d.h. Bronzeobjekte und/oder Keramik. Eine Nachsuche am Fundort kann lohnend sein. Sie sollten das den Profis überlassen, denen dann wiederum die derzeit noch anhaftende Kruste hilft …

Ich bitte Sie sehr, dass Stück zu melden und es damit zu legalisieren, denn egal, in welchem Bundesland es gefunden wurde: eine Meldepflicht besteht kraft der geltenden Gesetze. Nach dem Melden ist das Stück legal = noch kostbarer. Es wäre wirklich schade, wenn Sie es “unter der Hand” (und gewiss auch unter Wert) verhökern würden. Herzliche Grüße! Frank Siegmund.

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Sehr geehrter “bullway”!

Was ist das?: Es handelt sich um ein bronzenes Vollgriffschwert der mittleren Bronzezeit. Soweit ich Details erkennen kann, der Stufe C2, d. h. ca. 1.400 v. Chr. - also einer sicher vor-keltischen Zeit.

Wie kostbar ist das? Solche Stücke sind nicht exotisch selten, aber auch nicht sehr häufig. In einem Museum dürften sie tendenziell so selten sein, dass man es in der Dauerausstellung ausstellen würden. Wenn man es herschenkt, steht dann in der Vitrine u.a. “gestiftet von …”

Sehr geehrter Herr Siegmund,

haben Sie herzlichen Dank für die Datierung des unter dubiosen Umständen gefundenen Schwertes. Ihr damit verbundener Aufruf wird, erfahrungsgemäß, wohl ins Leere gehen. :db:

Auch die Datierung das Rädchensporens aus Thüringen erfolgte auf Grundlage von Eingeständnissen von “Flakstellungssuchern” und Leuten, die “zufällig”, beim Spazierengehen, einen mittelalterlichen Radsporn zwischen Ziegelbruch finden!? Es geht hier nicht um Lesefunde von Scherben, die im übrigen von den Nutzern,  gemeldet sind. Ihre Praxis die Funde hier, nach Aufforderung zur Meldung bei den Denkmalfachbehörden durch andere Nutzer, zu datieren finde ich nicht zielführend. :q:

 

Wichtig: solche Stücke liegen normalerweise nicht alleine im Boden. Das Schwert stammt vermutlich aus einem Grabfund, oder einem sog. Hortfund / Depot. In beiden Fällen lagen vermutlich weitere Stücke dabei, d.h. Bronzeobjekte und/oder Keramik. Eine Nachsuche am Fundort kann lohnend sein. Sie sollten das den Profis überlassen , denen dann wiederum die derzeit noch anhaftende Kruste hilft …

:db: Na hoffentlich machen das dann auch die Profis und nicht die ursprünglichen Finder.

 

@Moderation

Warum wird sowas nach dem Verweis auf die Regeln nicht sofort geschlossen?

@Moderation

Warum wird sowas nach dem Verweis auf die Regeln nicht sofort geschlossen?

Weil er die Meldung ja machen will (sonnst wäre eine Posten in einem öffentlichen Forum schon ziemlich dämlich) und damit die Regelen einhält. Das hier keiner eine virtuelle Zertifizierung vornimmt ist ja wohl klar (SSL gilt nicht in der realen Welt).  Der Hinweis zu den Museen ist ja auch schon gegeben worden. Es ist ja so, dass in einigen Bundesländern die Funde rechtlich erstmal dem Grundstücksbesitzer gehören. Von daher sehe ich kein Problem wenn bei ihm im Bundesland nicht das Schatzregal gilt, dass er es an ein Museum verkaufen oder auch verschenken will. Wenn er in einem Bundesland mit Schatzregal lebt gehört es eh dem Land. Ansonnsten bitte eine Erklärung warum geschlossen werden sollte.

 Es ist ja so, dass in einigen Bundesländern die Funde rechtlich erstmal dem Grundstücksbesitzer gehören. Von daher sehe ich kein Problem wenn bei ihm im Bundesland nicht das Schatzregal gilt, dass er es an ein Museum verkaufen oder auch verschenken will. Wenn er in einem Bundesland mit Schatzregal lebt gehört es eh dem Land. Ansonnsten bitte eine Erklärung warum geschlossen werden sollte.

Das ist nur bedingt richtig. Nur Bayern hat noch kein Schatzregal. Auch haben die Funde vorher nur hälftig dem Grundeigentümer gehört.

Ich finde, dass die Fundumstände so hanebüchen sind, wie die Geschichte, dass man beim Spaziergang gaaaanz zufällig auf einer Burganlage, zwischen Ziegelbruch, einen mittelalterlichen Rädchensporn findet. Selbstverständlich war das keine gezielte Nachforschung. Weiterhin hat man gaaaaanz zufällig beim Spaziergang eine alte Flakstellung gefunden und abgesucht. Fakt ist, dass alleine die Nachforschung einer Genehmigung bedarf!!

Warum Funde zweifelhafter Proviniez, noch dazu mit unglaubwürdiger Fundgeschichte, dann hier ausführlich besprochen werden müssen, darf man sich dann frage. :?:

Schade, dass die Bestimmung bei “problemfreien” Stücken dann auf sich warten lässt.

