Welche mathematischen Kenntnisse hatten die Erbauer der Pyramiden von Gizeh?

@ Szkutnik

Chris schrieb:
Pi ist eine Konstante !
Eine Konstante ist NICHT abhängig von irgendwelchen Maßeinheiten von Meter, Seket, Elle, Fuß.

Das ist richtig, aber wird von Ardea auch nicht bestritten. Letztlich hatten sowohl die Ägypter, wenn man die Bruchzahlen in Dezimalzahlen umrechnet ( 3,16 ), die Babylonier (3,125) wie die Griechen (3, 1409 - 3,142871 ) Letzteres ist die Konstante des Archimedes und die errechnet Ardea aus dem Seked 11/7 und dem daraus resultierenden Maßen der Cheopspyramide mit einer Basis von 440 Ellen zu einer Höhe von 280 Ellen.

Auch wenn er immer Behauptet, dass Pythagoras das von den Ägyptern übernommen hat, so wußte offensichtlich Pythagoras nichts davon.

Die Frage ist nur, ob die Ägypter mit dem Seked ausdrücken wollten, dass sie eine Pi-Annäherung kannten. Schon alleine der Wert würde dem im Papyrus Rhind widersprechen.

Außerdem kann man aus den Maßen der Pyramiden, des Plateaus alles mögliche herausrechnen und genau das macht es unwahrscheinlich, dass die Ägypter uns ihre Kenntnisse in Mathematik, Astronomie und ** ** Geodäsie auf diesem Wege mitteilen wollten. Es gibt ja schließlich auch noch andere Pyramidenkomplexe wie in der Dashur oder Sakkara.

Wie aus meinen verlinkten Videos über die Knick-und Meidumpyramide hervorgeht tastete man sich mit vielen Versuchen an die bauästhetisch und statisch günstigste Form heran. Der letzte Umbau der Meidum-Pyramide entsprach den Maßverhältnissen der Cheops-Pyramide. Danach wurden auch alle Pyramiden mit einem Seked von +/- 5 bis 5.1/2 Seked gebaut. Die Abweichung der Chefrenpyramide zu einem steileren Böschungswinkel war sicherlich gewollt und durch den Bauplatz bedingt. Wie Janecke und die meisten Wissenschaftler vermuten war es wohl eher Zufall, dass man eine Pi-Annäherung aus dem Seked 5.1/2 errechnen kann. Ardea sieht schon eine “Absicht” darin, dass man das Seked-Verhältnis in Fingern = 22/28 in zehnfacher Ellenzahl als Maße für die Cheopspyramide hernahm. Das war aber nach dem “Heureka” der Meidum-Pyramide naheliegend.

Eine vorausgehende Gesamtplanung kann man m.E. deshalb ausschließen, weil die Baugeschichte der Chefren -und der Mykerinos-Pyramide, sowie die Djedefre-Pyramide in Roasch etwas anderes erzählen und nahelegen.

Möglich ist aber ein “gewolltes” Abstandsmaß von dieser zur jener Pyramide in der Bauabfolge. Ansonsten finde ich die Diskussio, wie Sense schon sagt, völlig “irre” ! ( nach Kurti: Ableitung aus _“irrational” ) _:wink:
So, jetzt habe ich Hunger und gehe mit “rationaler” Begründung eine Pizza essen ! :grin:

Gruß

Kurti

Eine vorausgehende Gesamtplanung kann man m.E. deshalb ausschließen, weil die Baugeschichte der Chefren -und der Mykerinos-Pyramide, sowie die Djedefre-Pyramide in Roasch etwas anderes erzählen und nahelegen.
Eine Gesamtplanung solltest du anhand der Maße nicht außer Betracht lassen, denn die Positionierung der Bauwerke in unmittelbarer Nähe ist ja nicht zufällig. So ist es auch kein Zufall, dass die Cheopspyramide mit der Hälfte von 22/7 und Cephrenpyramide mit der Hälfte von 3 errichtet wurde.
Die Maße der letztgenannten Pyramide haben einen unmittelbaren Zusammenhang mit Maßen des gesamten Pyramidenkomplex und schaffen damit eine Verbindung von den Maßen der Pyramiden zu den Maßen des Plateaus. 

Die Frage ist nur, ob die Ägypter mit dem Seked ausdrücken wollten, dass sie eine Pi-Annäherung kannten. Schon alleine der Wert würde dem im Papyrus Rhind widersprechen. 

Außerdem kann man aus den Maßen der Pyramiden, des Plateaus alles mögliche herausrechnen und genau das macht es unwahrscheinlich, dass die Ägypter uns ihre Kenntnisse in Mathematik, Astronomie und   Geodäsie auf diesem Wege mitteilen wollten. Es gibt ja schließlich auch noch andere Pyramidenkomplexe wie in der Dashur oder Sakkara.

Natürlich widersprechen die Werte des Papyrus Rhind den Werten der Pyramiden, sie wurden ja auch nicht für sie verwandt, dem würden schon die Abmessungen an den Ruinen der Pyramiden widersprechen.

Also kannten die Erbauer andere Verhältnisse und Maße.

Die Pyramiden von Dahschur,  die Knickpyramide und die Rote Pyramide, sind ca. zwei Kilometer von einander entfernt.

