Neues zu den augusteischen Römerstützpunkten in Mitteleuropa

@kurti

Hallo Heinz,

Danke, danke. Wegen ständiger Adrenalinausstösse (gerade eben: Großer Belchen—Lissabon, 1661.0 km, also 15° minus 0.3% — dann gleich nochmal, Großer Belchen—Valencia, 1112.3 km, also 10° plus 0.1%) kann man allerdings nicht gerade von entspannter Arbeit reden. :wink:

Absolut. — Angesichts der teils gewaltigen Distanzen über Wasser bleibt eigentlich nur noch eine ausgefeilte astronomische Methode, die allerdings im Zeitalter des Antikythera-Mechanismus immerhin nicht undenkbar erscheint.

Sehe ich auch so. Noch vor wenigen Monaten, als es um Distanzen von ein oder zwei Grad ging, hätte ich mich noch getraut, diese Messungen mit einem mechanischen Theodoliten nachvollziehen zu können. Aber das was wir jetzt sehen, ist gelinde gesagt jenseits von Gut und Böse.

Noch ein Gedanke: nachdem sich zunächst, das Thema eröffnend, rechte Winkel ergeben hatten, sehen wir jetzt offenbar eine ganz andere Manifestation des selben Phänomens. Mich erinnert das momentan an den Welle-Teilchen-Dualismus, hinter dem sich eine Dimension verbirgt die wir zunächst nicht verstehen.

Das Inhaltsverzeichnis klingt allerdings sehr relevant. Für diesen Literaturtipp besonderen Dank! Hänger ist damit schon in die Liste jener Fachleute aufgenommen, die demnächst Post bekommen werden.

Ha, etwa alle drei Minuten, der Bearbeitungszeit einer Distanz, ergibt sich etwas neues. Es ist so, als säße man vor einem riesigen Hort unterschiedlichster Goldmünzen und müsste nur jede einzelne der inzwischen schon über tausend Münzen katalogisieren — wobei noch lang kein Ende in Sicht ist.

Etwas später heute werde ich die aktuelle Liste und den Link zur aktuellen Karte posten. Auch für den Fall, dass mich vor Aufregung der Schlag trifft. — Jetzt ohne Witz: sollte ich mich eines Tages auch auf Anfrage nicht mehr hier im Forum melden, würde ich dich bitten, das Material in gute Hände weiterzuleiten.

Salve, Timo