Ich stimme Rauke in beiden Fällen voll zu. Die zwei Geschichten sind haarsträubend und vollkommen unglaubwürdig. Gibt es vielleicht eine Lösung das man die Regeln erweitert indem angegeben werden muss wo und bei wem gemeldet wurde?

@Rauke

Gut habe ich zur Kenntnis genommen, werden wir diskutieren. Grundsätzlich haben wir hier aber schon wesentlich schlimmere und eindeutigere Verstöße gehabt, die allesammt gelöscht wurden. Hier gilt immer noch die Unschuldsvermutung egal welche Vorerfahrungen man gemacht hat.

Wäre übrigens auch möglich, dass der Fund gar nicht in einem deutschen Bundesland, sondern beispielsweise in Österreich gemacht wurde. Dann ist auch die gesetzliche Grundlage eine andere, siehe z.B. den Fund eines mittelalterlichen Schatzes in Wien. Da blieb der Finder alleiniger Eigentümer.

Wie man das für sich beurteilt, ist die eine Sache. Was die rechtliche Seite betrifft, kann es eine andere sein.

Bin ich auch nicht,ich bin nur der Finder der Fundort ist ein Flussufer und die Grabungsarbeiten sind Bautätigkeiten im Bereich  Hochwasserschutz, da wird auch Aushubmaterial am Ufer abgeladen, das ist dann weggeschwemmt worden, Ergebnis dieses Fndstück…

Das hat er geschrieben. Das sperrige Schwert soll mit einem Bagger aus dem Erdreich gehoben, in einen Laster gekippt und dann am Ufer abgeladen worden sein. Ihr könnt sicherlich besser beurteilen wie das Stück bei einer Ausgrabung aussieht, aber nach meinen technischen Wissen gehe ich davon aus das kein Fundstück ohne starke Beschädigungen so etwas übersteht. Entweder seit ihr Blind oder ich unendlich dumm.

@astrofratz Ich sehe keine Textstelle wo Bullaway sagt das er den Fund an ein Denkmalamt melden möchte, er hat nur gesagt das er es einem “Museum” vorgelegt hat. 

@a.brunn Ich halte Kelte 64 und Bullway beides für Raubgräber die wahrscheinlich noch mehr zu Hause liegen haben. Ich hätte eigentlich gedacht das Ihr die Beiträge und die beiden IP’s den entsprechenden Behörden meldet. Wenn wir so etwas akzeptieren, warum regen wir uns dann über die Beschädigungen an Pyramiden oder die Zerstörungen des IS auf?

 Ich hätte eigentlich gedacht das Ihr die Beiträge und die beiden IP’s den entsprechenden Behörden meldet. Wenn wir so etwas akzeptieren, w_ arum regen wir uns dann über die Beschädigungen an Pyramiden oder die Zerstörungen des IS auf _?

 

Ich denke, das @kabian hier etwas über das Ziel hinausschiesst. Ich würde hier keine gezielte Raubgräberei unterstellen (die haben ohnehin keine Bestimmung nötig).  Das Problem liegt darin, dass hier trotz des uneinsichtigen Verhaltens eine Expertise ausgestellt wird. Da wäre Schweigen angebracht anstatt, ohne _ ausreichende _ Kritik, mal so en passant eine Ansprache hinzuwerfen. Das sehe ich als Problem. Es würde mich sehr interessieren, warum @ F.Siegmund das tut. Auch bei den definitiv aus Schutthalden geborgenem Sporn kann ich das nicht nachvollziehen. Wer als erwachsener Mensch so etwas tut, ist sich ganz sicher bewußt, dass das nicht erlaubt ist. Vor allem weil besagte Burganlage noch durch Schilder als Bodendenkmal gekennzeichnet ist. Trotzdem wird das einfach ignoriert.

Die Kategorie Funde ist der Kern dieses Forums und es wäre schade, wenn sie Schaden nehmen würde. Oft herrscht hier Geschwurbel vor, trotzdem kommen auch sehr interesannte Dinge. Z.B. die von @Theo123. Da sollte man anknüpfen und so Kontakte pflegen. Vor allem, weil sie hier jedem nutzen und obendrein noch auf der  Zusammenarbeit mit der staatlichen Denkmalpflege basieren. Hier wäre z.B. auch manchmal, von anderen, eine Kritik an den Methoden angebracht. Warum sich dort zurückgehalten und hier unbedacht datiert wird, muss ich nicht verstehen. >:(

 

@Rauke

Gut habe ich zur Kenntnis genommen, werden wir diskutieren. Grundsätzlich haben wir hier aber schon wesentlich schlimmere und eindeutigere Verstöße gehabt, die allesammt gelöscht wurden. Hier gilt immer noch die Unschuldsvermutung egal welche Vorerfahrungen man gemacht hat.

Das ist richtig, trotzdem kommt es mir manchmal so vor, dass ihr zu gutgläubig seid. Meine Erfahrung abgewandelt nach  Sophokles  :

"Die Dreistigkeit [sic] ist meist der Bosheit Schwester".