Bei den Pyramiden Gizeh haben wir drei große Pyramiden, die auf einem Plateau stehen mit den Maßen 907,24 m * 742,24 m. (ca.).

Bei diesen Maßen, kann nicht alles mögliche heraus gelesen werden, es muss sich schon an die vorgegebenen Maße und den damit vorgegebenen Dimensionen gehalten werden.  

Das führt zu einer Vielzahl von Zusammenhängen zwischen Zahlen und Verhältnissen und führt zu dem Ergebnis, dass die Planer und Erbauer dieser Bauwerke ohne Zweifel größeres Wissen in Geometrie hatten, als wir ihnen zugestehen. 

Hallo Ardea,
kannst Du Dir bitte das Radosophie Video anschauen und nachher berichten, was Du davon hältst?
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&ved=2ahUKEwij8Z6snP3qAhWEDewKHTG7BCIQyCkwAHoECAoQBA&url=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DAbjPajMoxcc&usg=AOvVaw3p5QKpR69Y5GipWGCsXem-
Gruss Hugin

Hallo @Ardea und @VincentStone

Bei jedem großen Bauprojekt sind die Flächenplanung, der Baugrund und die logistischen Probleme vorab zu lösen.
Das wusste ein Herr Imhotep genauso gut wie wir heutzutage.Der Herr Imhotep und seine Nachfolger mussten einen Hafen planen um Steinplatten mit 50 Tonnen Transportgewicht anzulanden und tausende Blöcke mit 2,5 Tonnen Gewicht.@Sense und seine Kollegen mussten 24 Turbinen vom Typ SGT5-8000H mit einem Transportgewicht von brutto 480 Tonnen pro Turbine nach Ägypten anliefern und verbauen .Dazu kommt noch die Transportlafette und die Zugmaschine,manchmal sogar zwei Zugmaschinen wenn die Straße etwas steiler wurde.Dann wiegt der ganze “Lindwurm” bis zu 760 Tonnen.Ihr könnt mir also glauben das ich die Probleme beim Pyramidenbau,die damals zu lösen waren,durchaus realistisch beurteilen kann. Schaut Euch einfach mal den Link an,dann lernt Ihr auch was über mich und meine Arbeit in den letzten Jahren und Jahrzehnten.

Das eine Pyramide einfach irgendwo nach rein mythologischen Messpunkten in die Wüste gestellt wird brauche ich mir wirklich von Niemandem und schon garnicht von Euch erklären lassen,die Platzwahl bei diesen Kraftwerken war ein Ergebnis jahrelanger Vorarbeit .Im Gegensatz zu Euch Beiden kann ich ein Leitz-Theodoliten zum Vermessen bedienen.Bei dem Gewicht muss der Architekt soviel verschiedene Aspekte berücksichtigen.Die Tragfähigkeit des Baugrundes und der Transportwege haben da absoluten Vorrang vor Allem.
Das der Herr Imhotep dabei nur Seile aus Sisal,Flaschenzuege,Holzbalken und die Zugkraft tausender Männer hatte nötigt mir umso mehr Respekt ab.Euch offensichtlich nicht. Ich hoffe das ich Euch damit vermitteln kann,warum ich leider manchmal sarkastisch werde,wenn ich hier von Atlantern oder Außerirdischen und dem ganzen esoterischen Geblubber lesen muss,weil Ihr solche Erklärungen braucht,weil es außerhalb Eures Erfahrungshorizont liegt,weil Ihr nicht wisst wie man mit Ingenieurswissen Probleme löst.Eure Internetrecherchekenntnisse sind sehr verbesserungswürdig.An Eurer Stelle würde Ich bevor Ihr hier die simpelsten Tatsachen ignoriert einfach mal Eure “Erkenntnisse” und “Theorien” gegenrecherchieren.Inkas die JAHWE anbeten.Gehts noch? Ich habe Mittel- und Südamerika komplett bereist und war bei dutzenden Ausgrabungsstaetten vor Ort. Mayatrail,Inkatrail,Palenque,Tikal,Copan,Vilcabamba,Teotihuacan,Machu Pichu etc.You Name it- I was there.Wenn Ihr nur eine Bühne sucht um esoterisches Geschwurbel loszuwerden seid Ihr hier sowas von falsch,falscher geht’s garnicht.Wenn Ihr wissen wollt wie eine Pyramide von innen aussieht, abseits der für Touristen erlaubten Bereiche und riecht,wenn man knöcheltief im Fledermauskot steht,während 10 zentimeter lange Schaben an deinen Hosenbeinen hochklettern,nahrungssuchend und du,wenn du dich an einer vor tausenden Jahren bemalten Wand abstützt und dabei feststellen darfst das der Spinnenscorpion neben deiner Hand größer ist als selbige,dann kann ich Euch stundenlang von echten Erkenntnissen aus erster Hand berichten.Die Welt und ihre Kulturen ist so reich an magischen Plätzen und Hinterlassenschaften unserer Vorfahren.Da ist es so traurig hier von Leuten zu lesen,die offensichtlich nie die Welt bereist haben,aber mir und den anderen Foristen ihre abstrusen Erkenntnisse und Theorien unterjubeln wollen. Wie oft wart ihr Beide denn bei den Pyramiden? Und @Ardea glaubst du ernsthaft das ein Bauwerk das über Jahrtausende mehrere Erdbeben aus und das als Steinbruch herhalten musste,heute immer noch die gleichen Abmaße hat aus denen Du exakt Pi ermitteln konntest?. Du sagst " Das führt zu einer Vielzahl von Zusammenhängen zwischen Zahlen und Verhältnissen und führt zu dem Ergebnis, dass die Planer und Erbauer dieser Bauwerke ohne Zweifel größeres Wissen in Geometrie hatten, als wir ihnen zugestehen". Ich gestehe den Baumeistern alles Wissen zu um genau diese Pyramiden gebaut zu haben. Und deine Erkenntnisse aus denen nur Du exklusiv Pi exakt berechnen kannst sind so bahnbrechend hochwertig das wir alle hier zu dumm sind das zu erkennen und daher permanent widersprechen? 
Für eins möchte ich mich trotzdem herzlich bei dir bedanken, deshalb habe ich da noch ein letzten Link für Dich zur sorgfältigen Lektüre:
Dunning-Kruger-Effekt – Wikipedia 
Schon lange hat mir keiner so lupenrein diesen Effekt vorgeführt.

