Servus Inez,
da ist tatsächlich etwas rötliches, aber keine Engobe oder Glasur. Das scheint tatsächlich im Ton enthalten zu sein. Vielleicht ein klein wenig Eisen?
Gruß Shard
Servus Inez,
da ist tatsächlich etwas rötliches, aber keine Engobe oder Glasur. Das scheint tatsächlich im Ton enthalten zu sein. Vielleicht ein klein wenig Eisen?
Gruß Shard
Hallo Shard
ich denke bei Nr. 1216 hast du die Lösung, ein Deckel. Deckel wurden vom Ziegler hergestellt, sie dürften sich eher regional gliedern lassen, meine Datierung wäre ~ 16 Jh.
Nr. 1218 könnte wieder ein Stück Ofenkachel sein, dieses Stück würde ich ebenfalls ins 16. Jh. datieren. Nicht selten sind es relativ einfach gestaltete Schüssel- oder Napfkacheln, aber auch gerne mit Eicheln oder Eichenlaub im Halbrelief verziert. Ich kenne sowas aus dem Norden auch und würde eher an eine Produktion an verschiedenen Orten glauben.
viel Spaß
Uwe
ja, genau, sieht aus, als wäre es im Ton selbst. Mein erster Gedanke war, dass da schon was aufgemalt sein könnte, etwas von dünnflüssiger Konsistenz, das in den Ton eingezogen ist. Ich weiß nicht, ob so etwas gemacht wurde. Für Eisen ist es mir fast zu rot (ich denke, es müsste dann eher orangefarbener, eher rostrot aussehen), aber das beruht natürlich nicht auf Expertise.
Was meinst du denn, welcher Zeitstellung sie entspricht? Bei weich gebrannt denke ich natürlich sofort an “älter”, der Rand dürfte ja auch nichts “Modernes” im Sinne von spätem MA/Frühe Neuzeit sein. Ich weiß es aber nicht.
LG
Inez
Servus Uwe,
vielen Dank für deine Einschätzung. Ofenkachel könnte gut möglich sein. Tatsächlich habe ich mal eine Napfkacheln aus weißer Keramik gesehen. Und da weiße Keramik meist unglasiert ist, wäre das gut möglich .
Gruß Shard
Servus Inez,
Gut möglich, dass da Mal Bemalung oder Engobe drauf war. Allerdings hat das Stück schon so einiges mitgemacht, so wie es aussieht.
Ich persönlich würde es im FMA verorten. Zum einen weil die Scherben sehr weich ist, zum anderen wegen der Form. Und natürlich weil ich hier schon mehrere Stücke aus dem FMA gefunden hatte.
Gruß Shard
Servus Jürgen,
ja, eine gewisse Ähnlichkeit ist nicht von der Hand zu weisen. Jedoch gibt es zwei Unterschiede zu deinem. Der Knauf bei mir weißt kleine Rillen an der Seite auf, bei dir geht er glatt über. Und es gibt bei mir eine kleine Abstufung weiter unten.
Ansonsten wäre natürlich ein römischer Deckel ein Traum. ![]()
Gruß Shard
Moin Shard,
ist doch in Deiner Gegend nicht ausgeschlossen. ![]()
Servus
Ja, da hast du Recht, grundsätzlich möglich. Die Hoffnung stirbt zuletzt. ![]()
Gruß Shard
yep, von sowas träum ich auch weiter, wahrscheinlich bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag
. Vielleicht hast du ja mal das Glück, ich drück dir auf jeden Fall die Daumen!
LG
ja, FMA hätte ich auch vorsichtig getippt. Ist doch super, gibt es ja nicht ganz so häufig.
LG
Inez
Danke, ich drück dir auch die Daumen. ![]()
Und zu dem Randstück schauen wir mal was der Experte dazu nächstes Jahr sagt. Aber die Chance auf FMA ist schon Mal gut. Wäre mein erstes Randstück FMA.
Gruß Shard
Hier die nächsten:
Wir haben zwei Randstücke unglasiert (1221, 1222) und zwei glasiert (1223,1224). Vier Wandstücke glasiert (1225-1228) und sechzehn unglasiert (1229-1244). Drei mutmaßliche Bodenstücke (1245-1247) und zwei Handhaben (2248,1249).
Fragment 1247
Reduzierend hart gebrannt und glasiert. Fein gemagert und wenig Glimmer. Mit Sicherheit aus der Neuzeit, aber wovon? Eine Fettpfanne? Ofenkachel? Die Ränder weisen keine Krümmung auf, also dürfte der Grundriss quadratisch oder rechteckig gewesen sein.
Jemand eine Idee?
Fragment 1249
Reduzierend hart gebrannt. Fein gemagert und auch hier wenig Glimmer. Eine sehr kleine Handhaben vermutlich, aber der Bruch ist mehr als ungewöhnlich…
Wurde da verstärkt? Gab es so etwas wie Verstärkungen?
Was meint ihr? Freue mich wie immer über rege Teilnahme.![]()
Gruß Shard
Hallo Shard,
genau die beiden Fragmente haben mich auch gleich interessiert! Mit “verstärkt” meinst du den “zapfen oder was immer das sein soll, der da raussteht? Sieht wirklich sehr ungewöhnlich aus. Haushaltskeramik damit wohl eher nicht, irgendwas Bauliches, Steckverbindung oder so?
LG
Inez
Servus Inez,
ja genau. Es muss ja einen Grund geben warum das Stück so gebrochen ist wie es letztlich gebrochen ist. Deshalb Frage ich ob es da etwas gab. Die Handhabe ist ja auch sehr klein, vielleicht haben wir da auch andere Fertigungstechniken.
Gruß Shard
Bist du sicher, dass das Teil eine Handhabe hat? Vielleicht war es ja wirklich was Technisches, oder eine Verzierung, die mit dem Zapfen befestigt wurde …
Hallo,
ich kenne von vorgeschichtlicher Keramik gezapfte Henkel. Das scheint also durchaus Sinn zu ergeben. Diese Handhabe wirkt auf den Bildern übrigens auch vorgeschichtlich. Wie hart ist das Stück?
Viele Grüße
Ich sehe gerade, du hast ja geschrieben, dass es hart ist.
Ja genau, sie erscheint mir auch etwas zu filigran für vorgeschichtlich. Gab es da so kleine Handhaben?
Gruß Shard