Hallo Marco,
ich glaube, ich muss Dir meinen Vorschlag noch genauer erläutern und begründen:
Der Thread ist schon so lang (100 Beiträge!), dass es sehr schwer ist, sich noch zurechtzufinden. Deine vorgeschichtlichen Scherben habe ich z.B. völlig übersehen. Man ist ständig am Vor- und Zurückscrollen und Suchen - das finde ich unglaublich anstrengend. Es macht also durchaus Sinn, wie Dir schon mehrfach geraten wurde, für jedes Fundstück einen eigenen Thread zu öffnen.
Ich verstehe auch nicht, warum Du Deine Fundstücke nur “tröpfchenweise” präsentieren möchtest. Es geht Dir doch um einen Fundkomplex und welche Aussagen man daraus für den Fundort treffen kann. Um einen Fundkomplex beurteilen zu können, muss man ihn auch in seiner Gesamtheit betrachten können - und nicht zwischen mehreren Hundert Diskussionsbeiträgen verteilt (wenn es so weitergeht wie bisher!), die sich über “Wochen, Monate”(?!) hinziehen können. So verliert man völlig den Überblick - und in meinem Fall auch die Lust.
Es wäre also schön, wenn Du Dich dazu durchringen könntest, Deine Funde (am besten nach Fundkategorien getrennt) jetzt hier in ihrer Gesamtheit zu präsentieren. Dann könnten, wie ich bereits geschrieben habe, die Fachleute des Forums eine erste Einschätzung vornehmen. Bei Stücken mit Diskussionsbedarf würde ich jeweils einen eigenen Thread öffnen.
So würde das Ganze aus meiner Sicht wieder etwas Struktur bekommen und auch einfacher zu handhaben sein.
Und noch eine persönliche Bemerkung zu den Fachleuten hier im Forum. Ich verwende bewusst den Begriff “Fachleute”, obwohl sie m.W. keine (studierten) Archäologen sind.
Ich lese hier im Forum schon seit mehreren Jahren mit, auch wenn ich nur selten in Erscheinung trete. Die Einschätzungen zu den Funden, die sie abgeben, sind m.M.n. sehr, sehr gut. Das liegt sicher nicht nur an einer z.T. jahrzentelangen Suche nach archäologischen Hinterlassenschaften, sondern v.a. daran, dass sie sich wahrscheinlich schon ebenso lange mit Gleichgesinnten und Archäologen über ihre Funde austauschen. Man könnte das als “Peer review” bezeichnen - ein wichtiges Instrument in der Wissenschaft, um die Qualität und Korrektheit der Forschungsergebnisse zu überprüfen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du bisher Deine Funde i.d.R. keinen Archäologen vorgelegt und mit ihnen diskutiert. Im Zweifelsfalle würde ich also auf die Einschätzung der Fachleute hier vertrauen.
Und noch eine Frage zur Düngung: Ich bin davon ausgegangen, dass Du Dich dabei auf die Düngung von Feldern z.B. im Neolithikum beziehst. Aber ich verstehe nicht, was der aktuelle Düngezustand des Feldes mit Deinen Funden zu tun hat.
Liebe Grüße
Anime