Vaya con Dios 

Hi,

Ich Schreibe ganz leise und vorsichtig.

Rein technisch gesehen.

Die Bauzeichnung und die Planungsunterlagen, sowie die Statische Berechnung des Bauwerkes fehlen, bzw sind verschollen.

Archeologen sind weder Baumeister oder Statiker. Sorry ist so.

Wer einen Kreis mit einem Zirkelgerät zeichnen kann, wird feststellen, wenn er mit dem Zirkelgerät am Kreisumfang mit dem gleichen Radius rumspielt, immer die gleiche Lücke feststellt. Also sollten sie Pi gekannt haben.

Konstruktionstechnisch kann man aus einem Kreis ein 100%iges Quadrat konstruieren.  
An den Schnittpunkten einer Sekante mit dem Kreis einfach rechte Winkel konstruieren und Holla die Punkte für ein Quadrat sind da.

Ich GLAUBE sie haben anders konstruiert.

Gruß Chris 

@Ardea

Die alten Ägypter hatten das mathematische, bautechnische und  logistische Wissen und Können, um die Pyramiden planen und bauen zu können. Über diesen Punkt sind wir uns hier alle einig.

Ob die Gesamtanlage der drei Pyramiden nach bestimmten mathematischen Erkenntnissen geplant und errichtet wurde, ist nicht zu beweisen. Auch wenn die Maße der Anlage eine solche Vermutung hergeben können. Sie bleibt im Bereich des unter Umständen Möglichen, bis sich ein Papyrus oder eine Inschrift findet, die diese Hypothese hinreichend stützt.

Insofern ist dieser Punkt ein Umstand, dessen Bewertung sich einer (wissenschaftlichen) Diskussion entzieht.

Also: Eigene Überzeugungen kann man formulieren und kundgeben. Aber damit hat es sich dann auch schon.

@ Ardea

Ardea schrieb:
Bei den Pyramiden Gizeh haben wir drei große Pyramiden, die auf einem Plateau stehen mit den Maßen 907,24 m * 742,24 m. (ca.).

Man muß Dir lassen, dass Du ein wahres Talent in Sachen Gegenargumente abzuwiegeln hast. :wink:

  1. Alle diese Maße können “nacheinander” in der Bauabfolge der Pyramiden geplant sein und sind nicht zwingen für einen Gesamtplan. Dagen spricht die Pyramide von Djedefre (Sohn und Nachfolger des Cheops) in Abu Roasch. Wenn man sich anschaut welche Mühe die Baumeister mit der Chefren-Pytramide hatten, dann kann man vermuten, dass Djedefre in der kleineren Hügelkuppe mit dem Felsgipfel eine zu langwierige Vorarbeit sah und Schwierigkeiten dort eine höhere Pyramide mit höher gelegenem “Pyramidion” vorausahnte. (Siehe Baugeschichte der Chefren-Pyramide)
    Das er höher stehen wollte als sein Vater erscheint einem widersinnig, denn beide wurden ja letztlich zu Re. Aber diese irrationale Denkweise kennt man ja auch aus anderen Religionen.

  2. Dieses Rechteck nehmen andere Zahlenmystiker her für alle möglichen In-um-und Durcheinander- Kostruktionen von Kreisen, Quadraten, Diagonalen und Dreiecken, die dann jede Menge “verblüffende” Übereinstimmungen mit allem was man sich so wünscht offenbaren ! :sunglasses:

Ardea schrieb:
Die Pyramiden von Dahschur, die Knickpyramide und die Rote Pyramide, sind ca. zwei Kilometer von einander entfernt.

Auch wieder so ein schönes Ausweichmanöver ! :angel:

Sakkara hast Du (absichtlich ? >:) ) geschlabbert und daneben gibt es auch noch Abisur !

F. Dörnenburg

http://pyramidengeheimnisse.de/?top=orion&page=kultur

Sakkara vor der Zeit des Cheops

Abisur nach der Zeit des Cheops

In Abisur waren alle drei “echte” Pramiden und in Sakkara waren es Stufenpyramiden

Siehe dazu auch die Auflistung der Pyramiden.

Vor der Cheopspyramide hatte die Meidumpyramide ca. 52 ° Neigung = Seked 5.1/2. Danach gab es noch mehrere mit ca.52 ° Das würde dann jeweils eine Annäherung an Pi ergeben. Den Neigungswinkel kann man durch noch vorhandene Verkleidungssteine ziemlich genau bestimmen.

Auffallend ist in Sakkara und Abisur, dass nachfolgende Pharaonen einfach dazwischen gebaut haben. Jedenfalls zeigen die “Sichtlinie”, die Mauern und Tempel, dass “Gizeh” nicht der erste und einzigste Pyramidenkomplex ist.

Komisch ist auch, dass bis ins 18.Jhdt.v.Chr. echte Pyramiden mit 52° Winkel ( annähernd Pi) gebaut wurden. Im 16.Jhdt. hatten die Ägypter aber noch die Annäherung an Pi = 3,16. Die Dussel konnten wohl die Botschaft ihrer Vorfahren nicht lesen !!??? Aber Pythagoras las diese noch im 6.Jhdt.v.Chr. von der Cheopspyramide ab !!??? :sunglasses:

Ich mache mir daraus jedenfalls einen anderen Reim als Du.

@ Sense

Hallo Sense,

ich möchte da noch was richtig stellen !

_Sense schrieb:
Inkas die JAHWE anbeten.Gehts noch? _

Das war wieder eine typische Verdrehung durch Ardea von einem meiner Anmerkungen, dass schon Jahwe auf einem Berg erschien. Es sollte untermauern, dass unsere Altvorderen die Götter vornehmlich auf Bergen sahen und dem entsprechend Pyramiden als “Heilige Berge” bauten und oben den Tempel des Gottes errichteten. Im Gegensatz dazu stellte die ägyptische Pyramide den “Urhügel” dar, auf dem Atum-Re als Schöpfergott, Allgeist und Licht der Welt, gleich Sonne thronte (Pyramidion ?). Vorher kannten sie aber als Begräbnisstätte auch den Erdhügel mit aufgebautem Tempel aus Schilfrohr. Solche Aspekte sind aber in allen Religionen vom Wandel betroffen.

Sense schrieb:
Und @Ardea glaubst du ernsthaft das ein Bauwerk das über Jahrtausende mehrere Erdbeben aus und das als Steinbruch herhalten musste,heute immer noch die gleichen Abmaße hat aus denen Du exakt Pi ermitteln konntest?.

Bei der Cheopspyramide hat man ziemlich genaue Maße durch die Einritzungen im Plateau und den Winkel der Verkleidungssteine. Bei der Chefrenpyramide kann man ebenfallls mittels der Verkleidungssteine und Ecksteinen noch den Seked errechnen und dadurch ergibt sich ein Tripel von 3:4:5. Bei der Mykerinos-Pyramide ist es schon schwieriger, aber durch die Verkleidungsteine ist auch hier 52° zu vermuten und das entspräche wieder annähernd Pi wie bei der Cheopspyramide. Aus den heute noch messbaren 196:200 Ellen kocht dann Ardea sein schiefes Pyramidensüppchen. Die meisten Forscher gehen aber davon aus, dass die fehlenden 4 Ellen durch die Verkleidung auf der Südseite ergänzt waren und dann haben wir 200:200 Ellen unbehauen und 198:198 Ellen behauen wie am Eingang und der Ostseite für den Tempel. Das scheint mir jedenfalls logischer im Hinblick auf andere Pyramiden mit ähnlicher Größe als Ardea`s schiefe Seite.

@ Szkutnik

Chris schrieb:
Ich GLAUBE sie haben anders konstruiert.

Hallo Chris,

das ist sogar beweisbar. Die Ägypter kannten in ihren Mastabas das Gewölbe aus Ziegelsteinen. In Ihren Pyramiden für die Ewigkeit verbauten sie aber überdimensionale Kraggewölbe und Entlastungskammern. Bei letzteren muß man sich fragen, ob es nicht eher _“Belastungskammern” _waren.
Jedenfalls von einer “technisch hochstehenden” Vorgängerkultur oder gar “Aliens” hätte man mehr statisches Wissen erwarten dürfen, können, müssen, sollen ! :stuck_out_tongue:

Ich falle immer wieder drauf rein und kaue dieses gräusliche Gras wieder ! Bääää !!! :zipper_mouth_face:

Gruß
Kurti

Nachtrag:

Papyrus Moskau 4676

Noch im 19.Jhdt. v.Chr., also in der Pyramidenbauzeit , ergibt sich aus den Rechenaufgaben für Pi der Näherungswertes 3,16!!!

Sorry @All für meinen Rant von gestern,aber nun hab ich ein neues Lieblingswort: Eskalationspyramide

Gruß Sense

@ Sense

Bautechnisch gesehen wäre das dann eine “Stufenpyramide” ! :grin:

Gruß
Kurti

 Und @Ardea_ glaubst du ernsthaft das ein Bauwerk das über Jahrtausende mehrere Erdbeben aus und das als Steinbruch herhalten musste,heute immer noch die gleichen Abmaße hat aus denen Du exakt Pi ermitteln konntest?. Du sagst " Das führt zu einer Vielzahl von Zusammenhängen zwischen Zahlen und Verhältnissen und führt zu dem Ergebnis, dass die Planer und Erbauer dieser Bauwerke ohne Zweifel größeres Wissen in Geometrie hatten, als wir ihnen zugestehen". Ich gestehe den Baumeistern alles Wissen zu um genau diese Pyramiden gebaut zu haben. Und deine Erkenntnisse aus denen nur Du exklusiv Pi exakt berechnen kannst sind so bahnbrechend hochwertig das wir alle hier zu dumm sind das zu erkennen und daher permanent widersprechen? _
Für eins möchte ich mich trotzdem herzlich bei dir bedanken, deshalb habe ich da noch ein letzten Link für Dich zur sorgfältigen Lektüre:
https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt 
Schon lange hat mir keiner so lupenrein diesen Effekt vorgeführt.

Du hast völlig recht, ein Bauwerk das mehre Jahrtausende steht und das als Steinbruch herhalten musste, hat natürlich auch nicht die wirklichen Maße, die nach der Fertigstellung existierten, so habe ich auch immer bei den jetzt existierenden Maßen, von Maßen der Ruinen gesprochen.
Und wenn du den Baumeistern zugestehst, genau diese Pyramiden gebaut zu haben, gestehe ich den Baumeistern zu, dass sie diese Pyramiden genau geplant haben - und wie du, setze ich mich damit ernsthaft auseinander. Deiner Theorie, wie meiner, kann man widersprechen oder man kann sie widerlegen - ohne Frage, nur wenn man es tut, sollte man begründete Argumente haben.
Somit erübrigt sich ein Verweis auf deinem Link, der eine ernsthafte, wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Thema nicht ermöglicht. Das würde auch für deine Theorien bezüglich des Verwirklichen der Bauwerke mit einschließen und du könntest dir den Link zu eigen machen.

Na, da habe ich ja nichts verpasst am Wochenende.

Das Problem ist, daß alle so tun, als würden sie ihre Meinungen aus den Fakten herleiten, dabei ist das genaue Gegenteil der Fall: Erst bildet man sich die Meinung, dann werden die Fakten, die zu der Meinung passen, herausgefiltert und entsprechend interpretiert. 

Ich finde es schade, daß so viele intelligente Menschen nicht effektiver miteinander kommunizieren können. Der Schlüssel wäre, denke ich, die Darlegung der eigenen Sichtweise der Widerlegung einer anderen Sichtweise vorzuziehen. 

Aus den heute noch messbaren 196:200 Ellen kocht dann Ardea sein schiefes Pyramidensüppchen. Die meisten Forscher gehen aber davon aus, dass die fehlenden 4 Ellen durch die  Verkleidung auf der Südseite ergänzt waren und dann haben wir 200:200 Ellen unbehauen und 198:198 Ellen behauen wie am Eingang und der Ostseite für den Tempel. Das scheint mir jedenfalls logischer im Hinblick auf andere Pyramiden mit ähnlicher Größe als Ardea`s schiefe Seite.
An der Südseite brauchte, genau wie an der Westseite nicht behauen werden.Beide sind 200 Ellen lang. und wenn sie die Südseite behauen haben, wie du sagst auf 198 Ellen, was haben sie dann mit der Nord- und Ostseite gemacht? Haben sie von 196 Ellen auf 198 Ellen aufgestockt? Was haben sie mit der Westseite mit 200 Ellen gemacht - auch behauen und auf 198 Ellen gebracht?
Warum sollten sie das tun? Mit quadratischer Grundfläche zu bauen hatten sie doch gelernt und in größerem Maßstab als bei der Kleinen Pyramide. Wäre die Abweichung weniger als eine Elle, könnte man davon ausgehen,dass sie “eventuell” einen quadratischen Grundriss hatte, aber nicht bei einer Abweichung von etwas mehr als 4 Ellen an der Nord- und 4 Ellen an der Ostseite. In diesem Fall muss davon ausgegangen werden, dass der Grundriss bewusst so geplant und gebaut wurde.
Es ist doch wesentlich einfacher eine Pyramide von Anfang an quadratisch zu bauen, als einen “schiefen” Grundriss quadratisch umzuformen. Der Aufwand wäre viel zu groß. Deshalb ist es nur logisch, das der Grundriss nicht quadratisch und mit Absicht so gewählt wurde. 200 Ellen * 196 Ellen.

VincentStone schrieb:

Na, da habe ich ja nichts verpasst am Wochenende.

Das Problem ist, daß alle so tun, als würden sie ihre Meinungen aus den Fakten herleiten, dabei ist das genaue Gegenteil der Fall: Erst bildet man sich die Meinung, dann werden die Fakten, die zu der Meinung passen, herausgefiltert und entsprechend interpretiert.

Ich finde es schade, daß so viele intelligente Menschen nicht effektiver miteinander kommunizieren können. Der Schlüssel wäre, denke ich, die Darlegung der eigenen Sichtweise der Widerlegung einer anderen Sichtweise vorzuziehen.

Diese Feststellung bewegt mich auch des öfteren in Bezug auf andere Menschen. Diese winzig kleine Gemeinsamkeit hat bei allen trennenden Abgründen etwas Tröstliches, findenste nicht auch?

Gruß Sense

VincentStone schrieb:

Das Problem ist, daß alle so tun, als würden sie ihre Meinungen aus den Fakten herleiten, dabei ist das genaue Gegenteil der Fall: Erst bildet man sich die Meinung, dann werden die Fakten, die zu der Meinung passen, herausgefiltert und entsprechend interpretiert.

Hallo Vincent,

hast Du auch gemerkt, dass Ardea sich von keinen Fakten von seiner Meinung abringen lässt!

Gruß,
Hugin

@ Ardea

Ich glaube auf ein bisschen Kruger in jedem von unns kann man sich einigen, oder !?? :angel:

Ardea schrieb:
…so habe ich auch immer bei den jetzt existierenden Maßen, von Maßen der Ruinen gesprochen.

Ich würde den Satz aber so vortsetzen, dass Ardea in diese Maße in die nach Ardea “geplanten” der ägyptischen Baumeister umsetzte. :wink:

Auf Gegenargumente geht Ardea aber wie immer nicht ein ! :sunglasses: Er hält es für besser, wenn er eine relativ belanglose Nebenbemerkung lang und breit zerredet. Das ist die Taktik den Gegenüber in einer Diskussion langsam aber sicher zu zermürben ! Der Attrition - Ardea - Effekt !!!??? :grin:

Gruß

Kurti

Nachtrag:

Sorry, ich habe leider Deinen vorherigen Post übersehen ! :angel:

Ardea schrieb:
Haben sie von 196 Ellen auf 198 Ellen aufgestockt? Was haben sie mit der Westseite mit 200 Ellen gemacht - auch behauen und auf 198 Ellen gebracht?

Nein, wenn man das jetzige maß von 196 E um 4 Ellen für eine “grobe” Granitverkleidung erweiter, dann bekomme ich 200 Ellen in beide Richtungen. Siehe dazu auch die notwendige Plateauerweiterung an der Südseite durch große Kalksteinklötze. Jetzt rundum die groben Bossen abgeschlagen ( nur 1 Elle an jeder Seite ! Siehe dazu die Aufnahmen des Nordeingangs mit den gewaltigen Bossen ) und geglättet wie am Nordeingang, ergäben dass dann 198:198 Ellen.

Das ist natürlich auch nur eine Annahme bei einigen Forschern, aber wesentlich wahrscheinlicher als Deine “schiefe” Seite, die nirgendwo bei den Vermessungsangaben auftaucht. Eine Abweichung von 4 Ellen an einer Ecke wäre sicher in allen Publikationen vermerkt. Deine Quelle haben wir ja nie erfahren, denn Petrie war es nicht. Der hat sogar andere Maße als ansonsten publiziert werden und die passen Dir ja nun gar nicht in den Kram. Wie Du auf der Fotogrammetrie-Aufnahme sehen kannst, so ist der Kernbau quadratisch mit geringen Abweichungen. Selbst, wenn letztlich der Umbau auf 200 : 196 Ellen zu einem Rechteck, statt Quadrat, mißlungen wäre, dann würde das niemand stören außer Dich, denn Du brauchst eine “schiefe” Seite, um Deine 198 Ellen zu bekommen.

Ich habe Dir schon eine andere, weniger bedeutende Pyramide genannt, bei der man eine schiefe Seite festgestellt hat. Glaubst Du wirklich, dass man das bei der bekannten Mykerinos-Pyramde nicht erwähnenswert findet !?

Gruß

Kurti

Ich möchte mal meine Version der Geschichte zum Besten geben: Vor 5000 Jahren in etwa wurden die Pyramiden erbaut, da ist man sich weitgehend einig (obwohl es auch die Theorie gibt, daß sie bereits vor 17000 Jahren in einer anderen Dimension erbaut worden sei, und sich erst vor 5000 Jahren hier materialisiert habe, als die Erde ins dunkle Zeitalter fiel, als Monument der “göttlichen” Allmacht).
Man staunt also vor den Pyramiden, und insbesondere vor dem Gizehkomplex, und fragt sich, wie haben die Menschen das damals geschaffen?
Hier nun scheiden sich die Geister: Die einen behaupten, niemals hätten das Menschen alleine schaffen können, sie müssen Hilfe gehabt haben, ob von Göttern, Außerirdischen oder spirituellen Wesen, sei einmal dahingestellt.
Die anderen bemühen sich nachzuweisen, daß die Menschen durchaus in der Lage gewesen wären, das alles alleine herzustellen. Sie analysieren jeden Schritt, der notwendig gewesen war und zeigen auf, daß dies durch Menschenhand möglich sei. (Obwohl es nach wie vor einige Fragezeichen gibt, vor allem was die Akkuratesse der Steinbearbeitung in Masse angeht.)
Nun ist es aber so, daß durch den Nachweis, das die Pyramiden durch Menschenhand erbaut worden sind, noch keineswegs entkräftet wäre, daß andere Mächte dort ihre Finger im Spiel gehabt haben. Die “materialistische These” hat durchaus auch Schwächen. Neben handwerklichen Detailfragen ist da vor allem die Frage der “Inspiration” zu nennen. Wenn wir die großen, genialen Werke der Geschichte nehmen, deren Entwicklungsgeschichte wir kennen, dann fußen sie immer auf einer langen Vorgeschichte. Vor der Notre Dame gab es 200 Jahre romanische Bauten, in denen die Anwendung der Bauprinzipien geübt wurde. Als Shakespeare seine Dramen schrieb, war die Bühne als solche längst etabliert, und die Belletristik wurde schon 300 Jahre gepflegt. Die Wiener Schule, Mozart, Beethoven, Haydn, fußten auf einer seit 200 Jahren sich entwickelnden Musiktradition. Es ist immer so, daß der Schöpfer der genialsten Werke dem Erfinder des Genres nachfolgt.
Nur Imhotep trauen wir beides zu: Nicht nur die Technik des Pyramidenbaus als solches zu entwickeln, sondern sie gleichzeitig auch zu ihrer höchsten Blüte zu bringen. An dieser Stelle setzt der Zweifel an, weil dieses Prinzip uns nicht vertraut ist. Haben wir hier keinen Beweis für eine göttliche Inspiration, so haben wir zumindest ein Rätsel, daß die materialistische Wissenschaft solange nicht klären kann, solange sie kein überzeugendes Konzept für die Phänomenologie des Bewusstseins hat.

Als Fazit ziehe ich: Man kann allein aufgrund der Pyramiden das materialistische Weltbild nicht widerlegen. Es ist denkbar, daß alles kraft der Wassersuppe einzelner Menschen geschaffen wurde.
Dennoch bleibt der materialistische Erklärungsversuch kraftlos, er wirkt gewollt und wenig überzeugend.
Letztlich bleibt es eine Glaubensfrage.

Ich wollte meine Version darlegen: Am einfachsten ist es, die Existenz von “feinstofflichen” Dimensionen anzunehmen, die auf unsere “verdichtete” materielle Welt wirken. Das Bewusstsein, die Ideen, auch die Gene, entstehen in den feinstofflichen Welten und “materialisieren” sich in unserer. Die Erzählungen von “Göttern” wie auch das überkulturelle Konzept der Seele erzählen von diesem Prinzip: Materialisierungen, bzw. “Inkarnationen” von Wesen mit einem höheren Bewusstsein. 
Von diesen Wesen kommt die (immaterielle) Hilfe, mit der der Bau der Pyramiden realisiert werden konnte.
(Das würde ich nicht allein aus den Pyramiden schließen, aber vergleichbare und ähnliche Fragen treten auf, wenn man sich mit folgenden Themen beschäftigt: Nahtoderfahrungen und Hypnose, Evolution (vor allem: die Entstehung des Lebens, die Entstehung des Menschen und des Bewusstseins, die Entstehung der Kulturpflanzen), spirituelle Konzepte der Menschheit (warum glaubt jede Kultur an etwas wie eine “Seele”), Harmonie des Universums (Zahlenmystik etc.), schließlich auch: die Wirksamkeit von Meditation und Gebet, Wunderheilungen und die Natur der Erfahrung der “Inspiration”).

Die Pyramiden wurden also nicht als Grabmal gebaut. Vielmehr war es so, daß die Erde zu dieser Zeit in eine Phase weiterer Verdichtung kam (Sanskrit: Kali Yuga, Hopi: Koyaanisqatsi: Zeit der Unordnung), in der den spirituellen Wesen klar war, daß die Menschen ihre Verbindung zu den spirituellen Welten nicht halten können würden. Das Projekt des Pyramidenbaus diente dazu, einen Beweis für die Existenz der spirituellen Welten in der materiellen Welt zu verankern, um den Menschen eine Hilfe durch das dunkle Zeitalter zu geben. Dann aber entstanden die Religionen, und der Gedanke der spirituellen Welt wurde dogmatisch verdreht, so daß er schließlich erst überwunden werden musste (Materialismus) um jetzt neu entdeckt zu werden.

Wie gesagt, letztlich reden wir dann über Glaubensfragen, und tun so, als würden wir unseren Glauben aus den Fakten beziehen, dabei interpretieren wir nur die Fakten gemäß unseres Glaubens. Schwierig wird die Diskussion allerdings mit jenen, die glauben zu wissen. Aber vielleicht kommt es auch gar nicht darauf an, zu diskutieren, sondern vielmehr darauf, wertfrei die verschiedenen Weltbilder zu vergleichen, um daraus zu lernen.

Herzliche Grüße an die Mitdiskutanden und vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit. Dies ist nicht aus dem Lameng geschrieben, sondern das Ergebnis einer jahrelangen Auseinandersetzung mit den genannten Themen. Ich finde, ich habe hier den esoterischen Gedanken sehr offen und nachvollziehbar dargelegt und hoffe deshalb darauf, daß er als solcher auch respektiert wird (natürlich erwarte ich nicht, daß deshalb irgendjemand meine Weltsicht übernimmt). Ich weiß, daß auch andere Darlegungen vernünftig und plausibel sein können und bin durchaus daran interessiert, von diesen zu lesen (nicht um sie zu übernehmen, sondern um von ihnen zu lernen).

Hallo Vincent,

zu Deiner esoterischen Weltsicht kann und will ich mich nicht äussern, aber zu dem “Punkt an dem Dein Zweifel ansetzt” muss ich etwas sagen:

In einschlägigen Kreisen wird immer wieder kolportiert, dass Imhotep die Pyramide quasi im Alleingang erfunden hätte. Schon in altägyptischer Zeit rankten sich viele Legenden um seine Person. So soll er u.a. die Hieroglyphenschrift erfunden haben. Die wurde allerdings schon weit vor ihm benutzt.

Was er hingegen gebaut hat, war die erste Stufenpyramide (Djoser), was gewiss eine Revolution darstellt, aber weit weg von einer “perfekten” Pyramide ist.

Im Grunde stapelte er “nur” sechs Mastabas, in ebensovielen Bauphasen, übereinander. Diese grandiose Idee wurde zum Vorbild aller weiteren Pyramiden.

Dann begann er noch den Bau der Sechemchet Pyramide, ebenfalls als Stufenpyramide angelegt, aber nicht vollendet. Danach folgten 10(!) Stufenkleinpyramiden bis unter Snofru der erste Versuch einer echten Pyramide durch den Umbau einer Stufenpyramide gemacht wurde (Meidum), der aber kläglich scheiterte. Man tastete sich weiter heran, was mit der Knickpyramde eindrucksvoll belegt ist. Snofru liess nicht locker und gab auch noch die sog. Rote Pyramide in Auftrag, die aufgrund ihrer Proportionen aber auch nicht als perfekt gilt. Erst den Baumeistern Chufus (Cheops) , und da war Imhotep sicher nicht dabei, gelang dann die Erbauung eines “Weltwunders”.

Auch wenn die altägyptische Chronologie sicher nicht perfekt ist, hat es aber mit Sicherheit mehrerer Generationen bedurft das zu erreichen, genau wie bei den gotischen Kathedralen.

Was ich damit sagen will: Bevor man die “voreingenommenen” und “materialistischen” Wissenschaftler kritisiert, sollte man sich wenigstens die Mühe machen sich mit deren Zahlen auseinandersetzen und nicht blind immer wieder verbreitete Halb- und Unwahrheiten zitieren.

Natürlich können Wissenschaftler irren und sich auch mal verrennen, aber 16 “Probepyramiden” sind nunmal nicht wegzudiskutieren.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Spass bei der Auseinandersetzung mit dem Thema, mit der Bitte Dich möglichst breitgefächert zu informieren, und in diesem Zusammehang viele spannende Erkenntnisse.

Gruss

Schilli-San

VincentStone 

Hallo Vinzent,

Deine ganze “Gegendarstellung” zu den Ansichten der “ideologisierten” Wissenschaft ist doch bei Lichte betrachtet eine “Zustimmung” dessen, was auch die Forschung darlegt. Lies doch einfach mal über die Religion der Ägypter nach und dann wirst Du erkennen, dass die Pyramide nicht einfach nur ein Grab war. Alles andere was Du schreibst ist doch bezüglich Göttern usw. völlig im Einklang mit Deiner “__immateriellen Hilfe”  und eine Glaubensfrage. Ich drückte es es so aus, dass Glaube Berge versetzt.
Auch die Ägypter glaubten an eine Inkarnation des göttlichen Lichts, dem Horus im Pharao. Diese Vorstellungen wechselten natürlich immer von Zeit zu Zeit mit neuen “Erleuchtungen” durch das “Immaterielle” !
Was die Inkarnation des “Immateriellen” in Deinem Sinne anbelangt, so haben wir ja unseren Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn !

Watt well dä leve Jung ejentlich ?? 

Die Frage bleibt aber offen, was das alles mit Pi mal Daumen im  Quadrat der Pyramiden und des Gizehplateaus zu tun hat.

Natürlich ist Pi erst mal “immateriel”. Die Frage ist doch, ob die Erbauer der Pyramiden es uns als
“Inpetranation” darstellen wollten,  oder ob es sich als “errechenbare  Ännäherung” aus dem Seked ergab. 

Gruß
Kurti

VincentStone schrieb:

, daß sie bereits vor 17000 Jahren in einer anderen Dimension erbaut worden sei, und sich erst vor 5000 Jahren hier materialisiert habe

Hallo Vincent,

das ist eine coole Vorstellung. Der Pharao hat den Auftrag bekommen, das Plateau von Gizeh vorzubereiten (plane Fläche 200*200 ordentlich nach Himmelsrichtung ausgerichtet). (Nicht dass die Pyramide nachher schief steht!)
Wie lange hat die Materialisierung dann gedauert? Oder hat sich der Pharao hingelegt und am Morgen danach war die Pyramide da. Danach noch ein bischen Unfug (Kupfermeissel verstecken, Papyrus des Merer schreiben und verstecken, Steinbrüche vorbereiten, dass es aussieht als käme der Stein von dort usw.)
Wenn die Theorie stimmt, hatten die Wesen aus der anderen Dimension den Schalk im Nacken!

Ach so, das Problem wird natürlich nur verschoben. Warum sollte man die Pyramide in einer anderen Dimension bauen können, aber nicht in unserer?

Gruß,
Hugin